Bitburger Fassbrause
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Störtebeker tritt Gemema bei
Mehrwegpool

Störtebeker tritt Gemema bei

Mit der Störtebeker Braumanufaktur tritt die erste mittelständische Brauerei der Gesellschaft für Mehrweg-Management (Gemema) bei. Der Flaschenpool für die 0,33-Liter-Mehrweg-Glasflasche-Longneck wurde 2020 von Bitburger, Krombacher, Radeberger und Warsteiner gegründet, um den nachhaltigen Mehrweg-Kreislauf in Deutschland zu stabilisieren und zu fördern. 

Für Störtebeker-Inhaber Jürgen Nordmann ist seit jeher ökologisches und nachhaltiges Wirtschaften das oberste Ziel. Die Biere der Brauerei werden von Anfang an ausschließlich in Mehrwegflaschen abgefüllt. „Ich sehe es als unsere Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft an, in Kreislaufsystemen zu wirtschaften, um damit ein Zeichen für Nachhaltigkeit zu setzen.“ Die Entwicklung der letzten Jahre zu immer mehr Individualflaschen sieht Nordmann kritisch. Eine Individualisierung könne auch über Etiketten- und Kistendesign erzielt werden.

Um sich der Individualisierung durch Flaschen proaktiv entgegenzustellen, hat sich die Braumanufaktur nun entschieden, Mitglied in der Gemema zu werden, laut eigenen Angaben als erste mittelständische Brauerei überhaupt. „Wir wünschen uns, dass unser Beitritt auch andere Mittelständler und Familienbrauereien animiert, sich der Gesellschaft anzuschließen“, sagt Nordmann. „Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen der jetzigen Zeit meistern, um nicht nur nachhaltig Bier zu brauen, sondern auch abzufüllen.“

Hintergrund

2020 wurde mit der Genossenschaft MPB Mehrwegpool der Brauwirtschaft (MPB) neben der Gemema noch ein zweiter Mehrwegflaschenpool gegründet. Gründungsmitglieder waren der Bayerischen Brauerbund, derBrauereiverband NRW und die Sozietät Norddeutscher Brauereiverbände sowie sechs Brauereien. Eine Zusammenarbeit der beiden Pools scheiterte, wie es hieß, aufgrund unterschiedlichen Verständnisses einer branchenweiten Poollösung.

Inzwischen scheint der Pool der Gemema von der mittelständischen Brauwirtschaft favorisiert zu werden. Nachdem die Gesellschaft infolge zahlreicher Gespräche mit kleineren Brauereien ihr Vertragswerk geändert hatte, empfahlen sogar die Verbände Private Brauereien Deutschland und Private Brauereien Bayern ihren gut 800 Mitgliedern den Beitritt in die Gemema.

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Störtebeker tritt Gemema bei

Mit der Störtebeker Braumanufaktur tritt die erste mittelständische Brauerei der Gesellschaft für Mehrweg-Management (Gemema) bei. Der Flaschenpool für die 0,33-Liter-Mehrweg-Glasflasche-Longneck wurde 2020 von Bitburger, Krombacher, Radeberger und Warsteiner gegründet, um den nachhaltigen Mehrweg-Kreislauf in Deutschland zu stabilisieren und zu fördern. 

Für Störtebeker-Inhaber Jürgen Nordmann ist seit jeher ökologisches und nachhaltiges Wirtschaften das oberste Ziel. Die Biere der Brauerei werden von Anfang an ausschließlich in Mehrwegflaschen abgefüllt. „Ich sehe es als unsere Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft an, in Kreislaufsystemen zu wirtschaften, um damit ein Zeichen für Nachhaltigkeit zu setzen.“ Die Entwicklung der letzten Jahre zu immer mehr Individualflaschen sieht Nordmann kritisch. Eine Individualisierung könne auch über Etiketten- und Kistendesign erzielt werden.

Um sich der Individualisierung durch Flaschen proaktiv entgegenzustellen, hat sich die Braumanufaktur nun entschieden, Mitglied in der Gemema zu werden, laut eigenen Angaben als erste mittelständische Brauerei überhaupt. „Wir wünschen uns, dass unser Beitritt auch andere Mittelständler und Familienbrauereien animiert, sich der Gesellschaft anzuschließen“, sagt Nordmann. „Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen der jetzigen Zeit meistern, um nicht nur nachhaltig Bier zu brauen, sondern auch abzufüllen.“

Hintergrund

2020 wurde mit der Genossenschaft MPB Mehrwegpool der Brauwirtschaft (MPB) neben der Gemema noch ein zweiter Mehrwegflaschenpool gegründet. Gründungsmitglieder waren der Bayerischen Brauerbund, derBrauereiverband NRW und die Sozietät Norddeutscher Brauereiverbände sowie sechs Brauereien. Eine Zusammenarbeit der beiden Pools scheiterte, wie es hieß, aufgrund unterschiedlichen Verständnisses einer branchenweiten Poollösung.

Inzwischen scheint der Pool der Gemema von der mittelständischen Brauwirtschaft favorisiert zu werden. Nachdem die Gesellschaft infolge zahlreicher Gespräche mit kleineren Brauereien ihr Vertragswerk geändert hatte, empfahlen sogar die Verbände Private Brauereien Deutschland und Private Brauereien Bayern ihren gut 800 Mitgliedern den Beitritt in die Gemema.

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