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Steigt im Lockdown der Alkoholkonsum?
Corona-Krise

Steigt der Alkoholkonsum im Lockdown?

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf den Alkoholkonsum aus? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte, das Risiko für Missbrauch werde durch die Krise steigen. Die WHO forderte deshalb die Regierungen auf, Maßnahmen durchzusetzen, die den Alkoholkonsum einschränken – vor allem in jenen Ländern, in denen ein strenger „Lockdown“ herrscht. Eine aktuelle Umfrage zeichnet nun ein anderes Bild: Nach einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Yougov unter mehr als 11.000 Befragten in neun Staaten gaben 84 Prozent der Bürger an, während des Corona-Lockdowns gleichviel oder sogar weniger Alkohol als üblich zu trinken bzw. getrunken zu haben.

In Deutschland lag der Anteil der Verbraucher mit gleicher oder geringerer Konsummenge mit 88 Prozent leicht über dem Umfrage-Durchschnitt. Mit 19 Prozent bzw. einem Fünftel der Befragten, die einen geringeren Konsum oder die vollständige Aufgabe des Alkoholgenusses anführten, liegt Deutschland leicht unter dem Durchschnitt. 

30 Prozent aller Befragten tranken sogar deutlich weniger oder haben ganz auf alkoholische Getränke verzichtet. Fast die Hälfte dieser Gruppe (46 Prozent) gab an, auch nach der Lockerung der Einschränkungen weiterhin weniger Alkohol trinken zu wollen. Lediglich elf Prozent der Befragten gaben an, mehr zu trinken als üblich. Der Anteil der Verbraucher, deren Alkoholkonsum in Krisenzeiten nach eigenen Angaben zu mehr Problemen geführt habe, liegt laut Umfrage bei fünf Prozent. 

Insgesamt ist die Mehrheit der Befragten in fast allen Ländern der Ansicht, dass die Bewegungseinschränkungen gerechtfertigt sind bzw. waren. 54 Prozent vermissen am meisten das Knüpfen von Kontakten, das Essen in Restaurants sowie den Besuch von Bars. Noch häufiger wurde nur der fehlende Kontakt zu Familie und Freunden genannt (64 Prozent).


Zur Umfrage 

Die Yougov-Umfrage, die im Auftrag der International Alliance for Responsible Drinking (IARD) in Australien, Südafrika, Mexiko, Frankreich, den Vereinigten Staaten, Deutschland, Großbritannien, Japan und Neuseeland vom 13. bis 21. Mai durchgeführt wurde, kam in allen Staaten zu nahezu ähnlichen Ergebnissen. Die Gesamtstichprobengröße der repräsentativen Online-Erhebung bildeten 11.678 Erwachsene über 18 Jahren. 

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Corona-Krise

Steigt der Alkoholkonsum im Lockdown?

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf den Alkoholkonsum aus? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte, das Risiko für Missbrauch werde durch die Krise steigen. Die WHO forderte deshalb die Regierungen auf, Maßnahmen durchzusetzen, die den Alkoholkonsum einschränken – vor allem in jenen Ländern, in denen ein strenger „Lockdown“ herrscht. Eine aktuelle Umfrage zeichnet nun ein anderes Bild: Nach einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Yougov unter mehr als 11.000 Befragten in neun Staaten gaben 84 Prozent der Bürger an, während des Corona-Lockdowns gleichviel oder sogar weniger Alkohol als üblich zu trinken bzw. getrunken zu haben.

In Deutschland lag der Anteil der Verbraucher mit gleicher oder geringerer Konsummenge mit 88 Prozent leicht über dem Umfrage-Durchschnitt. Mit 19 Prozent bzw. einem Fünftel der Befragten, die einen geringeren Konsum oder die vollständige Aufgabe des Alkoholgenusses anführten, liegt Deutschland leicht unter dem Durchschnitt. 

30 Prozent aller Befragten tranken sogar deutlich weniger oder haben ganz auf alkoholische Getränke verzichtet. Fast die Hälfte dieser Gruppe (46 Prozent) gab an, auch nach der Lockerung der Einschränkungen weiterhin weniger Alkohol trinken zu wollen. Lediglich elf Prozent der Befragten gaben an, mehr zu trinken als üblich. Der Anteil der Verbraucher, deren Alkoholkonsum in Krisenzeiten nach eigenen Angaben zu mehr Problemen geführt habe, liegt laut Umfrage bei fünf Prozent. 

Insgesamt ist die Mehrheit der Befragten in fast allen Ländern der Ansicht, dass die Bewegungseinschränkungen gerechtfertigt sind bzw. waren. 54 Prozent vermissen am meisten das Knüpfen von Kontakten, das Essen in Restaurants sowie den Besuch von Bars. Noch häufiger wurde nur der fehlende Kontakt zu Familie und Freunden genannt (64 Prozent).


Zur Umfrage 

Die Yougov-Umfrage, die im Auftrag der International Alliance for Responsible Drinking (IARD) in Australien, Südafrika, Mexiko, Frankreich, den Vereinigten Staaten, Deutschland, Großbritannien, Japan und Neuseeland vom 13. bis 21. Mai durchgeführt wurde, kam in allen Staaten zu nahezu ähnlichen Ergebnissen. Die Gesamtstichprobengröße der repräsentativen Online-Erhebung bildeten 11.678 Erwachsene über 18 Jahren. 

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