Trotz geopolitischer Spannungen, Zollkonflikten und anhaltenden Problemen in den Lieferketten hält Krones Kurs. Der führende Hersteller von Abfüll- und Verpackungstechnik hat im ersten Halbjahr 2025 Umsatz und Ergebnis gesteigert – und sieht sich auf Kurs für das Gesamtjahr.
Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent auf 2,73 Milliarden Euro. Dabei wirkten sich auch Erlöse aus der im Vorjahr übernommenen Netstal Maschinen AG aus, die Krones seit Ende März 2024 bilanziert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 12,6 Prozent auf 288,5 Millionen Euro zu. Die EBITDA-Marge kletterte von 10,0 auf 10,6 Prozent – und lag damit innerhalb der unternehmenseigenen Zielspanne. Unter dem Strich stieg der Gewinn auf 145,8 Millionen Euro (Vorjahr: 135 Mio. Euro), das Ergebnis je Aktie auf 4,60 Euro.
Besonders relevant für das projektgetriebene Getränkegeschäft: Der Auftragsbestand liegt weiterhin auf sehr hohem Niveau. Zum 30. Juni 2025 hatte Krones Aufträge im Wert von 4,29 Milliarden Euro in den Büchern – ein Volumen, das die Produktionskapazitäten bis mindestens Mitte 2026 auslastet. Der Auftragseingang ging zwar im zweiten Quartal leicht zurück (–1,2 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro), bleibt aber in Summe stabil.
Auch die Finanzlage ist solide. Die Nettoliquidität stieg auf 375 Millionen Euro. Der Free Cashflow – bereinigt um Akquisitionen – sank allerdings auf 46,7 Millionen Euro, nachdem er im Vorjahr noch bei 127 Millionen Euro lag.
Die Prognose für das Gesamtjahr bleibt trotz anhaltender globaler Risiken unverändert. Krones rechnet weiterhin mit einem Umsatzwachstum zwischen 7 und 9 Prozent sowie einer EBITDA-Marge zwischen 10,2 und 10,8 Prozent. Beim Return on Capital Employed (ROCE) werden 18 bis 20 Prozent angepeilt. In der Mitteilung heißt es: „Das erste Halbjahr hat diese Einschätzung bestätigt.“ Das Umfeld bleibe aber „weiterhin herausfordernd“.


























































































