Der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure (BSI) feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Die Ende 1974 gegründete Branchenvertretung wurde am 14. Oktober 1975 in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Bonn eingetragen. 1949 waren zunächst zwei unabhängige Verbände gebildet worden – der „Zentralverband der Spirituosen-Fabrikanten“ in Detmold und der „Verband der Spirituosen-Industrie“ in Frankfurt am Main. Mit der Gründung des BSI wurde diese Fragmentierung überwunden. Seit 1981 ist Angelika Wiesgen-Pick die Geschäftsführerin des BSI.
Ab 1980 baute der Verband seine Kommunikationsstrukturen und Netzwerke aus, um seine politische Position zu festigen, 1996 begann der Aufbau einer Struktur von Fördermitgliedern, 1997 wurden erstmals Spirituosenimporteure aufgenommen. Ende des 20. Jahrhunderts stellte sich die Branchenvertretung internationaler auf – 1998 eröffnete sie ihre Repräsentanz in Brüssel, um auch auf europäischer Ebene direkte Zugänge zu politischen Entscheidungsprozessen zu gewinnen. Nach Jahrzehnten mit Hauptsitz in Bonn wurde 2025 zusätzlich eine Vertretung in Berlin gegründet.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Arbeit liegt seit 2005 auf Prävention und verantwortungsbewusstem Konsum. Der vom BSI gegründete „Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung“ entwickelt Maßnahmen zur Aufklärung und Missbrauchsprävention. Alle Mitglieder des Verbands verpflichten sich zudem zu einem „Code of Conduct“, der Standards für Jugend- und Verbraucherschutz im Marketing und Vertrieb setzt.
Der BSI vereint heute 44 Mitgliedsunternehmen unterschiedlichster Größenordnungen – von kleinen und mittleren familiengeführten Traditionsbetrieben über internationale Konzerne bis zu jungen Craft-Spirituosenherstellern. Zudem bestehen vier regionale Landesverbände mit rund 200 außerordentlichen Mitgliedern.
„50 Jahre BSI – das ist ein halbes Jahrhundert gelebter Verbandsarbeit und Einsatz für die Branche. Darauf können die BSI-Mitgliedsunternehmen stolz sein“, erklärt Geschäftsführerin Angelika Wiesgen-Pick. „Unser Ziel bleibt es, die Erfolgsgeschichte des BSI fortzuschreiben – mit Verantwortung, Nachhaltigkeit und einer klaren Stimme für die deutsche Spirituosenbranche und unsere Mitglieder.“



























































































