Die Berentzen-Gruppe hat ihr Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Umsatzminus von gut zehn Prozent auf 162,9 Millionen Euro abgeschlossen. Das Konzernbetriebsergebnis (Ebit) ging von 10,6 auf 8,5 Millionen Euro zurück, das Ebitda sank von 19,3 auf 17,1 Millionen Euro. Dennoch spricht das Management von einem „soliden operativen Ergebnis“, trotz der anhaltend schwierigen Marktbedingungen sei es gelungen, „weiterhin sehr profitabel zu wirtschaften“, fasst CEO Oliver Schwegmann zusammen.
Als Ursache des Umsatzminus führt er den Verkauf der Betriebsstätte und des Mineralbrunnens in Grüneberg Ende 2024 an. Die Aufgabe des dortigen unrentablen Mineralwassergeschäfts habe im letzten Jahr erwartungsgemäß zu Umsatzverlusten geführt. Ein weiterer Grund für die negativen Zahlen sei der insgesamt rückläufige Spirituosenkonsum.
Von dieser Gesamtentwicklung sei natürlich auch Berentzen betroffen, man habe aber auch Produkte im Portfolio, „die eine positive Wachstumsdynamik verzeichnet haben“, so Schwegmann. Als Beispiele nennt er die Berentzen-Minis, die Premium-Handelsmarken-Konzepte und die im letzten Jahr eingeführte Mio-Mio-Dose.
Um allerdings auch künftig wachsen zu können, sei es unabdingbar, „dass wir uns neben diesen Kernthemen weiterentwickeln und den sich tiefgreifend wandelnden Konsummärkten mit neuen Ideen begegnen“, unterstreicht der Berentzen-Chef und verweist auf die im November 2025 veröffentlichte Konzernstrategie „Berentzen Evolve 2030“.
Sie beruht insbesondere auf den strategischen Säulen „neuartige Marken und Produkte“, „neue Märkte“ sowie „neue Vertriebskanäle“ und zielt darauf ab, die Marktposition des Unternehmens zu stärken und das Wachstum langfristig zu fördern. Erste konkrete Maßnahmen und Projekte wurden laut Schwegmann bereits begonnen.


























































































