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Schnelltests illegal an Brauereien verkauft
DBB-Warnung

Schnelltests illegal an Brauereien verkauft

Der Deutsche Brauer-Bund warnt seine Mitglieder vor Covid-Schnelltests, die offenbar bundesweit illegal in Verkehr gebracht wurden. Die Branchenvertretung bezieht sich dabei auf eine aktuelle Meldung der Bezirksregierung Köln, die als „dringende Sicherheitsmaßnahme“ zwei Sars-CoV-2-Antigen-Schnelltests zurückruft, die unter anderem an Brauereien im gesamten Bundesgebiet verkauft wurden, aber auch an Tankstellen, Supermärkte und Arztpraxen. Die Schnelltests seien durch ein Unternehmen in Frechen (Rhein-Erft-Kreis) angeboten worden, das gestern von den Behörden durchsucht worden sei.

Grundsätzlich ist demzufolge die Abgabe solcher Schnelltests gemäß Medizinprodukte-Abgabeverordnung nur an medizinisches Fachpersonal gestattet, im Falle von Brauereien etwa an einen Betriebsmediziner. Firmen selbst dürfen diese Tests nicht erwerben. Der illegale Ankauf bzw. die Anwendung solcher Corona-Schnelltests könne „katastrophale Infektionsfolgen“ nach sich ziehen, da Laien den erforderlichen Nasen-Rachenraum-Abstrich meist nicht korrekt durchführen und dadurch häufig Corona-Infektionen unentdeckt bleiben. Außerdem sei das Verletzungsrisiko hoch, sollten Laien den Abstrich vornehmen, warnen die Behörden.

Betroffen von dem Rückruf sind der „Covid-19 Ag Test“ des Herstellers Nal von Minden GmbH und der „blnk Novel Coronavirus (Sars-CoV-2) Antigen Rapid Test Cassette (Swab)“ des Herstellers Hangzhou Realy Tech Co., Ltd. Die Behörden haben in dem betroffenen Versandunternehmen Kundenlisten mit rund 5.700 Lieferadressen beschlagnahmt und wollen in den kommenden Tagen per Post alle ihnen bekannten Abnehmer verständigen. Offenbar hatte sich das Versandunternehmen per Fax an Betriebe in ganz Deutschland gewandt und seine Produkte beworben.

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Der Deutsche Brauer-Bund warnt seine Mitglieder vor Covid-Schnelltests, die offenbar bundesweit illegal in Verkehr gebracht wurden. Die Branchenvertretung bezieht sich dabei auf eine aktuelle Meldung der Bezirksregierung Köln, die als „dringende Sicherheitsmaßnahme“ zwei Sars-CoV-2-Antigen-Schnelltests zurückruft, die unter anderem an Brauereien im gesamten Bundesgebiet verkauft wurden, aber auch an Tankstellen, Supermärkte und Arztpraxen. Die Schnelltests seien durch ein Unternehmen in Frechen (Rhein-Erft-Kreis) angeboten worden, das gestern von den Behörden durchsucht worden sei.

Grundsätzlich ist demzufolge die Abgabe solcher Schnelltests gemäß Medizinprodukte-Abgabeverordnung nur an medizinisches Fachpersonal gestattet, im Falle von Brauereien etwa an einen Betriebsmediziner. Firmen selbst dürfen diese Tests nicht erwerben. Der illegale Ankauf bzw. die Anwendung solcher Corona-Schnelltests könne „katastrophale Infektionsfolgen“ nach sich ziehen, da Laien den erforderlichen Nasen-Rachenraum-Abstrich meist nicht korrekt durchführen und dadurch häufig Corona-Infektionen unentdeckt bleiben. Außerdem sei das Verletzungsrisiko hoch, sollten Laien den Abstrich vornehmen, warnen die Behörden.

Betroffen von dem Rückruf sind der „Covid-19 Ag Test“ des Herstellers Nal von Minden GmbH und der „blnk Novel Coronavirus (Sars-CoV-2) Antigen Rapid Test Cassette (Swab)“ des Herstellers Hangzhou Realy Tech Co., Ltd. Die Behörden haben in dem betroffenen Versandunternehmen Kundenlisten mit rund 5.700 Lieferadressen beschlagnahmt und wollen in den kommenden Tagen per Post alle ihnen bekannten Abnehmer verständigen. Offenbar hatte sich das Versandunternehmen per Fax an Betriebe in ganz Deutschland gewandt und seine Produkte beworben.

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