Die Berentzen-Gruppe hat das erste Quartal 2026 mit deutlichen Verlusten abgeschlossen. Der Umsatz des Konzerns fiel um 9,7 Prozent auf 35,2 Millionen Euro, das Betriebsergebnis (Ebit) brach um 83,3 Prozent auf 0,2 Millionen Euro ein, das Ebitda sank um 27,3 Prozent auf 2,4 Millionen Euro.
Neben dem im ersten Quartal saisonal bedingt immer etwas verhaltenen Geschäft seien einige Sondereffekte Ursache der negativen Entwicklung, erklärt CEO Oliver Schwegmann. „Durch eine enttäuschend schwache Konsumnachfrage und entsprechend niedrige Abverkäufe im Jahresendgeschäft 2025 mit Spirituosen in Deutschland sind unsere Handelspartner mit hohen Warenbeständen in das Jahr 2026 gestartet, die im ersten Quartal abgebaut werden mussten. Das hat unsere Nachverkäufe signifikant ausgebremst.“
Darüber hinaus habe sich im Gesamtmarkt die schwache Konsumnachfrage nach alkoholischen Getränken in Deutschland fortgesetzt. Im Bereich der Handelsmarke wirke sich der besonders stark rückläufige Gesamtmarkt bei Whiskey auf Umsatz und Ergebnis aus. „Wir sind Europas größter Whiskey-Lieferant im Handelsmarkengeschäft, so dass uns diese negative Entwicklung überproportional getroffen hat“, so Schwegmann. Die Rückgänge bei den Konzernumsatzerlösen und damit auch beim Ergebnis seien daher überwiegend auf das Geschäft mit Spirituosen zurückzuführen.
Um Umsatz und Profit zu verbessern, plant die Berentzen-Gruppe zahlreiche Initiativen im Rahmen ihrer Konzernstrategie „Berentzen Evolve 2030“. Dazu zählen unter anderem die Markteinführung der funktionalen Getränke der Marke „Juma“ sowie der umfassende Relaunch der Marke „Puschkin“ mit der Einführung von drei neuen Ready-to-drink-Sorten in der Dose ab dem zweiten Halbjahr.
Vor diesem Hintergrund hält die Berentzen-Gruppe unverändert an ihrer Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2026 fest und erwartet Konzernumsatzerlöse in einer Bandbreite von 163,0 bis 173,0 Millionen Euro (2025: 162,9 Mio. Euro), ein Konzern-Ebit zwischen 7,0 und 9,0 Millionen Euro (2025: 8,5 Mio. Euro) sowie ein Konzern-Ebitda zwischen 16,1 und 18,1 Mio. Euro (2025: 17,1 Mio. Euro).
























































































