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Marktanteile
Hawesko

„Robustes Geschäftsmodell“ hilft

Die Hawesko-Gruppe erwartet fürs laufende Jahr eine insgesamt stabile Geschäftsentwicklung. Trotz der anhaltenden Corona-Krise zeigte sich der Vorstand bei der heutigen Bilanzpressekonferenz zuversichtlich für 2020. Wegen der kontinuierlichen Nachfrage nach Wein und angesichts eines robusten Geschäftsmodells sieht man sich am Markt gut aufgestellt. Insbesondere trügen die bereits getätigten Investitionen in die digitale Zukunft gerade in der aktuellen Ausnahmesituation Früchte.

Aufgrund der diversifizierten Aufstellung der Gruppe mit durch die Pandemie unterschiedlich stark betroffenen Geschäftsmodellen sei der Start in das Jahr 2020 positiv zu bewerten. Während E-Commerce boome und die Entwicklung im Retail-Segment stabil sei, stehe der Großhandel als Zulieferer der Gastronomie und Hotellerie vor großen Problemen. 

Gastronomie-Geschäft lahmgelegt

Die Gastronomiekunden des B2B-Segments mussten ihre Betriebe praktisch komplett schließen. Im Retail-Segment beeinträchtigt laut Unternehmensangaben der komplette Shutdown des stationären Handels in Österreich das Geschäft von Wein & Co., während Jacques‘ in Deutschland nur punktuell durch Auflagen beeinflusst ist und „sehr gute Umsätze“ verzeichnet. 

Im Segment E-Commerce hingegen könne man Umsatzsteigerungen von im Durchschnitt ca. 50 Prozent bilanzieren. „Wir könnten noch mehr verkaufen, nur stoßen die Logistikstrukturen aktuell an ihre Grenzen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Thorsten Hermelink. Aktuell könnten aber die negativen Effekte nur zum Teil durch positive Auswirkungen kompensiert werden. Der Vorstand geht davon aus, dass sich die Lage im weiteren Jahresverlauf normalisieren wird. Eine seriöse Prognose sei für das laufende Geschäftsjahr jedoch nicht möglich.

Vorstand mit 2019 „zufrieden“

Mit dem zurückliegenden Geschäftsjahr 2019 zeigte sich der Vorstand heute „zufrieden“. Wie die Hawesko AG bereits Anfang April meldete, konnte der Konzernumsatz 2019 um 6,0 Prozent auf 556,0 Millionen Euro gesteigert werden, das operative Konzernergebnis (Ebit) wuchs um 5,1 Prozent auf 29,1 Millionen Euro. Einen großen Anteil an der Umsatzsteigerung hatte die im Oktober 2018 akquirierte österreichische Wein & Co. GmbH: Das Segment Retail verzeichnete einen Umsatzanstieg von 18,0 Prozent auf 203,3 Millionen Euro. Auf vergleichbarer Basis (d.h. nur Jacquesʼ) betrug der Umsatzzuwachs 3,6 Prozent. 

Das operative Ergebnis (Ebit) des Segments stieg von 15,0 auf 18,0 Millionen Euro im Berichtsjahr. Im Segment E-Commerce konnte der Umsatz um 5,0 Prozent auf 174,0 Millionen Euro gesteigert werden. Das Ebit lag hier bei 12,5 Millionen Euro (Vorjahr: 7,6 Mio.) inklusive eines Ertrags in Höhe von 4,0 Millionen Euro durch den Verkauf einer Immobilie. 

Insgesamt „kerngesund“ und „gut gerüstet“

Das Segment B2B musste mit einer schwachen Nachfrage sowie mit vorübergehenden Herausforderungen durch den Umzug des Lagers umgehen. Dadurch lag der Segmentumsatz von 178,6 Millionen Euro um 4,1 Prozent unter dem Vorjahr. Das Segment-Ebit betrug 6,4 Millionen Euro (Vorjahr: 10,5 Mio.). Der Konzernjahresüberschuss nach Steuern und dem Ergebnisanteil nicht beherrschender Gesellschafter betrug 15,8 Millionen Euro (Vorjahr: 22,0 Mio.). 

Insgesamt sieht sich der Konzern „als kerngesundes Unternehmen für die aktuellen Herausforderungen gut gerüstet“, so das Management abschließend. Es sei geplant, der in den Herbst verschobenen Hauptversammlung eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 1,30 Euro pro Aktie vorzuschlagen.

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„Robustes Geschäftsmodell“ hilft

Die Hawesko-Gruppe erwartet fürs laufende Jahr eine insgesamt stabile Geschäftsentwicklung. Trotz der anhaltenden Corona-Krise zeigte sich der Vorstand bei der heutigen Bilanzpressekonferenz zuversichtlich für 2020. Wegen der kontinuierlichen Nachfrage nach Wein und angesichts eines robusten Geschäftsmodells sieht man sich am Markt gut aufgestellt. Insbesondere trügen die bereits getätigten Investitionen in die digitale Zukunft gerade in der aktuellen Ausnahmesituation Früchte.

Aufgrund der diversifizierten Aufstellung der Gruppe mit durch die Pandemie unterschiedlich stark betroffenen Geschäftsmodellen sei der Start in das Jahr 2020 positiv zu bewerten. Während E-Commerce boome und die Entwicklung im Retail-Segment stabil sei, stehe der Großhandel als Zulieferer der Gastronomie und Hotellerie vor großen Problemen. 

Gastronomie-Geschäft lahmgelegt

Die Gastronomiekunden des B2B-Segments mussten ihre Betriebe praktisch komplett schließen. Im Retail-Segment beeinträchtigt laut Unternehmensangaben der komplette Shutdown des stationären Handels in Österreich das Geschäft von Wein & Co., während Jacques‘ in Deutschland nur punktuell durch Auflagen beeinflusst ist und „sehr gute Umsätze“ verzeichnet. 

Im Segment E-Commerce hingegen könne man Umsatzsteigerungen von im Durchschnitt ca. 50 Prozent bilanzieren. „Wir könnten noch mehr verkaufen, nur stoßen die Logistikstrukturen aktuell an ihre Grenzen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Thorsten Hermelink. Aktuell könnten aber die negativen Effekte nur zum Teil durch positive Auswirkungen kompensiert werden. Der Vorstand geht davon aus, dass sich die Lage im weiteren Jahresverlauf normalisieren wird. Eine seriöse Prognose sei für das laufende Geschäftsjahr jedoch nicht möglich.

Vorstand mit 2019 „zufrieden“

Mit dem zurückliegenden Geschäftsjahr 2019 zeigte sich der Vorstand heute „zufrieden“. Wie die Hawesko AG bereits Anfang April meldete, konnte der Konzernumsatz 2019 um 6,0 Prozent auf 556,0 Millionen Euro gesteigert werden, das operative Konzernergebnis (Ebit) wuchs um 5,1 Prozent auf 29,1 Millionen Euro. Einen großen Anteil an der Umsatzsteigerung hatte die im Oktober 2018 akquirierte österreichische Wein & Co. GmbH: Das Segment Retail verzeichnete einen Umsatzanstieg von 18,0 Prozent auf 203,3 Millionen Euro. Auf vergleichbarer Basis (d.h. nur Jacquesʼ) betrug der Umsatzzuwachs 3,6 Prozent. 

Das operative Ergebnis (Ebit) des Segments stieg von 15,0 auf 18,0 Millionen Euro im Berichtsjahr. Im Segment E-Commerce konnte der Umsatz um 5,0 Prozent auf 174,0 Millionen Euro gesteigert werden. Das Ebit lag hier bei 12,5 Millionen Euro (Vorjahr: 7,6 Mio.) inklusive eines Ertrags in Höhe von 4,0 Millionen Euro durch den Verkauf einer Immobilie. 

Insgesamt „kerngesund“ und „gut gerüstet“

Das Segment B2B musste mit einer schwachen Nachfrage sowie mit vorübergehenden Herausforderungen durch den Umzug des Lagers umgehen. Dadurch lag der Segmentumsatz von 178,6 Millionen Euro um 4,1 Prozent unter dem Vorjahr. Das Segment-Ebit betrug 6,4 Millionen Euro (Vorjahr: 10,5 Mio.). Der Konzernjahresüberschuss nach Steuern und dem Ergebnisanteil nicht beherrschender Gesellschafter betrug 15,8 Millionen Euro (Vorjahr: 22,0 Mio.). 

Insgesamt sieht sich der Konzern „als kerngesundes Unternehmen für die aktuellen Herausforderungen gut gerüstet“, so das Management abschließend. Es sei geplant, der in den Herbst verschobenen Hauptversammlung eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 1,30 Euro pro Aktie vorzuschlagen.

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