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Radler: Zwei Drittel bei Öko-Test "gut"
Produkttest

Radler: Zwei Drittel bei Öko-Test „gut“

18 von 50 Radler im deutschen Handel sind empfehlenswert. Das ist das mit Spannung erwartete Ergebnis der aktuellen Untersuchung von „Öko-Test“. Ein gutes, wenn auch kein überragendes Resultat. Anders als in früheren Tests ging in diesem Jahr kein einziger Biermix mit „sehr gut“ aus dem Wettbewerb. Neben dem Drittel (36 %) als „gut“ bewerteten Produkten schlossen 20 Radler mit „befriedigend“, weitere sechs nur mit „ausreichend“ ab. 

Häufigster Grund für Abwertung war laut Öko-Test ein zu hoher Zuckergehalt, ein Kriterium, das die Tester heute offenbar höher gewichten als in bisherigen Berichten. So erhielten Radler mit mehr als 2,5 Prozent Zucker eine Note Abzug; liegt der Anteil über 5 Prozent, wurde sogar um zwei Noten abgewertet – bei diesen Ergebnissen reicht es maximal für ein „befriedigend“.

Süßstoffe kein guter Ersatz für Zucker

Künstliche Süßstoffe sind aber für das Institut auch kein guter Ersatz, da sie unter anderem „die Gewöhnung an süßen Geschmack fördern“. Auch seine Verwendung ging daher als Mangel in das Gesamtergebnis ein. Ein zweiter Hauptgrund für Kritik sieht Öko-Test in fehlenden Nährwertangaben auf dem Etikett. Im Test betraf dies rund die Hälfte der Produkte. 

Kaum noch im Labor gefunden wurde indessen das Spritzmittel Glyphosat. Rückstände traten nur noch fünf Mal auf und dann nicht in gesundheitsschädlicher Menge.

Erstmals stellte Öko-Test aktuell auch Naturradler auf den Prüfstand. Da diese Bezeichnung „eine besonders reine Zusammensetzung“ verspreche, dürfen nach den Kriterien des Instituts zwar natürliche Zitrusaromen und -extrakte im Radler stecken, nicht aber Zusatzstoffe wie Stabilisatoren oder Konservierungsmittel. Geschmacklich indessen sah das Institut alle Radler „im grünen Bereich“.

Premiumbrauer erfolgreich, No Names abgeschlagen

Bei den Ergebnissen im Einzelnen fällt auf, dass die Radler aller großen Premiumbrauereien mit einem „guten“ Ergebnis aus dem Wettbewerb gehen, namentlich die Mixe von Bitburger, Veltins, Krombacher und Warsteiner. Hingegen findet sich kein einziger Billiganbieter unter den empfehlenswerten Radlern. 

Durchweg mittelmäßig bis schlecht schnitten hingegen die Anbieter im Preiseinstieg ab: Lediglich „befriedigend“ erhielten zwei Labels von Aldi Süd und Nord sowie eine Kaufland-Eigenmarke. Mit „ausreichend“ abgestraft wurden unter anderen zwei Produkte von Norma und Lidl. Testurteile, die die Lieferanten bei den strengen Einkäufern der Discounter sicherlich unter Druck setzen werden.

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Radler: Zwei Drittel bei Öko-Test „gut“

18 von 50 Radler im deutschen Handel sind empfehlenswert. Das ist das mit Spannung erwartete Ergebnis der aktuellen Untersuchung von „Öko-Test“. Ein gutes, wenn auch kein überragendes Resultat. Anders als in früheren Tests ging in diesem Jahr kein einziger Biermix mit „sehr gut“ aus dem Wettbewerb. Neben dem Drittel (36 %) als „gut“ bewerteten Produkten schlossen 20 Radler mit „befriedigend“, weitere sechs nur mit „ausreichend“ ab. 

Häufigster Grund für Abwertung war laut Öko-Test ein zu hoher Zuckergehalt, ein Kriterium, das die Tester heute offenbar höher gewichten als in bisherigen Berichten. So erhielten Radler mit mehr als 2,5 Prozent Zucker eine Note Abzug; liegt der Anteil über 5 Prozent, wurde sogar um zwei Noten abgewertet – bei diesen Ergebnissen reicht es maximal für ein „befriedigend“.

Süßstoffe kein guter Ersatz für Zucker

Künstliche Süßstoffe sind aber für das Institut auch kein guter Ersatz, da sie unter anderem „die Gewöhnung an süßen Geschmack fördern“. Auch seine Verwendung ging daher als Mangel in das Gesamtergebnis ein. Ein zweiter Hauptgrund für Kritik sieht Öko-Test in fehlenden Nährwertangaben auf dem Etikett. Im Test betraf dies rund die Hälfte der Produkte. 

Kaum noch im Labor gefunden wurde indessen das Spritzmittel Glyphosat. Rückstände traten nur noch fünf Mal auf und dann nicht in gesundheitsschädlicher Menge.

Erstmals stellte Öko-Test aktuell auch Naturradler auf den Prüfstand. Da diese Bezeichnung „eine besonders reine Zusammensetzung“ verspreche, dürfen nach den Kriterien des Instituts zwar natürliche Zitrusaromen und -extrakte im Radler stecken, nicht aber Zusatzstoffe wie Stabilisatoren oder Konservierungsmittel. Geschmacklich indessen sah das Institut alle Radler „im grünen Bereich“.

Premiumbrauer erfolgreich, No Names abgeschlagen

Bei den Ergebnissen im Einzelnen fällt auf, dass die Radler aller großen Premiumbrauereien mit einem „guten“ Ergebnis aus dem Wettbewerb gehen, namentlich die Mixe von Bitburger, Veltins, Krombacher und Warsteiner. Hingegen findet sich kein einziger Billiganbieter unter den empfehlenswerten Radlern. 

Durchweg mittelmäßig bis schlecht schnitten hingegen die Anbieter im Preiseinstieg ab: Lediglich „befriedigend“ erhielten zwei Labels von Aldi Süd und Nord sowie eine Kaufland-Eigenmarke. Mit „ausreichend“ abgestraft wurden unter anderen zwei Produkte von Norma und Lidl. Testurteile, die die Lieferanten bei den strengen Einkäufern der Discounter sicherlich unter Druck setzen werden.

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