Die deutschen Biertrinker müssen sich Anfang 2026 auf steigende Preise einstellen. Sowohl die Radeberger Gruppe als auch die Warsteiner Brauerei haben ihre Geschäftspartner über neue Konditionen informiert, die im Handel und in der Gastronomie spürbare Auswirkungen haben werden.
Wie aus einem Schreiben hervorgeht, das Getränke News vorliegt, passt die Radeberger Gruppe ihre Abgabepreise bereits zum 1. Januar an. Demnach verteuern sich die Produkte je nach Marke und Gebinde unterschiedlich. Der 20 x 0,5-Liter-Kasten Radeberger Pilsner sowie Allgäuer Büble wird um 34 Cent ab Rampe teurer, Jever und Ur-Krostritzer steigen um 67 Cent. Beim Fassbier legt der Preis pro Hektoliter bei den Marken Jever, Radeberger, Schöfferhofer und Allgäuer Büble um 6,50 Euro zu. Für Oberdorfer Helles erhöht sich der Fassbierpreis um 10 Euro pro Hektoliter, für Ur-Krostritzer um 11,50 Euro. Keine Preiserhöhung gibt es bei Tucher sowie beim Flaschenbier von Schöfferhofer und Oberdorfer Helles.
Auch die Warsteiner Brauerei wird ihre Abgabepreise anheben. Zum 1. Februar 2026 wird der 20 x 0,5-Liter-Kasten um 66 Cent teurer, Fassbier um 7,50 Euro pro Hektoliter.
Für die Verbraucher dürften die Anpassungen in der Konsequenz spürbar sein. Im Handel rechnen Marktteilnehmer mit einem Preisanstieg von rund ein bis eineinhalb Euro pro Kasten. In der Gastronomie dürfte das Glas Bier der betroffenen Marken künftig im Schnitt um 20 Cent mehr kosten. Damit setzen zwei der größten deutschen Brauereigruppen in einem ohnehin angespannten Marktumfeld frühzeitig ein Signal. Während der Bierpreis in der Gastronomie damit spürbar steigen wird, dürften die Auswirkungen im Lebensmitteleinzelhandel dagegen kaum ins Gewicht fallen, da dort der überwiegende Teil des Bieres der Großbrauereien ohnehin über Aktionen verkauft wird.























































































