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Radeberger Gruppe meldet stabile Umsätze
Oetker-Gruppe

Radeberger Gruppe mit stabilen Umsätzen

Die Oetker-Gruppe meldet für ihren Geschäftsbereich Bier und alkoholfreie Getränke der Radeberger Gruppe 2021 nahezu stabile Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2021 auf 1,621 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,625 Milliarden Euro). Nach der Eliminierung von Währungs- und Konsolidierungskreiseffekten betrug der operative Umsatzrückgang 1,6 Prozent. Im Vergleich zu 2019 gingen die Umsatzerlöse jedoch deutlich zurück. Damals erzielte das Unternehmen noch 1,792 Milliarden Euro.

Das Geschäft der Radeberger Gruppe litt 2021 ebenso wie 2020 noch stark unter den coronabedingten Einschränkungen in der Gastronomie. Insgesamt erzielte die Gruppe einen Absatz von 11,2 Millionen Hektolitern. Im Brauereigeschäft habe der zweite Lockdown mit einer weiteren, noch längeren Schließung des Außer-Haus-Marktes sowie die Auflagen für die Gastronomie im wichtigen Weihnachtsgeschäft erneut für massive Absatzverluste beim Fassbier gesorgt. Infolgedessen sei die Absatzmenge unter das historisch tiefe Niveau des Jahres 2020 gesunken, so das Unternehmen.

Die wichtigsten Marken im Portfolio der Radeberger Gruppe
Die wichtigsten Marken im Portfolio der Radeberger Gruppe (Foto: Screenshot GN/Radeberger Gruppe)

Das Segment der alkoholfreien Getränke sei mit seinem starken Fokus auf den Außer-Haus-Markt rückläufig gewesen. Auch im Handelsgeschäft blieb der Mehrwegabsatz von Bier in der Summe unter dem Vorjahreswert. Der Bereich der Getränkefachmärkte legte dagegen zu: Getränke Hoffmann habe im zweiten Jahr in Folge Chancen aus den coronabedingten Veränderungen im Einkaufsverhalten nutzen können, wodurch die Umsätze deutlich gestiegen seien, heißt es. 

Absatzrückgänge bei den nationalen Biermarken

Für die nationalen Marken Radeberger, Jever und Schöfferhofer meldet die Oetker-Gruppe insgesamt einen Absatzrückgang im Vergleich zum Jahr 2020. Konkrete Zahlen nennt das Unternehmen jedoch nicht. Der Absatz der fassbierstarken Hauptmarke Radeberger Pilsner sei im Vergleich zum Vorjahr merklich gesunken, der der friesischen Marke Jever habe sich dagegen positiv entwickelt. Ein Grund dafür sei unter anderem die gute Performance der alkoholfreien Variante Jever Fun gewesen. Das Minus der Weizenbiermarke Schöfferhofer führt das Unternehmen auf die schlechte Witterung im Sommer und die coronabedingten Einschränkungen zurück. 

Die Marke Allgäuer Büble sei im nunmehr zehnten aufeinanderfolgenden Jahr gewachsen. Auch die noch junge Marke Oberdorfer habe die Absatzplanung übertroffen. Hingegen habe sich die alkoholfreie Marke Clausthaler etwas weniger gut entwickelt als erwartet, heißt es. Auch hier nennt das Unternehmen keine konkreten Zahlen. Stabil gegenüber dem Vorjahr habe sich Ur-Krostitzer entwickelt. Leichte Rückgänge verzeichneten Berliner Kindl und Berliner Pilsner. Die Tucher-Marken hätten besonders unter dem ausbleibenden Messe- und Veranstaltungstourismus im Kernabsatzgebiet Nürnberg gelitten, heißt es.

Die Standorte der Radeberger Gruppe.
Die Standorte der Radeberger Gruppe. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 7.000 Mitarbeiter. (Foto: Screenshot GN/Radeberger Gruppe)

Die Zahl der Beschäftigten der Radeberger Gruppe lag 2021 mit 6.921 um 2,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Bereinigt um die Zugänge im Konsolidierungskreis aus dem Vorjahr ergab sich 2021 ein Rückgang bei den Mitarbeiterzahlen um 3,1 Prozent. Die Investitionen der Radeberger Gruppe summierten sich auf 99 Millionen Euro und lagen damit um 20,7 Prozent über dem Vorjahreswert, vor allem aufgrund der Errichtung einer neuen Abfüllanlage im Allgäuer Brauhaus sowie des Mietkaufs einer Sortieranlage bei der H. Leiter Freienbrink. 

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Radeberger Gruppe mit stabilen Umsätzen

Die Oetker-Gruppe meldet für ihren Geschäftsbereich Bier und alkoholfreie Getränke der Radeberger Gruppe 2021 nahezu stabile Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2021 auf 1,621 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,625 Milliarden Euro). Nach der Eliminierung von Währungs- und Konsolidierungskreiseffekten betrug der operative Umsatzrückgang 1,6 Prozent. Im Vergleich zu 2019 gingen die Umsatzerlöse jedoch deutlich zurück. Damals erzielte das Unternehmen noch 1,792 Milliarden Euro.

Das Geschäft der Radeberger Gruppe litt 2021 ebenso wie 2020 noch stark unter den coronabedingten Einschränkungen in der Gastronomie. Insgesamt erzielte die Gruppe einen Absatz von 11,2 Millionen Hektolitern. Im Brauereigeschäft habe der zweite Lockdown mit einer weiteren, noch längeren Schließung des Außer-Haus-Marktes sowie die Auflagen für die Gastronomie im wichtigen Weihnachtsgeschäft erneut für massive Absatzverluste beim Fassbier gesorgt. Infolgedessen sei die Absatzmenge unter das historisch tiefe Niveau des Jahres 2020 gesunken, so das Unternehmen.

Die wichtigsten Marken im Portfolio der Radeberger Gruppe
Die wichtigsten Marken im Portfolio der Radeberger Gruppe (Foto: Screenshot GN/Radeberger Gruppe)

Das Segment der alkoholfreien Getränke sei mit seinem starken Fokus auf den Außer-Haus-Markt rückläufig gewesen. Auch im Handelsgeschäft blieb der Mehrwegabsatz von Bier in der Summe unter dem Vorjahreswert. Der Bereich der Getränkefachmärkte legte dagegen zu: Getränke Hoffmann habe im zweiten Jahr in Folge Chancen aus den coronabedingten Veränderungen im Einkaufsverhalten nutzen können, wodurch die Umsätze deutlich gestiegen seien, heißt es. 

Absatzrückgänge bei den nationalen Biermarken

Für die nationalen Marken Radeberger, Jever und Schöfferhofer meldet die Oetker-Gruppe insgesamt einen Absatzrückgang im Vergleich zum Jahr 2020. Konkrete Zahlen nennt das Unternehmen jedoch nicht. Der Absatz der fassbierstarken Hauptmarke Radeberger Pilsner sei im Vergleich zum Vorjahr merklich gesunken, der der friesischen Marke Jever habe sich dagegen positiv entwickelt. Ein Grund dafür sei unter anderem die gute Performance der alkoholfreien Variante Jever Fun gewesen. Das Minus der Weizenbiermarke Schöfferhofer führt das Unternehmen auf die schlechte Witterung im Sommer und die coronabedingten Einschränkungen zurück. 

Die Marke Allgäuer Büble sei im nunmehr zehnten aufeinanderfolgenden Jahr gewachsen. Auch die noch junge Marke Oberdorfer habe die Absatzplanung übertroffen. Hingegen habe sich die alkoholfreie Marke Clausthaler etwas weniger gut entwickelt als erwartet, heißt es. Auch hier nennt das Unternehmen keine konkreten Zahlen. Stabil gegenüber dem Vorjahr habe sich Ur-Krostitzer entwickelt. Leichte Rückgänge verzeichneten Berliner Kindl und Berliner Pilsner. Die Tucher-Marken hätten besonders unter dem ausbleibenden Messe- und Veranstaltungstourismus im Kernabsatzgebiet Nürnberg gelitten, heißt es.

Die Standorte der Radeberger Gruppe.
Die Standorte der Radeberger Gruppe. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 7.000 Mitarbeiter. (Foto: Screenshot GN/Radeberger Gruppe)

Die Zahl der Beschäftigten der Radeberger Gruppe lag 2021 mit 6.921 um 2,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Bereinigt um die Zugänge im Konsolidierungskreis aus dem Vorjahr ergab sich 2021 ein Rückgang bei den Mitarbeiterzahlen um 3,1 Prozent. Die Investitionen der Radeberger Gruppe summierten sich auf 99 Millionen Euro und lagen damit um 20,7 Prozent über dem Vorjahreswert, vor allem aufgrund der Errichtung einer neuen Abfüllanlage im Allgäuer Brauhaus sowie des Mietkaufs einer Sortieranlage bei der H. Leiter Freienbrink. 

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