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Zwei Frauen stoßen mit Prosecco an
Bilanz 2022

Prosecco im Aufwärts-Trend

Die Deutschen trinken immer mehr Prosecco. Wie das Konsortium Prosecco DOC mitteilt, stieg der Absatz im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent auf 46 Millionen importierte Flaschen. 2021 waren es noch 44,5 Millionen, 2020 nur 41,6 Millionen Flaschen. Damit liegt Deutschland nach den USA und Großbritannien weiterhin auf Platz 3 der Exportmärkte, wenn auch mit großem Abstand.

Ein Blick auf die Exportzahlen von Januar bis November 2022 zeigt eine neue Entwicklung auf dem deutschen Markt: Mit 173.740 Hektolitern Spumante im Vergleich zu 169.250 Hektolitern Frizzante wurden in Deutschland zum ersten Mal mehr Spumante als Frizzante importiert. Der Vorsprung ist zwar noch klein, nach Einschätzung des Konsortiums ist aber zu erwarten, dass sich der Trend in Zukunft fortsetzt.

Deutschland importierte 15,9 Prozent mehr Prosecco Spumante als im selben Vorjahreszeitraum. Für Frizzante bleibt Deutschland führender Absatzmarkt, trotz Verlusten von 8,4 Prozent im Vergleich zu 2021. Grund für die hohen Absatzzahlen des Frizzantes in Deutschland ist die Sektsteuer, die hierzulande nur auf Spumante erhoben wird.

Über 80 Prozent fließen ins Ausland

Insgesamt meldet das Gremium für Prosecco einen Anstieg der Produktionsmenge um 1,8 Prozent bei einer überproportionalen Steigerung des Verkaufswerts um 11,5 Prozent. So wurden im vergangenen Jahr 638,5 Millionen Flaschen im Wert von mehr als 3 Milliarden Euro verkauft. Einen Großteil der Produktion nimmt Spumante ein: der herkömmliche Prosecco DOC Spumante mit 497,9 Millionen Flaschen und die Rosé-Variante mit 62,7 Millionen Flaschen. Von Prosecco DOC Frizzante wurden 2022 insgesamt nur 77,9 Millionen Flaschen abgefüllt.

Dabei entwickelt sich Prosecco DOC immer stärker zum Exportschlager; der Anteil der Ausfuhren stieg 2022 auf 81,2 Prozent. Die USA legten im Vergleich zu 2021 um 5,8 Prozent zu und überholten damit erstmalig Großbritannien in Bezug auf den Umsatz der exportierten Mengen. Während im Heimatmarkt Italien lediglich 120 Millionen Flaschen Prosecco DOC konsumiert wurden, sind die USA mit über 134 Millionen Flaschen nun der wichtigste Markt für die Herkunftsbezeichnung. Auf Platz 2 folgt Großbritannien, wo das Volumen gegenüber 2021 um 3,5 Prozent stieg und 130 Millionen Flaschen importiert wurden.


Über Prosecco DOC

Der Name Prosecco bezeichnet eine geschützte Ursprungsbezeichnung (DOC=Denominazione di Origine Controllata), die im Juli 2009 auf europäischer Ebene offiziell anerkannt wurde. Prosecco DOC wird in einem spezifischen geografischen Gebiet produziert – im Nordosten Italiens – das für diesen spezifischen Wein berühmt ist.

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Prosecco im Aufwärts-Trend

Die Deutschen trinken immer mehr Prosecco. Wie das Konsortium Prosecco DOC mitteilt, stieg der Absatz im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent auf 46 Millionen importierte Flaschen. 2021 waren es noch 44,5 Millionen, 2020 nur 41,6 Millionen Flaschen. Damit liegt Deutschland nach den USA und Großbritannien weiterhin auf Platz 3 der Exportmärkte, wenn auch mit großem Abstand.

Ein Blick auf die Exportzahlen von Januar bis November 2022 zeigt eine neue Entwicklung auf dem deutschen Markt: Mit 173.740 Hektolitern Spumante im Vergleich zu 169.250 Hektolitern Frizzante wurden in Deutschland zum ersten Mal mehr Spumante als Frizzante importiert. Der Vorsprung ist zwar noch klein, nach Einschätzung des Konsortiums ist aber zu erwarten, dass sich der Trend in Zukunft fortsetzt.

Deutschland importierte 15,9 Prozent mehr Prosecco Spumante als im selben Vorjahreszeitraum. Für Frizzante bleibt Deutschland führender Absatzmarkt, trotz Verlusten von 8,4 Prozent im Vergleich zu 2021. Grund für die hohen Absatzzahlen des Frizzantes in Deutschland ist die Sektsteuer, die hierzulande nur auf Spumante erhoben wird.

Über 80 Prozent fließen ins Ausland

Insgesamt meldet das Gremium für Prosecco einen Anstieg der Produktionsmenge um 1,8 Prozent bei einer überproportionalen Steigerung des Verkaufswerts um 11,5 Prozent. So wurden im vergangenen Jahr 638,5 Millionen Flaschen im Wert von mehr als 3 Milliarden Euro verkauft. Einen Großteil der Produktion nimmt Spumante ein: der herkömmliche Prosecco DOC Spumante mit 497,9 Millionen Flaschen und die Rosé-Variante mit 62,7 Millionen Flaschen. Von Prosecco DOC Frizzante wurden 2022 insgesamt nur 77,9 Millionen Flaschen abgefüllt.

Dabei entwickelt sich Prosecco DOC immer stärker zum Exportschlager; der Anteil der Ausfuhren stieg 2022 auf 81,2 Prozent. Die USA legten im Vergleich zu 2021 um 5,8 Prozent zu und überholten damit erstmalig Großbritannien in Bezug auf den Umsatz der exportierten Mengen. Während im Heimatmarkt Italien lediglich 120 Millionen Flaschen Prosecco DOC konsumiert wurden, sind die USA mit über 134 Millionen Flaschen nun der wichtigste Markt für die Herkunftsbezeichnung. Auf Platz 2 folgt Großbritannien, wo das Volumen gegenüber 2021 um 3,5 Prozent stieg und 130 Millionen Flaschen importiert wurden.


Über Prosecco DOC

Der Name Prosecco bezeichnet eine geschützte Ursprungsbezeichnung (DOC=Denominazione di Origine Controllata), die im Juli 2009 auf europäischer Ebene offiziell anerkannt wurde. Prosecco DOC wird in einem spezifischen geografischen Gebiet produziert – im Nordosten Italiens – das für diesen spezifischen Wein berühmt ist.

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