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Sparklingmarkt

Premium im Trend

Wer Sparklings herstellt oder verkauft, hatte im vergangenen Jahr wenig Grund, die Korken knallen zu lassen: Aus Marktdaten von IRI Information Resources geht hervor, dass das Gesamtsegment um 1,6 Prozent in der Menge verlor. Kaum eine der großen Kategorien konnte 2018 Absatzzuwächse verzeichnen; so ging es unter anderem für Sekt, weinhaltige Cocktails und Perlwein 2018 mengenmäßig – mehr oder weniger – bergab (siehe Tabelle). Dennoch ist die Stimmung in der Branche gut, wie eine aktuelle Umfrage von Getränke News zeigt. Zumindest entwickelte sich bei den meisten Gattungen der Wert besser als die Menge.

Offenbar konnten also die Hersteller hier und da Preiserhöhungen durchsetzen. Damit gaben sie steigende Preise für Verpackungsmaterial, Energie und für Personal weiter, wie Oliver Gloden, Vorstandssprecher der Schloss Wachenheim AG, berichtet. Zudem seien die Weinpreise der Ernte 2017 außergewöhnlich hoch gewesen.

Qualitätsanspruch wächst

Darüber hinaus spiegelt sich Gloden zufolge in den Zahlen auch der wachsende Qualitätsanspruch der Verbraucher wider. Damit steige die Bereitschaft, für Spitzenerzeugnisse mehr zu zahlen. Als Beweis dafür führt der Wachenheim-Chef die gute Resonanz auf die Flaschengärsekte seines Hauses ins Feld. Sie fänden „großen Anklang“ und seien Jahr für Jahr sehr erfolgreich bei namhaften nationalen und internationalen Wettbewerben.

Tabelle Sparkling-Absatz
Sparklingmarkt im Umsatz

Einen „deutlich sichtbaren Trend zu Premiumgenuss“ stellt man auch bei Henkell Freixenet fest. Eine positive Entwicklung sei genau bei den Dosagen zu beobachten, die mit „Premium“, „Hochwertigkeit“ und „Genuss“ assoziiert würden, unterstreicht Unternehmenssprecher Jan Rock: Brut, brut extra trocken und extra trocken könnten durchgängig wachsen. Genau diesen Trend bediene die „Fürst von Metternich Black Edition Riesling Brut“ in mattschwarzer Flasche, die bereits im Einführungsjahr bei einschlägigen Wettbewerben große Erfolge erzielt habe.

Zum Premium-Trend passt laut Jan Rock auch die weltweit anhaltend positive Entwicklung von Prosecco Spumante, der die beliebte italienische Lebensweise noch hinzuaddiert. Mit dem international meistverkauften Mionetto sowie Freixenet Prosecco partizipiert das Unternehmen an dem Trend bzw. schiebt ihn mit an. Auch hierzulande gehört Prosecco Spumante zu den wenigen Gewinnern: Die Kategorie wuchs im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent in der Menge und sogar 9,0 Prozent im Wert.

Alkoholfrei passt zu bewusstem Lebensstil

Auch eine ganz andere Entwicklung setzt sich freilich weiter fort: Der überall zu beobachtende bewusstere Lebensstil kommt auch den alkoholfreien Alternativen zu Gute, wie Oliver Gloden betont. „Alkoholfrei“ gehöre hier ganz selbstverständlich dazu, ohne dass man von „Verzicht“ sprechen würde. Mit der Marke „Light live“ biete Schloss Wachenheim „eine einzigartige Auswahl“.

Weiteres Wachstumspotenzial sieht man auch bei Henkell Freixenet in dem Null-Promille-Segment. Es handle sich zwar um „ein ergänzendes Geschäft“, jedoch „auf kontinuierlich steigendem Niveau“, betont Pressesprecher Jan Rock.

Über den Zenit ist indessen bekanntlich das vor wenigen Jahren boomende Segment der weinhaltigen Cocktails, die auch im vergangenen Jahr wieder leicht verloren (siehe Tabelle). Offenbar hat sich der Markt auf einem hohen Stand weitgehend eingependelt. „Kreative Geschmackskompositionen“ jenseits von Hugo und Sprizz finden aber nach wie vor großen Anklang, weiß Wachenheim-Chef Oliver Gloden.

Auch bei Rotkäppchen-Mumm setzt man offenbar weiterhin auf die bunten Prickler: Wie kürzlich angekündigt, baut das Unternehmen seine Rotkäppchen-Fruchtsecco-Range jetzt um die Variante Schwarze Johannisbeere aus. Das Thema „Frucht des Jahres“ sei eine „Erfolgsstory“, die man gerne fortsetzen möchte, heißt es. Konkretere Angaben zur Entwicklung 2018 will der Marktführer allerdings vor seiner Bilanz-Pressekonferenz Anfang April nicht machen.

Optimistisch ins Jahr 2019 gestartet

Bei allen Hochs und Tiefs ist dennoch die Stimmung in der Branche anscheinend gut. Kurz nach dem Zusammenschluss von Henkell und Freixenet gibt sich Jan Rock zuversichtlich: „Wir sind sowohl international als auch in Deutschland mit viel Verve und Zuversicht in das neue Jahr 2019 gestartet.“ Aufgrund einer ausgeprägten Innovationskraft und eines hohen Qualitätsanspruchs sieht auch Oliver Gloden für Schloss Wachenheim in vielen Bereichen „weiteres Entwicklungspotenzial“.

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Sparklingmarkt

Premium im Trend

Wer Sparklings herstellt oder verkauft, hatte im vergangenen Jahr wenig Grund, die Korken knallen zu lassen: Aus Marktdaten von IRI Information Resources geht hervor, dass das Gesamtsegment um 1,6 Prozent in der Menge verlor. Kaum eine der großen Kategorien konnte 2018 Absatzzuwächse verzeichnen; so ging es unter anderem für Sekt, weinhaltige Cocktails und Perlwein 2018 mengenmäßig – mehr oder weniger – bergab (siehe Tabelle). Dennoch ist die Stimmung in der Branche gut, wie eine aktuelle Umfrage von Getränke News zeigt. Zumindest entwickelte sich bei den meisten Gattungen der Wert besser als die Menge.

Offenbar konnten also die Hersteller hier und da Preiserhöhungen durchsetzen. Damit gaben sie steigende Preise für Verpackungsmaterial, Energie und für Personal weiter, wie Oliver Gloden, Vorstandssprecher der Schloss Wachenheim AG, berichtet. Zudem seien die Weinpreise der Ernte 2017 außergewöhnlich hoch gewesen.

Qualitätsanspruch wächst

Darüber hinaus spiegelt sich Gloden zufolge in den Zahlen auch der wachsende Qualitätsanspruch der Verbraucher wider. Damit steige die Bereitschaft, für Spitzenerzeugnisse mehr zu zahlen. Als Beweis dafür führt der Wachenheim-Chef die gute Resonanz auf die Flaschengärsekte seines Hauses ins Feld. Sie fänden „großen Anklang“ und seien Jahr für Jahr sehr erfolgreich bei namhaften nationalen und internationalen Wettbewerben.

Tabelle Sparkling-Absatz
Sparklingmarkt im Umsatz

Einen „deutlich sichtbaren Trend zu Premiumgenuss“ stellt man auch bei Henkell Freixenet fest. Eine positive Entwicklung sei genau bei den Dosagen zu beobachten, die mit „Premium“, „Hochwertigkeit“ und „Genuss“ assoziiert würden, unterstreicht Unternehmenssprecher Jan Rock: Brut, brut extra trocken und extra trocken könnten durchgängig wachsen. Genau diesen Trend bediene die „Fürst von Metternich Black Edition Riesling Brut“ in mattschwarzer Flasche, die bereits im Einführungsjahr bei einschlägigen Wettbewerben große Erfolge erzielt habe.

Zum Premium-Trend passt laut Jan Rock auch die weltweit anhaltend positive Entwicklung von Prosecco Spumante, der die beliebte italienische Lebensweise noch hinzuaddiert. Mit dem international meistverkauften Mionetto sowie Freixenet Prosecco partizipiert das Unternehmen an dem Trend bzw. schiebt ihn mit an. Auch hierzulande gehört Prosecco Spumante zu den wenigen Gewinnern: Die Kategorie wuchs im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent in der Menge und sogar 9,0 Prozent im Wert.

Alkoholfrei passt zu bewusstem Lebensstil

Auch eine ganz andere Entwicklung setzt sich freilich weiter fort: Der überall zu beobachtende bewusstere Lebensstil kommt auch den alkoholfreien Alternativen zu Gute, wie Oliver Gloden betont. „Alkoholfrei“ gehöre hier ganz selbstverständlich dazu, ohne dass man von „Verzicht“ sprechen würde. Mit der Marke „Light live“ biete Schloss Wachenheim „eine einzigartige Auswahl“.

Weiteres Wachstumspotenzial sieht man auch bei Henkell Freixenet in dem Null-Promille-Segment. Es handle sich zwar um „ein ergänzendes Geschäft“, jedoch „auf kontinuierlich steigendem Niveau“, betont Pressesprecher Jan Rock.

Über den Zenit ist indessen bekanntlich das vor wenigen Jahren boomende Segment der weinhaltigen Cocktails, die auch im vergangenen Jahr wieder leicht verloren (siehe Tabelle). Offenbar hat sich der Markt auf einem hohen Stand weitgehend eingependelt. „Kreative Geschmackskompositionen“ jenseits von Hugo und Sprizz finden aber nach wie vor großen Anklang, weiß Wachenheim-Chef Oliver Gloden.

Auch bei Rotkäppchen-Mumm setzt man offenbar weiterhin auf die bunten Prickler: Wie kürzlich angekündigt, baut das Unternehmen seine Rotkäppchen-Fruchtsecco-Range jetzt um die Variante Schwarze Johannisbeere aus. Das Thema „Frucht des Jahres“ sei eine „Erfolgsstory“, die man gerne fortsetzen möchte, heißt es. Konkretere Angaben zur Entwicklung 2018 will der Marktführer allerdings vor seiner Bilanz-Pressekonferenz Anfang April nicht machen.

Optimistisch ins Jahr 2019 gestartet

Bei allen Hochs und Tiefs ist dennoch die Stimmung in der Branche anscheinend gut. Kurz nach dem Zusammenschluss von Henkell und Freixenet gibt sich Jan Rock zuversichtlich: „Wir sind sowohl international als auch in Deutschland mit viel Verve und Zuversicht in das neue Jahr 2019 gestartet.“ Aufgrund einer ausgeprägten Innovationskraft und eines hohen Qualitätsanspruchs sieht auch Oliver Gloden für Schloss Wachenheim in vielen Bereichen „weiteres Entwicklungspotenzial“.

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