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Preise für Beck's im freien Fall
Biermarkt

Preis für Beck’s im freien Fall

AB Inbev-Deutschlandchef Michel Pepa hat offenbar seine Strategie geändert: Überall sinken die Preise für Beck’s. Mit einer Rabattierung von 48 Prozent stellt die Bremer Traditionsmarke bei Kaufland in dieser Woche einen zweifelhaften Rekord auf. Die Marke rangiert beim Kaufpreis von 8,80 Euro nur noch geringfügig über dem Preiseinstiegsniveau. Lediglich Oettinger wird zeitgleich zum Kastenpreis von 4,80 Euro (-35 Prozent) angeboten.

Noch im Frühjahr hatte Pepa eine Abkehr von der Volumenstrategie angekündigt – ein halbes Jahr später ist davon erkennbar wenig übriggeblieben. In dieser Woche wird Beck’s bei Kaufland zum halben Preis angeboten. Für bisher nicht gekannte 8,80 Euro geht der Halbliter-Kasten Beck’s Pils oder Beck’s Gold über den Ladentresen. Die Folge: Die einstige Trendmarke gerät zunehmend ins Imageabseits, unterschreitet aktuell sogar das Premium-Preisband von Krombacher, Bitburger, Veltins & Co., das sich seit Pandemiebeginn um die 10-Euro-Grenze eingependelt hat.

Hasseröder-Schicksal trifft nun Beck‘s

Der 32-jährige Michel Pepa war am 1. November 2019 nach Bremen gekommen und sollte nach der ausgerufenen Konzernparole die „Wachstumsziele in Deutschland vorantreiben“. Das geschieht seither mit bescheidenem Erfolg und dazu auf Kosten der Markenwertschätzung. In der Brauwirtschaft macht längst die Einschätzung des „Markenverheizens“ die Runde.

Das Preisverhau-Schicksal, das einst der Konzernmarke Hasseröder unumkehrbar widerfahren ist, erreiche jetzt auch Beck’s. Key-Accounter im Wettbewerbsumfeld sprechen vom sichtbaren Statusverlust, da längst Marken wie Heineken die einstige Position von Beck’s eingenommen hätte. Es ist letztlich ein hausgemachtes Problem, das Deutschlandchef Michel Pepa offenbar in Kauf nimmt.

Konzernmarken sollen offenbar verkauft werden

Heineken rangiert inzwischen mit veritablem Markterfolg über der nationalen Premium-Range. Da verwundert es wenig, dass der für gewöhnlich gut informierte Wirtschaftsdienst Bloomberg bei AB Inbev jüngst von einer Verkaufsabsicht deutscher Konzernmarken gehört haben will (wir berichteten). Bereits vor drei Jahren wurden die Marken Hasseröder und Diebels zum Kauf angeboten, es fanden sich damals jedoch keine Käufer.

Auch die Weißbiermarke Franziskaner steht längst im Preisfeuerwerk des Handels. Womöglich findet bei AB Inbev eine Neuorientierung im Deutschlandgeschäft statt – mit welchem Erfolg auch immer.

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Preis für Beck’s im freien Fall

AB Inbev-Deutschlandchef Michel Pepa hat offenbar seine Strategie geändert: Überall sinken die Preise für Beck’s. Mit einer Rabattierung von 48 Prozent stellt die Bremer Traditionsmarke bei Kaufland in dieser Woche einen zweifelhaften Rekord auf. Die Marke rangiert beim Kaufpreis von 8,80 Euro nur noch geringfügig über dem Preiseinstiegsniveau. Lediglich Oettinger wird zeitgleich zum Kastenpreis von 4,80 Euro (-35 Prozent) angeboten.

Noch im Frühjahr hatte Pepa eine Abkehr von der Volumenstrategie angekündigt – ein halbes Jahr später ist davon erkennbar wenig übriggeblieben. In dieser Woche wird Beck’s bei Kaufland zum halben Preis angeboten. Für bisher nicht gekannte 8,80 Euro geht der Halbliter-Kasten Beck’s Pils oder Beck’s Gold über den Ladentresen. Die Folge: Die einstige Trendmarke gerät zunehmend ins Imageabseits, unterschreitet aktuell sogar das Premium-Preisband von Krombacher, Bitburger, Veltins & Co., das sich seit Pandemiebeginn um die 10-Euro-Grenze eingependelt hat.

Hasseröder-Schicksal trifft nun Beck‘s

Der 32-jährige Michel Pepa war am 1. November 2019 nach Bremen gekommen und sollte nach der ausgerufenen Konzernparole die „Wachstumsziele in Deutschland vorantreiben“. Das geschieht seither mit bescheidenem Erfolg und dazu auf Kosten der Markenwertschätzung. In der Brauwirtschaft macht längst die Einschätzung des „Markenverheizens“ die Runde.

Das Preisverhau-Schicksal, das einst der Konzernmarke Hasseröder unumkehrbar widerfahren ist, erreiche jetzt auch Beck’s. Key-Accounter im Wettbewerbsumfeld sprechen vom sichtbaren Statusverlust, da längst Marken wie Heineken die einstige Position von Beck’s eingenommen hätte. Es ist letztlich ein hausgemachtes Problem, das Deutschlandchef Michel Pepa offenbar in Kauf nimmt.

Konzernmarken sollen offenbar verkauft werden

Heineken rangiert inzwischen mit veritablem Markterfolg über der nationalen Premium-Range. Da verwundert es wenig, dass der für gewöhnlich gut informierte Wirtschaftsdienst Bloomberg bei AB Inbev jüngst von einer Verkaufsabsicht deutscher Konzernmarken gehört haben will (wir berichteten). Bereits vor drei Jahren wurden die Marken Hasseröder und Diebels zum Kauf angeboten, es fanden sich damals jedoch keine Käufer.

Auch die Weißbiermarke Franziskaner steht längst im Preisfeuerwerk des Handels. Womöglich findet bei AB Inbev eine Neuorientierung im Deutschlandgeschäft statt – mit welchem Erfolg auch immer.

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