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Pfungstädter Brauerei soll hessisch bleiben 1
Übernahme

Pfungstädter Brauerei soll hessisch bleiben

Die Pfungstädter Brauerei wird an den hessischen Anlagenbauer Lauer verkauft. Dies gab heute die Brauerei bekannt. Der Gläubigerausschuss hat sich für das Angebot des Anlagenbauers aus Seeheim-Jugenheim entschieden, der auch Anlagen für Brauereien fertigt. Insgesamt will die Lauer GmbH, die mit 500 Mitarbeiter 120 Millionen Umsatz im Jahr erwirtschaftet, 45 Mitarbeiter übernehmen. Unternehmensgründer Uwe Lauer (56) will auf einem Teil des Grundstücks eine neue Brauerei, in der alten Maschinenhalle einen Brew Pub mit kleiner Craftbier-Brauerei und im Industriegebiet von Pfungstadt ein modernes Abfüll- und Logistikzentrum errichten. Auf Basis des Angebots werde jetzt ein Insolvenzplan erarbeitet, der abschließend dem Amtsgericht Darmstadt und den Gläubigern vorgelegt wird, heißt es.

Damit hat sich der Gläubigerausschuss gegen das Angebot des Pforzheimer Bierbrauers Wolfgang Scheidtweiler entschieden, der die Brauerei am alten Standort fortführen wollte. Zuvor war der Verkauf der Brauerei, die sich seit Juni 2020 im Schutzschirmverfahren befindet, an Investor Uwe Krück geplatzt (wir berichteten). Erst am vergangenen Samstag haben die 97 Gesellschafter der Pfungstädter Brauerei einstimmig dem vorliegenden Kaufvertrag für das Brauereigrundstück an das Family Office des Mannheimer Unternehmers Daniel Hopp (Sohn des SAP-Gründers Dietmar Hopp) und der Dossenheimer Projektentwickler Conceptaplan zugestimmt (wir berichteten). Auf dem rund 45.000 Quadratmeter großen Grundstück soll ein neues Stadtquartier mit Wohnungen entstehen. Dieser Verkauf ermöglichte jetzt eine Entscheidung über die vorliegenden Angebote für die Brauerei. 

Für das Angebot der Lauer GmbH habe man sich entschieden, da es für die Gläubiger und die Mitarbeiter die beste Lösung sei, heißt es. Die Brauerei wurde beauftragt, die Verhandlungen mit Lauer zum Abschluss zu bringen und einen entsprechenden Insolvenzplan auszuarbeiten. Voraussichtlich im 4. Quartal könnte der Anlagenbauer dann die Brauerei übernehmen. Das Schutzschirmverfahren soll nun zügig abgeschlossen werden.  

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Pfungstädter Brauerei soll hessisch bleiben 1
Übernahme

Pfungstädter Brauerei soll hessisch bleiben

Die Pfungstädter Brauerei wird an den hessischen Anlagenbauer Lauer verkauft. Dies gab heute die Brauerei bekannt. Der Gläubigerausschuss hat sich für das Angebot des Anlagenbauers aus Seeheim-Jugenheim entschieden, der auch Anlagen für Brauereien fertigt. Insgesamt will die Lauer GmbH, die mit 500 Mitarbeiter 120 Millionen Umsatz im Jahr erwirtschaftet, 45 Mitarbeiter übernehmen. Unternehmensgründer Uwe Lauer (56) will auf einem Teil des Grundstücks eine neue Brauerei, in der alten Maschinenhalle einen Brew Pub mit kleiner Craftbier-Brauerei und im Industriegebiet von Pfungstadt ein modernes Abfüll- und Logistikzentrum errichten. Auf Basis des Angebots werde jetzt ein Insolvenzplan erarbeitet, der abschließend dem Amtsgericht Darmstadt und den Gläubigern vorgelegt wird, heißt es.

Damit hat sich der Gläubigerausschuss gegen das Angebot des Pforzheimer Bierbrauers Wolfgang Scheidtweiler entschieden, der die Brauerei am alten Standort fortführen wollte. Zuvor war der Verkauf der Brauerei, die sich seit Juni 2020 im Schutzschirmverfahren befindet, an Investor Uwe Krück geplatzt (wir berichteten). Erst am vergangenen Samstag haben die 97 Gesellschafter der Pfungstädter Brauerei einstimmig dem vorliegenden Kaufvertrag für das Brauereigrundstück an das Family Office des Mannheimer Unternehmers Daniel Hopp (Sohn des SAP-Gründers Dietmar Hopp) und der Dossenheimer Projektentwickler Conceptaplan zugestimmt (wir berichteten). Auf dem rund 45.000 Quadratmeter großen Grundstück soll ein neues Stadtquartier mit Wohnungen entstehen. Dieser Verkauf ermöglichte jetzt eine Entscheidung über die vorliegenden Angebote für die Brauerei. 

Für das Angebot der Lauer GmbH habe man sich entschieden, da es für die Gläubiger und die Mitarbeiter die beste Lösung sei, heißt es. Die Brauerei wurde beauftragt, die Verhandlungen mit Lauer zum Abschluss zu bringen und einen entsprechenden Insolvenzplan auszuarbeiten. Voraussichtlich im 4. Quartal könnte der Anlagenbauer dann die Brauerei übernehmen. Das Schutzschirmverfahren soll nun zügig abgeschlossen werden.  

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