Der österreichische Fruchtsaft- und Eisteehersteller Pfanner hat das Jahr 2025 trotz des weiterhin volatilen Marktumfelds mit einem leichten Umsatzplus von einem Prozent auf 460 Millionen Euro abgeschlossen. Der Absatz war indessen leicht rückläufig.
Wie das Unternehmen mitteilt, wurden im letzten Jahr gruppenweit 25 Millionen Euro in zukunftsweisende Projekte investiert. Ein Schwerpunkt lag dabei auf dem Standort Lauterach. 2026 werden dort zusätzlich 35 Millionen Euro unter anderem in eine neue Dosenanlage fließen, um der steigenden Nachfrage nach Dosenprodukten nachzukommen.
Zudem werden die Lagerkapazitäten in Lauterach ausgebaut, um die Effizienz der Logistik zu erhöhen. Auch in die Digitalisierung soll investiert werden. So wird ein modernes ERP-System eingeführt, um Prozesse zu optimieren und die Effizienz im Unternehmen weiter zu steigern.
Aktuell steht bei Pfanner zudem der Generationswechsel an, und die Führungsspitze wird neu aufgestellt. Nach über 30 Jahren im Unternehmen hat Hans Lanzinger Anfang Januar seine Funktion als Vertriebs- und Marketingvorstand der Pfanner Holding AG übergeben. Er wird dem Unternehmen weiterhin für ausgewählte Vertriebsprojekte beratend zur Verfügung stehen.
Mit Richard Pfanner, Geschäftsführer Produktion der Hermann Pfanner Getränke GmbH, und Maximilian Pfanner als Marketingleiter übernehmen erstmals Vertreter der sechsten Familiengeneration zentrale Führungsaufgaben. Der Vorstand der Pfanner Holding AG setzt sich somit zukünftig zusammen aus Peter Pfanner (Vertrieb und Einkauf), Hermann Pfanner (Produktion) und Daniel Prahl (Finanzen).
Durch den Generationswechsel sieht sich Pfanner bestens gerüstet, die erfolgreiche Unternehmensgeschichte fortzuführen und die Marktpräsenz in den bestehenden und neuen Geschäftsfeldern weiter auszubauen.






















































































