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Paulaner Gruppe meldet Absatzminus
Bilanz 2020

Paulaner Gruppe mit Absatzminus

Die Schörghuber Unternehmensgruppe meldet für ihre Tochtergesellschaft, die Paulaner Brauerei Gruppe, für das Geschäftsjahr 2020 coronabedingt einen Absatzrückgang um 279.000 Hektoliter auf 7,885 Millionen Hektoliter (im Vergleich zum Vorjahr, inklusive alkoholfreie Erfrischungsgetränke, Lohnproduktion und Handelsware). 

Insbesondere das Exportgeschäft in die Absatzstarken Märkte wie Italien, Frankreich und Spanien litt aufgrund des hohen Gastronomieanteils in diesen Ländern unter der Pandemie. Die Absätze im Export gingen insgesamt um 18,9 Prozent zurück. Besonders hart traf es laut Unternehmen die exportstarke Marke Paulaner, deren Absatzminus im Ausland bei 15,4 Prozent lag.

Chiemseer und Mönchshof wachsen weiter

In Deutschland profitierten vor allem die Marken Chiemseer und Mönchhof von der guten Entwicklung des Handelsgeschäfts. Die Hellbiermarke Chiemseer setzte das starke Vorjahreswachstum mit einem Plus von 41,1 Prozent auf 226.000 Hektoliter fort. Mönchshof baute seine Marktführerschaft im Bügelflaschensegment weiter aus (+ 22,0 Prozent) und erreichte die Rekordmarke von 1,2 Millionen Hektoliter. Mit einem Marktanteil von 25,9 Prozent ist damit jedes vierte in Deutschland getrunkene Bier in der Bügelverschlussflasche eines der Marke Mönchshof.

2021 wieder Marktanteile gewonnen

Die Paulaner Brauerei Gruppe rechnet mit weiterem Wachstum in den Segmenten Hellbier, alkoholfreie Biere, Spezialitäten und Biermischgetränken und sieht sich nach eigenen Angaben gut aufgestellt unter anderem durch die Markteinführung des Paulaner Weißbier alkoholfrei 0,0% im vergangenen und die Umstellung des Paulaner Hell auf die Euroflasche. Das Unternehmen zeigt sich aufgrund des bisherigen Jahresverlaufs 2021 optimistisch: Im Heimatmarkt Deutschland seien Marktanteile hinzugewonnen worden und im Export wurde pandemiebedingt verlorenes Terrain fast vollständig zurückerobert, heißt es.

 

Kennzahlen im Überblick

Die Kennzahlen des Unternehmensbereiches Getränke der Schörghuber Unternehmensgruppe im Überblick:
• Teilkonzern-Umsatz: 621,6 Millionen Euro (Vorjahr: 701,7 Millionen Euro)
• Teilkonzern-Ebitda: 106,2 Millionen Euro (Vorjahr: 142,3 Millionen Euro)
• Teilkonzern-Ebit: 16,7 Millionen Euro (Vorjahr: 55,7 Millionen Euro)
• Teilkonzern-Ergebnis (vor Anteilen Dritter): 3,3 Millionen Euro (Vorjahr: 31,1 Millionen Euro)
• Eigenkapitalquote: 29,7 Prozent (Vorjahr: 31,0 Prozent), bereinigt um die Effekte aus der Leasingbilanzierung nach IFRS 16 35,3 Prozent (Vorjahr: 35,8 Prozent)
• Anzahl Mitarbeiter: 2.353 (Vorjahr: 2.544)


Über die Paulaner Brauerei Gruppe

Die Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. KGaA ist im Biermarkt Markführerin in ihren Kerngebieten Bayern und Baden-Württemberg. Die im Joint Venture mit Heineken International B.V. (30 Prozent) geführte Gesellschaft fungiert als Stammhauskonzern des Unternehmensbereiches Getränke. Sie hält eine hundertprozentige Beteiligung an der Fürstlich Fürstenbergische Brauerei GmbH & Co. KG, der Privatbrauerei Hoepfner GmbH und der Privat-Brauerei Schmucker GmbH und zudem 63,8 Prozent an der börsennotierten Kulmbacher Brauerei AG.

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Paulaner Gruppe mit Absatzminus

Die Schörghuber Unternehmensgruppe meldet für ihre Tochtergesellschaft, die Paulaner Brauerei Gruppe, für das Geschäftsjahr 2020 coronabedingt einen Absatzrückgang um 279.000 Hektoliter auf 7,885 Millionen Hektoliter (im Vergleich zum Vorjahr, inklusive alkoholfreie Erfrischungsgetränke, Lohnproduktion und Handelsware). 

Insbesondere das Exportgeschäft in die Absatzstarken Märkte wie Italien, Frankreich und Spanien litt aufgrund des hohen Gastronomieanteils in diesen Ländern unter der Pandemie. Die Absätze im Export gingen insgesamt um 18,9 Prozent zurück. Besonders hart traf es laut Unternehmen die exportstarke Marke Paulaner, deren Absatzminus im Ausland bei 15,4 Prozent lag.

Chiemseer und Mönchshof wachsen weiter

In Deutschland profitierten vor allem die Marken Chiemseer und Mönchhof von der guten Entwicklung des Handelsgeschäfts. Die Hellbiermarke Chiemseer setzte das starke Vorjahreswachstum mit einem Plus von 41,1 Prozent auf 226.000 Hektoliter fort. Mönchshof baute seine Marktführerschaft im Bügelflaschensegment weiter aus (+ 22,0 Prozent) und erreichte die Rekordmarke von 1,2 Millionen Hektoliter. Mit einem Marktanteil von 25,9 Prozent ist damit jedes vierte in Deutschland getrunkene Bier in der Bügelverschlussflasche eines der Marke Mönchshof.

2021 wieder Marktanteile gewonnen

Die Paulaner Brauerei Gruppe rechnet mit weiterem Wachstum in den Segmenten Hellbier, alkoholfreie Biere, Spezialitäten und Biermischgetränken und sieht sich nach eigenen Angaben gut aufgestellt unter anderem durch die Markteinführung des Paulaner Weißbier alkoholfrei 0,0% im vergangenen und die Umstellung des Paulaner Hell auf die Euroflasche. Das Unternehmen zeigt sich aufgrund des bisherigen Jahresverlaufs 2021 optimistisch: Im Heimatmarkt Deutschland seien Marktanteile hinzugewonnen worden und im Export wurde pandemiebedingt verlorenes Terrain fast vollständig zurückerobert, heißt es.

 

Kennzahlen im Überblick

Die Kennzahlen des Unternehmensbereiches Getränke der Schörghuber Unternehmensgruppe im Überblick:
• Teilkonzern-Umsatz: 621,6 Millionen Euro (Vorjahr: 701,7 Millionen Euro)
• Teilkonzern-Ebitda: 106,2 Millionen Euro (Vorjahr: 142,3 Millionen Euro)
• Teilkonzern-Ebit: 16,7 Millionen Euro (Vorjahr: 55,7 Millionen Euro)
• Teilkonzern-Ergebnis (vor Anteilen Dritter): 3,3 Millionen Euro (Vorjahr: 31,1 Millionen Euro)
• Eigenkapitalquote: 29,7 Prozent (Vorjahr: 31,0 Prozent), bereinigt um die Effekte aus der Leasingbilanzierung nach IFRS 16 35,3 Prozent (Vorjahr: 35,8 Prozent)
• Anzahl Mitarbeiter: 2.353 (Vorjahr: 2.544)


Über die Paulaner Brauerei Gruppe

Die Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. KGaA ist im Biermarkt Markführerin in ihren Kerngebieten Bayern und Baden-Württemberg. Die im Joint Venture mit Heineken International B.V. (30 Prozent) geführte Gesellschaft fungiert als Stammhauskonzern des Unternehmensbereiches Getränke. Sie hält eine hundertprozentige Beteiligung an der Fürstlich Fürstenbergische Brauerei GmbH & Co. KG, der Privatbrauerei Hoepfner GmbH und der Privat-Brauerei Schmucker GmbH und zudem 63,8 Prozent an der börsennotierten Kulmbacher Brauerei AG.

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