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Oetker will weitere Brauereien kaufen
Biermarkt

Oetker will weitere Brauereien kaufen

Die Radeberger Gruppe plant die Marktführerschaft im Biergeschäft durch Zukäufe weiter auszubauen. Dr. Albert Christmann, persönlich haftender Gesellschafter der Dr. August Oetker KG, zu der die Braugruppe gehört, erwartet infolge der Corona-Pandemie eine Pleitewelle in der Gastronomie, die auch Brauereien in Schwierigkeiten bringen könnte.  „Viele ohnehin schon gewinnschwache Brauer kann das die Existenz kosten. Entweder kommt es zu einer kalten Marktkonsolidierung sowohl in der Gastronomie als auch in der Brauwirtschaft oder zu Übernahmen“, sagt Christmann im Gespräch mit dem „Manager Magazin“. 

Er sehe gute Chancen, dass sein Unternehmen dabei eine aktive Rolle spielen werde. Retter existenzbedrohter Gastronomiebetriebe wolle man jedoch nicht sein. „Das könnte hier und da ein Weg sein, aber wir wollen jetzt nicht massenhaft in Kneipen investieren. Das ist nicht unser Geschäft“, so Christmann. Er glaube jedoch an die Gastronomie, weil sie eine große gesellschaftliche Rolle habe. Aktuell werden über eine Tochtergesellschaft neue Gastronomiekonzepte entwickelt.  „Wir werden die Krise meistern, sich ergebende unternehmerische Chancen beherzt ergreifen und letztlich gestärkt daraus hervorgehen“, zeigt sich Christmann für die Zukunft optimistisch.


Radeberger Gruppe

Die Radeberger Gruppe ist mit einem Getränkeabsatz von rund 11,6 Millionen Hektolitern Deutschlands größte private Brauereigruppe und Teil des Familienunternehmens Dr. August Oetker KG in Bielefeld. Weltweit belegt das Unternehmen Platz 23 im Ranking der größten Brauereigruppen.

Mit ihrem Getränkeportfolio internationaler, nationaler und regionaler Biermarken (u.a. Radeberger, Jever, Schöfferhofer,Clausthaler) und alkoholfreier Getränke, ihren Getränkefachgroßhändlern, einem Streckenlogistiker, einem Getränke-Einzelhändler sowie einem Express-Lieferdienst und verschiedenen Beteiligungen und starken Schulterschlüssen mit Marktbegleitern ist sie in allen Bereichen des Getränkemarktes vertreten. 2019 erzielte die Radeberger Gruppe umsatzerlöse von 1.741 Millionen Euro

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