Das Deutsche Weininstitut (DWI) kündigt eine neue Kommunikationskampagne zur Image- und Absatzförderung deutscher Weine an. Damit sollen die Erzeuger in der angespannten Marktsituation unterstützt werden. Finanzielle Mittel gebe es dafür auch vom Land Rheinland-Pfalz sowie den Anbaugebieten Rheinhessen, Pfalz und Mosel.
Wie die rheinland-pfälzische Weinbauministerin Daniela Schmitt auf der Grünen Woche in Berlin verkündete, wird der Branche insgesamt eine Million Euro für die Werbung zur Verfügung gestellt. Wie bereits im letzten Jahr bekannt gegeben wurde, beteiligt sich auch das Bundeslandwirtschaftsministerium mit rund einer Million Euro.
Die geplante 360-Grad-Kampagne kombiniert Aktivitäten auf den sozialen Medien mit Events und Point-of-Sale-Aktionen. Sie soll im zweiten Quartal 2026 anlaufen und Verbraucher außerhalb der Weinbaugebiete ansprechen.
Wie wirkungsvoll eine solche Werbung angesichts des Werbedrucks der Gesamtbranche sein kann, muss man abwarten. Wie der Spirituosenverband BSI in seinen „Daten aus der Alkoholwirtschaft“ veröffentlicht hat, wurden für Weinwerbung im Jahr 2024 hierzulande insgesamt 14 Millionen Euro ausgegeben, hinzu kamen 40 Millionen für Schaumwein. Für alle alkoholischen Getränke zusammen beliefen sich die Spendings auf 465 Millionen Euro, den Löwenanteil hatte mit 272 Millionen das Bier.



























































































