Mit der Übernahme des deutschen Wein-Investment-Anbieters Liquid Grape treibt Mövenpick Wein den Umbau seines Geschäftsmodells weiter voran. Wie das Unternehmen mitteilt, ist die Akquisition Teil der strategischen Neuausrichtung unter CEO Nikolas von Haugwitz und zielt darauf ab, stationären Handel, digitale Dienstleistungen und datenbasierte Investmentlösungen enger zu verzahnen.
Liquid Grape wurde 2019 gegründet; seine Kunden können über plattformgestützte Anwendungen ihre Weinsammlungen verwalten und die Wertentwicklung ihrer Wein-Portfolios verfolgen. Ergänzt wird das Angebot durch persönliche Beratung, strukturierte Investmentpakete sowie Handels- und Rückkaufoptionen. Die Gründer, Annie Dörfelt und Henrik Maaß, bleiben an Bord und sind weiterhin für die strategische Weiterentwicklung der Plattform verantwortlich.
Mit der Übernahme reagiert Mövenpick Wein nach eigenen Angaben auf tiefgreifende Veränderungen im Weinhandel. Hochwertige Weine gelten zunehmend als alternative Anlageform mit langfristigem Wertsteigerungspotenzial. Ziel sei es, physische Präsenz an über 40 Standorten in Deutschland und der Schweiz mit digitalen Services wie Portfolio-Monitoring, Investment-Reporting und Online-Beratung zu verknüpfen.
























































































