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Ministerin Schulze zeigt sich versöhnlich
Wasserstreit

Ministerin Schulze zeigt sich versöhnlich

Neben der öffentlichen Trinkwasserversorgung hat das Naturprodukt Mineralwasser als Lebensmittel seinen festen Platz in der Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigem Wasser. Das hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze bei einem persönlichen Austausch mit dem Vorsitzenden des Mineralbrunnenverbands VDM Dr. Karl Tack am heutigen Freitag klargestellt. Nach monatelangem Streit „Leitungswasser versus Mineralwasser“ im Zuge der von der Ministerin betriebenen „Wasserwende“ hatte Tack den Dialog der Branche mit der Politik „mehr als gestört“ genannt, jedoch immer wieder betont, er suche „den konstruktiven Dialog“.

Jetzt hat Svenja Schulze den Gesellschafter der Rhodius Mineralquellen in seinem Betrieb in Burgbrohl besucht und unter anderem die neue Glas-Mehrweg-Abfüllanlage besichtigt. Sie begrüßte die Investition und forderte die Mineralbrunnen auf, noch stärker auf Mehrweg zu setzen. Schulze würdigte die Branche vor allem für ihre wichtige Rolle beim Erhalt von Mehrwegsystemen und ihre Bemühungen zum Schutz der natürlichen Ressourcen.

Tack indessen hob den Stellenwert des Naturprodukts Mineralwasser für eine gesunde Ernährung sowie die Bedeutung der Brunnenbranche für die Sicherung von Arbeitsplätzen in ländlichen Regionen hervor. Und der VDM-Chef machte noch einmal deutlich: Es sind nicht die deutschen Brunnen, die die Umwelt vermüllen. Vielmehr wirtschafteten sie nachhaltig und gingen behutsam mit natürlichen Ressourcen um. Die Bundesumweltministerin und der VDM-Vorsitzende vereinbarten abschließend, den konstruktiven Dialog fortzusetzen, insbesondere zu aktuellen Themen wie der Wasserversorgung in Deutschland oder der Steigerung des Anteils von Mehrwegflaschen.

Seit Ende 2018 hatte es zwischen dem Umweltministerium und dem VDM immer wieder Konflikte gegeben. Damals hatte Ministerin Schulze mit der Aussage „Wasserflaschen für den heimischen Verzehr zu kaufen ist in Deutschland in der Regel unnötig“ die Branche gegen sich aufgebracht. In ihrem „5-Punkte-Plan für weniger Plastik und mehr Recycling“ forderte sie die Verbraucher auf, ihren Durst vorzugsweise mit Leitungs- statt Mineralwasser zu löschen.

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Neben der öffentlichen Trinkwasserversorgung hat das Naturprodukt Mineralwasser als Lebensmittel seinen festen Platz in der Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigem Wasser. Das hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze bei einem persönlichen Austausch mit dem Vorsitzenden des Mineralbrunnenverbands VDM Dr. Karl Tack am heutigen Freitag klargestellt. Nach monatelangem Streit „Leitungswasser versus Mineralwasser“ im Zuge der von der Ministerin betriebenen „Wasserwende“ hatte Tack den Dialog der Branche mit der Politik „mehr als gestört“ genannt, jedoch immer wieder betont, er suche „den konstruktiven Dialog“.

Jetzt hat Svenja Schulze den Gesellschafter der Rhodius Mineralquellen in seinem Betrieb in Burgbrohl besucht und unter anderem die neue Glas-Mehrweg-Abfüllanlage besichtigt. Sie begrüßte die Investition und forderte die Mineralbrunnen auf, noch stärker auf Mehrweg zu setzen. Schulze würdigte die Branche vor allem für ihre wichtige Rolle beim Erhalt von Mehrwegsystemen und ihre Bemühungen zum Schutz der natürlichen Ressourcen.

Tack indessen hob den Stellenwert des Naturprodukts Mineralwasser für eine gesunde Ernährung sowie die Bedeutung der Brunnenbranche für die Sicherung von Arbeitsplätzen in ländlichen Regionen hervor. Und der VDM-Chef machte noch einmal deutlich: Es sind nicht die deutschen Brunnen, die die Umwelt vermüllen. Vielmehr wirtschafteten sie nachhaltig und gingen behutsam mit natürlichen Ressourcen um. Die Bundesumweltministerin und der VDM-Vorsitzende vereinbarten abschließend, den konstruktiven Dialog fortzusetzen, insbesondere zu aktuellen Themen wie der Wasserversorgung in Deutschland oder der Steigerung des Anteils von Mehrwegflaschen.

Seit Ende 2018 hatte es zwischen dem Umweltministerium und dem VDM immer wieder Konflikte gegeben. Damals hatte Ministerin Schulze mit der Aussage „Wasserflaschen für den heimischen Verzehr zu kaufen ist in Deutschland in der Regel unnötig“ die Branche gegen sich aufgebracht. In ihrem „5-Punkte-Plan für weniger Plastik und mehr Recycling“ forderte sie die Verbraucher auf, ihren Durst vorzugsweise mit Leitungs- statt Mineralwasser zu löschen.

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