Die Deutschen greifen wieder verstärkt zum Mineralwasser. Wie der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) in seiner Jahresbilanz meldet, stieg der Absatz von Mineral- und Heilwasser 2025 um 2,4 Prozent auf insgesamt 10,2 Milliarden Liter. Das entspricht einem Pro-Kopf-Verbrauch von 128,8 Litern.
„Mineralwasser passt zum Zeitgeist. Die Verbraucher schätzen die natürliche und regionale Herkunft“, erklärt Jürgen Reichle, Geschäftsführer des VDM, die Entwicklung. Jeweils ein Plus konnte die Branche bereits in den Jahren 2022 und 2024 melden, nachdem sie zuvor ein tiefes Tal durchschreiten musste.
Der höchste Verbrauch seit der Jahrtausendwende wurde 2018 mit 147,7 Litern pro Kopf erreicht, dann ging der Konsum bis 2021 deutlich zurück – zunächst durch breit in der Gesellschaft diskutierte politische Empfehlungen, aus Umweltgründen lieber Leitungswasser zu trinken, dann durch die Pandemie, wo Verbraucher ebenfalls eher den Wasserhahn aufdrehten, statt sich in den Getränkemarkt zu begeben.

Nun also geht es offenbar relativ stabil wieder aufwärts. Insbesondere der Absatz von stillem Mineralwasser wuchs 2025 überdurchschnittlich um 6,1 Prozent. Auch Heilwasser konnte zulegen und verzeichnet ein Plus von 4,2 Prozent. Allerdings ging der Konsum von Erfrischungsgetränken der Brunnen um 2,6 Prozent zurück, wodurch der Gesamtabsatz der Branche im letzten Jahr lediglich um 1,2 Prozent auf 13,2 Milliarden Liter stieg.
„Die deutschen Mineralbrunnen haben sich in einem herausfordernden Umfeld für Lebensmittel und Getränke behauptet und das Jahr 2025 mit einem deutlichen Absatzplus abgeschlossen“, sagt Verbandschef Jürgen Reichle. „Ich bin zuversichtlich, dass mit dem Vertrauen der Verbraucher in die Qualität und den Geschmack von Mineralwasser die Kategorie auch in den nächsten Jahren wachsen wird.“
Nach Einschätzung des VDM profitiert Mineralwasser von dem aktuellen Trend zu einem gesunden Lebensstil und einer bewussten Ernährung. Auch die ursprüngliche Reinheit und der gute Geschmack seien wesentliche Gründe für seine Beliebtheit.






















































































