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Mehrwegpool: „Auf die nächsten Schritte vorbereitet“
Gemema

Mehrwegpool: „Auf die nächsten Schritte vorbereitet“

Im vergangenen Jahr gründeten Bitburger, Krombacher, Radeberger und Warsteiner mit der Gesellschaft für Mehrweg-Management (Gemema) einen Mehrwegflaschenpool für die 0,33-Liter-Mehrweg-Glasflasche Longneck. Der neue, geregelte Pool soll die Qualität der Flaschen kontinuierlich verbessern und so den nachhaltigen Mehrweg-Kreislauf in Deutschland stabilisieren und fördern. Im Interview mit Getränke News erläutert Gemema-Geschäftsführer Hans Baxmeier die Hintergründe.


Kartellamt genehmigt Gemema-Flaschenpool
Hans Baxmeier ist Geschäftsführer der Gesellschaft für Mehrweg-Management. (Foto: Gemema)


Getränke News: Die Gemema möchte weitere Mitstreiter für ihren Mehrwegpool gewinnen. Wie laufen die Gespräche?

Baxmeier: Durch die Pandemie sind unsere Bemühungen, weitere Teilnehmer für unseren Pool zu gewinnen, etwas ins Stocken geraten. Wir führen aber gerade sehr vielversprechende Gespräche mit relevanten Marktteilnehmern.

Getränke News: Immer wieder kam es in den letzten Jahren zu Engpässen, und die Verbraucher wurden zur Leergutrückgabe aufgefordert. Könnte ein neuer Pool dieses Problem mittelfristig lösen?

Baxmeier: Sie haben Recht, das Mehrwegsystem stößt mittlerweile an seine Grenzen, weil die Komplexität steigt. Der Grund dafür sind immer mehr Individualflaschen und immer mehr Varianten auch bei den Poolflaschen. Eine Lösung des Dilemmas ist die Standardisierung der Verpackung bei gesicherter Qualität. Hierzu brauchen wir einen geregelten Mehrwegflaschen-Pool, bei dem die Teilnehmer die gemeinsam beschlossenen Qualitätsregeln einhalten. Die vier Brauereigruppen haben mit der Gründung der Gemema die Initiative ergriffen, um das Thema pragmatisch und marktorientiert zu lösen. Zunächst mit einem Pool für die 0,33-Liter-Longneckflasche, weil dieses Gebinde in Individuallösungen zu kippen droht.

Getränke News: Wieso waren bei der Gründung der Gemema keine kleinen und mittelständischen Brauereien oder Verbände mit im Boot?

Baxmeier: Die Erfahrungen früherer Bemühungen, einen neuen Pool zu gründen, haben gezeigt, dass zu große Gremien ein so komplexes Projekt eher verlangsamen, im schlimmsten Fall sogar scheitern lassen können. Das wollten die vier Initiatoren vermeiden. Jetzt, wo der neue Pool gegründet ist, sind nun ausdrücklich alle Hersteller von Getränken, ungeachtet ihrer Größe oder Marktposition, eingeladen und aufgefordert, sich zu beteiligen. Dabei ist die Gemema eigentlich kein Pool im klassischen Sinne, sondern eine Qualitätsorganisation.

Getränke News: Wie meinen Sie das?

Baxmeier: Bei einem klassischen Pool gehören die Flaschen der Poolgesellschaft, und nur deren Mitglieder dürfen sie abfüllen. Das ist bei der Gemema anders. Die Flaschen gehören nicht der Gemema und können von allen Marktteilnehmern abgefüllt werden, auch wenn sie kein Mitglied der Gemema sind.

Die Teilnehmer der Gemema unterwerfen sich alle denselben Regeln, das heißt, jeder wird entsprechend seiner Marktgröße und seines Absatzes einen festgelegten Teil alter Flaschen aussortieren und gleichzeitig einen festgelegten Teil neuer Flaschen einkaufen. Das gewährleistet eine kontinuierliche Verbesserung des Gesamtpools. Insofern ist die Gemema eigentlich eine Qualitätsorganisation.

Bislang ist der Pool für die 0,33-Liter-Longneckflasche ungeregelt, das heißt, die Brauereien sortieren schlechte Flaschen aus und kaufen neue Flaschen ein, die einen mehr, die anderen weniger. Die Qualität des Pools ist dadurch nicht optimal und sehr schwankend, weshalb immer mehr Brauereien den Pool verlassen haben und auf Individualflaschen setzen.

Getränke News: Das heißt, Trittbrettfahrer bekommen in Zukunft bessere Flaschen?

Baxmeier: Leider ja. Wir hoffen aber, dass es in Zukunft deutlich weniger Trittbrettfahrer sein werden als jetzt, und dass sich möglichst viele Marktteilnehmer uns anschließen. Fest steht: Jeder, der Teil der Gemema wird, setzt ein klares Zeichen für Mehrweg und den Erhalt der Mehrwegquote. Außerdem senkt die Förderung des Pools für alle die Sortier- und Logistikkosten und reduziert die Komplexität des Mehrwegkreislaufes nachhaltig. Unser Ziel ist es also, möglichst viele Abfüller für unseren Pool zu gewinnen, so dass die Qualitätssicherung des Gesamtpools auf vielen Schultern ruht.

Getränke News: Was sind die konkreten Anforderungen an ein Unternehmen, das sich an dem neuen Pool beteiligen will?

Baxmeier: Es muss sich zu den klaren Vorgaben zur Pflege des neuen, geregelten Pools bekennen und verpflichten. Es sind klare Ein- und Ausspeisungsvorgaben definiert, an die sich alle Poolteilnehmer halten müssen. Diese werden durch eine neutrale Stelle kontrolliert. Bei Nichterfüllung sind Vertragsstrafen vorgesehen. So soll sichergestellt werden, dass die Poolqualität dauerhaft hochgehalten wird. Außerdem verpflichten sich die Teilnehmer, keine neuen 0,33-Liter Individualgebinde in den Markt zu bringen.

Getränke News: Und wie wird das Ganze finanziert?

Baxmeier: Die Gemema ist eine Non-Profit-Organisation und soll kostendeckend finanziert werden. Die Poolteilnehmer melden an eine unabhängige Stelle, wie viele Poolflaschen sie im Vorjahr abgesetzt haben. Aus dem Budget, das zur Deckung des operativen Geschäfts notwendig ist, und aus der gemeldeten Absatzmenge ergibt sich der einzelne Betrag. Wichtig dabei ist, dass jeder Poolteilnehmer die gleichen Finanzierungskosten je Hektoliter trägt. Je mehr Teilnehmer, desto geringer sind also die Kosten für jeden einzelnen.

Getränke News: Wie kann ausgeschlossen werden, dass die vier Brauereigruppen, die das Ganze nun initiiert haben, sich bei dem Thema Vorteile verschaffen?

Baxmeier: Ziel des neuen, geregelten Pools ist es, eine weitere Individualisierung der Gebinde im Getränkemarkt zu vermeiden, die die Komplexität für alle Branchenakteure erhöhen würde. Es geht nicht darum, Partialinteressen zu bedienen.

Wir wollen möglichst viele Abfüller für die Gemema gewinnen, um gemeinsam das Mehrwegsystem zu fördern. Und: Wir wollen nicht nur Brauereien, sondern auch Anbieter alkoholfreier Getränke und Mineralbrunnen ansprechen, das ist uns sehr wichtig.

Dabei denken wir nicht nur an die großen Unternehmen. Um auch für kleinere Abfüller attraktiv zu sein, haben wir beispielsweise ein Sonderkündigungsrecht und Regelungen für die Teilnahme an den Fachbeiräten vereinbart.

Getränke News: Die Stimmrechte verteilen sich aber nach Hektolitern. Die Kleinen haben also nichts zu sagen.

Baxmeier: Die kleinen Unternehmen profitieren aber genauso von der Poolqualität wie die Großen. Außerdem verteilen sich auch die Kosten nach Hektolitern, das heißt, kleine Unternehmen zahlen deutlich weniger. Und durch das Sonderkündigungsrecht gehen sie kein Risiko ein. Zudem steht für uns die Qualitätsorientierung und deren stetige Verbesserung stets im Vordergrund. Guten Ideen oder Ansätzen hierzu stehen wir immer offen gegenüber – ob sie jetzt von größeren oder kleineren Teilnehmern kommen.

Getränke News: Das sehen einige Marktteilnehmer offenbar anders und haben mit der Genossenschaft MPB (Mehrwegpool der Brauwirtschaft) einen eigenen Pool ins Leben gerufen (wir berichteten). Was sind die Unterschiede zur Gemema?

Baxmeier: Der größte Unterschied liegt bei den Flaschen. Diese gehören bei der MPB der Genossenschaft und sind klar als deren Eigentum gekennzeichnet. Sie dürfen nur von den Mitgliedern der Genossenschaft befüllt werden. Bei der Gemema kann jeder Marktteilnehmer die Flaschen verwenden, auch wenn er nicht Teil der Gemema ist. Außerdem verteilen sich die Kosten und die Stimmrechte bei der Gemema proportional zur Absatzmenge. Bei der Genossenschaft hat jedes Mitglied die gleichen Stimmrechte, unabhängig von der Menge der Flaschen, die das Unternehmen abfüllt. Der Genossenschaftspool ist außerdem eine Profit-Organisation und finanziert sich über Lizenzgebühren aus Flaschenverkäufen.

Getränke News: Plant die Gemema auch einen Pool für Halbliterflaschen?

Baxmeier: Grundsätzlich wollen wir uns mit dem Qualitäts-Pool breit aufstellen und nach und nach alle relevanten Gebinde abdecken, zu denen neben der 0,33-Liter-Flasche natürlich auch die Halbliterflasche gehört. Wir sind auf die nächsten Schritte vorbereitet!

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Mehrwegpool: „Auf die nächsten Schritte vorbereitet“

Im vergangenen Jahr gründeten Bitburger, Krombacher, Radeberger und Warsteiner mit der Gesellschaft für Mehrweg-Management (Gemema) einen Mehrwegflaschenpool für die 0,33-Liter-Mehrweg-Glasflasche Longneck. Der neue, geregelte Pool soll die Qualität der Flaschen kontinuierlich verbessern und so den nachhaltigen Mehrweg-Kreislauf in Deutschland stabilisieren und fördern. Im Interview mit Getränke News erläutert Gemema-Geschäftsführer Hans Baxmeier die Hintergründe.


Kartellamt genehmigt Gemema-Flaschenpool
Hans Baxmeier ist Geschäftsführer der Gesellschaft für Mehrweg-Management. (Foto: Gemema)


Getränke News: Die Gemema möchte weitere Mitstreiter für ihren Mehrwegpool gewinnen. Wie laufen die Gespräche?

Baxmeier: Durch die Pandemie sind unsere Bemühungen, weitere Teilnehmer für unseren Pool zu gewinnen, etwas ins Stocken geraten. Wir führen aber gerade sehr vielversprechende Gespräche mit relevanten Marktteilnehmern.

Getränke News: Immer wieder kam es in den letzten Jahren zu Engpässen, und die Verbraucher wurden zur Leergutrückgabe aufgefordert. Könnte ein neuer Pool dieses Problem mittelfristig lösen?

Baxmeier: Sie haben Recht, das Mehrwegsystem stößt mittlerweile an seine Grenzen, weil die Komplexität steigt. Der Grund dafür sind immer mehr Individualflaschen und immer mehr Varianten auch bei den Poolflaschen. Eine Lösung des Dilemmas ist die Standardisierung der Verpackung bei gesicherter Qualität. Hierzu brauchen wir einen geregelten Mehrwegflaschen-Pool, bei dem die Teilnehmer die gemeinsam beschlossenen Qualitätsregeln einhalten. Die vier Brauereigruppen haben mit der Gründung der Gemema die Initiative ergriffen, um das Thema pragmatisch und marktorientiert zu lösen. Zunächst mit einem Pool für die 0,33-Liter-Longneckflasche, weil dieses Gebinde in Individuallösungen zu kippen droht.

Getränke News: Wieso waren bei der Gründung der Gemema keine kleinen und mittelständischen Brauereien oder Verbände mit im Boot?

Baxmeier: Die Erfahrungen früherer Bemühungen, einen neuen Pool zu gründen, haben gezeigt, dass zu große Gremien ein so komplexes Projekt eher verlangsamen, im schlimmsten Fall sogar scheitern lassen können. Das wollten die vier Initiatoren vermeiden. Jetzt, wo der neue Pool gegründet ist, sind nun ausdrücklich alle Hersteller von Getränken, ungeachtet ihrer Größe oder Marktposition, eingeladen und aufgefordert, sich zu beteiligen. Dabei ist die Gemema eigentlich kein Pool im klassischen Sinne, sondern eine Qualitätsorganisation.

Getränke News: Wie meinen Sie das?

Baxmeier: Bei einem klassischen Pool gehören die Flaschen der Poolgesellschaft, und nur deren Mitglieder dürfen sie abfüllen. Das ist bei der Gemema anders. Die Flaschen gehören nicht der Gemema und können von allen Marktteilnehmern abgefüllt werden, auch wenn sie kein Mitglied der Gemema sind.

Die Teilnehmer der Gemema unterwerfen sich alle denselben Regeln, das heißt, jeder wird entsprechend seiner Marktgröße und seines Absatzes einen festgelegten Teil alter Flaschen aussortieren und gleichzeitig einen festgelegten Teil neuer Flaschen einkaufen. Das gewährleistet eine kontinuierliche Verbesserung des Gesamtpools. Insofern ist die Gemema eigentlich eine Qualitätsorganisation.

Bislang ist der Pool für die 0,33-Liter-Longneckflasche ungeregelt, das heißt, die Brauereien sortieren schlechte Flaschen aus und kaufen neue Flaschen ein, die einen mehr, die anderen weniger. Die Qualität des Pools ist dadurch nicht optimal und sehr schwankend, weshalb immer mehr Brauereien den Pool verlassen haben und auf Individualflaschen setzen.

Getränke News: Das heißt, Trittbrettfahrer bekommen in Zukunft bessere Flaschen?

Baxmeier: Leider ja. Wir hoffen aber, dass es in Zukunft deutlich weniger Trittbrettfahrer sein werden als jetzt, und dass sich möglichst viele Marktteilnehmer uns anschließen. Fest steht: Jeder, der Teil der Gemema wird, setzt ein klares Zeichen für Mehrweg und den Erhalt der Mehrwegquote. Außerdem senkt die Förderung des Pools für alle die Sortier- und Logistikkosten und reduziert die Komplexität des Mehrwegkreislaufes nachhaltig. Unser Ziel ist es also, möglichst viele Abfüller für unseren Pool zu gewinnen, so dass die Qualitätssicherung des Gesamtpools auf vielen Schultern ruht.

Getränke News: Was sind die konkreten Anforderungen an ein Unternehmen, das sich an dem neuen Pool beteiligen will?

Baxmeier: Es muss sich zu den klaren Vorgaben zur Pflege des neuen, geregelten Pools bekennen und verpflichten. Es sind klare Ein- und Ausspeisungsvorgaben definiert, an die sich alle Poolteilnehmer halten müssen. Diese werden durch eine neutrale Stelle kontrolliert. Bei Nichterfüllung sind Vertragsstrafen vorgesehen. So soll sichergestellt werden, dass die Poolqualität dauerhaft hochgehalten wird. Außerdem verpflichten sich die Teilnehmer, keine neuen 0,33-Liter Individualgebinde in den Markt zu bringen.

Getränke News: Und wie wird das Ganze finanziert?

Baxmeier: Die Gemema ist eine Non-Profit-Organisation und soll kostendeckend finanziert werden. Die Poolteilnehmer melden an eine unabhängige Stelle, wie viele Poolflaschen sie im Vorjahr abgesetzt haben. Aus dem Budget, das zur Deckung des operativen Geschäfts notwendig ist, und aus der gemeldeten Absatzmenge ergibt sich der einzelne Betrag. Wichtig dabei ist, dass jeder Poolteilnehmer die gleichen Finanzierungskosten je Hektoliter trägt. Je mehr Teilnehmer, desto geringer sind also die Kosten für jeden einzelnen.

Getränke News: Wie kann ausgeschlossen werden, dass die vier Brauereigruppen, die das Ganze nun initiiert haben, sich bei dem Thema Vorteile verschaffen?

Baxmeier: Ziel des neuen, geregelten Pools ist es, eine weitere Individualisierung der Gebinde im Getränkemarkt zu vermeiden, die die Komplexität für alle Branchenakteure erhöhen würde. Es geht nicht darum, Partialinteressen zu bedienen.

Wir wollen möglichst viele Abfüller für die Gemema gewinnen, um gemeinsam das Mehrwegsystem zu fördern. Und: Wir wollen nicht nur Brauereien, sondern auch Anbieter alkoholfreier Getränke und Mineralbrunnen ansprechen, das ist uns sehr wichtig.

Dabei denken wir nicht nur an die großen Unternehmen. Um auch für kleinere Abfüller attraktiv zu sein, haben wir beispielsweise ein Sonderkündigungsrecht und Regelungen für die Teilnahme an den Fachbeiräten vereinbart.

Getränke News: Die Stimmrechte verteilen sich aber nach Hektolitern. Die Kleinen haben also nichts zu sagen.

Baxmeier: Die kleinen Unternehmen profitieren aber genauso von der Poolqualität wie die Großen. Außerdem verteilen sich auch die Kosten nach Hektolitern, das heißt, kleine Unternehmen zahlen deutlich weniger. Und durch das Sonderkündigungsrecht gehen sie kein Risiko ein. Zudem steht für uns die Qualitätsorientierung und deren stetige Verbesserung stets im Vordergrund. Guten Ideen oder Ansätzen hierzu stehen wir immer offen gegenüber – ob sie jetzt von größeren oder kleineren Teilnehmern kommen.

Getränke News: Das sehen einige Marktteilnehmer offenbar anders und haben mit der Genossenschaft MPB (Mehrwegpool der Brauwirtschaft) einen eigenen Pool ins Leben gerufen (wir berichteten). Was sind die Unterschiede zur Gemema?

Baxmeier: Der größte Unterschied liegt bei den Flaschen. Diese gehören bei der MPB der Genossenschaft und sind klar als deren Eigentum gekennzeichnet. Sie dürfen nur von den Mitgliedern der Genossenschaft befüllt werden. Bei der Gemema kann jeder Marktteilnehmer die Flaschen verwenden, auch wenn er nicht Teil der Gemema ist. Außerdem verteilen sich die Kosten und die Stimmrechte bei der Gemema proportional zur Absatzmenge. Bei der Genossenschaft hat jedes Mitglied die gleichen Stimmrechte, unabhängig von der Menge der Flaschen, die das Unternehmen abfüllt. Der Genossenschaftspool ist außerdem eine Profit-Organisation und finanziert sich über Lizenzgebühren aus Flaschenverkäufen.

Getränke News: Plant die Gemema auch einen Pool für Halbliterflaschen?

Baxmeier: Grundsätzlich wollen wir uns mit dem Qualitäts-Pool breit aufstellen und nach und nach alle relevanten Gebinde abdecken, zu denen neben der 0,33-Liter-Flasche natürlich auch die Halbliterflasche gehört. Wir sind auf die nächsten Schritte vorbereitet!

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