Die deutschen Mineralbrunnen haben im vergangenen Jahr rund 6,2 Milliarden Pool-Flaschen der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) gefüllt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Plus von rund 1,4 Prozent, was geringfügig über dem Absatz der Brunnenbranche liegt (+1,2 %). Das teilte die GDB anlässlich ihrer Generalversammlung Anfang dieser Woche mit. Rund 67 Prozent der Mehrweggebinde am Mineralwasser-Markt kommen laut der Genossenschaft aus dem GDB-Pool. Dabei wurden sowohl im Glas-Mehrweg- als auch im PET-Mehrwegbereich Zuwächse verzeichnet. Rund zwei Drittel der Wässer wurden, wie in den Vorjahren, in Glas- und ein Drittel in PET-Mehrwegflaschen gefüllt.
Positiv entwickelte sich 2025 auch der Umsatz der Genossenschaft. Er stieg den Angaben zufolge um 3,5 Prozent auf rund 149 Millionen Euro. Im insgesamt gut angelaufenen aktuellen Geschäftsjahr macht allerdings die schwierige geopolitische Lage der GDB zu schaffen. In dem durch multiple Krisen geprägten internationalen Umfeld gebe es weniger Planungssicherheit denn je, heißt es. Abgesehen von sprunghaft gestiegenen Preisen wirken sich hier auch Störungen in den Lieferketten und Versorgungsunsicherheiten bei vielen Rohstoffen aus.
























































































