Die Initiative Don’t Drink and Drive hat ihre Präventionsarbeit an Schulen ausgeweitet. Gemeinsam mit dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr informierte sie im ersten Halbjahr 2026 mehr als 1.500 Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren über die Risiken von Alkohol im Straßenverkehr.
Nach einer Befragung kennt rund die Hälfte der Teilnehmer die Botschaft Don’t Drink and Drive und setzt sie nach eigenen Angaben auch im Alltag um. Die Initiative und der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr wollen ihre gemeinsame Aufklärungsarbeit an deutschen Schulen weiter intensivieren. Die gemeinnützige Vereinigung setzt sich aus Juristen, Rechtsmedizinern und Polizeifachleuten zusammen.
Im Jahr 2025 ereigneten sich nach Angaben des Deutschen Verkehrssicherheitsrates bundesweit 34.269 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss. Die Zahl ist demnach leicht rückläufig. Alkohol am Steuer zählt jedoch weiterhin zu den bedeutenden Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Fahranfänger tragen aufgrund ihrer geringeren Fahrerfahrung ein erhöhtes Unfallrisiko. Für sie gilt die gesetzliche Null-Promille-Grenze. Verstöße können Bußgelder, Punkte in Flensburg, den Entzug der Fahrerlaubnis oder eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung nach sich ziehen.
Don’t Drink and Drive besteht seit 1993. Die Initiative nutzt bundesweite Aktionen, Schulveranstaltungen, Plakatkampagnen und digitale Angebote zur Prävention alkoholbedingter Verkehrsunfälle. Träger sind der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure, die Deutsche Weinakademie, der Deutsche Brauer-Bund, der Verband Private Brauereien Deutschland sowie der Verband Deutscher Sektkellereien.

























































































