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Marktlage spitzt sich zu 1
Craftbier

Marktlage spitzt sich zu

Craftbier liegt zwar weiter im Trend, bleibt jedoch in Deutschland eine Nische. Zwar haben 43 Prozent aller Biertrinker schon einmal eine solche Spezialität probiert, die überwiegende Mehrheit greift jedoch nur wenige Male im Jahr oder noch seltener zum Craftbier. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Marktforschungsinstitut Splendid Research online unter 1.229 Biertrinkern zwischen 16 und 69 Jahren durchgeführt hat. Der Studie zufolge ist zudem die Zielgruppe recht schmal: Die handwerklich hergestellten Biere werden weiterhin hauptsächlich von Männern zwischen 20 und 40 Jahren getrunken. 

Laut Prognosen von Splendid Research wird es für die Anbieter von Craftbier hierzulande auch in Zukunft nicht leichter. Die Marktlage werde sich bald zuspitzen, „da große Brauereien zunehmend ähnlich anmutende Bierprodukte am Markt positionieren werden“, glaubt Studienleiter Alexander Claßen.

infografik-bier-monitor-2020
Ergebnisse im Überblick (Grafik: Splendid Research)

Insgesamt scheinen die Biertrinker in Deutschland nach wie vor eher traditionell eingestellt zu sein. Laut den Marktforschern stimmt die Mehrheit überein, Bier sei ein Kulturgut, das nach dem Reinheitsgebot zu brauen sei. Für über drei Viertel seien Geschmack, Aroma und Natürlichkeit entscheidende Merkmale. Kreativität, Exklusivität oder exotische Geschmacksnoten spielen demzufolge für die breite Masse dagegen nur „eine untergeordnete Rolle“.

Andererseits wünschen sich die Verbraucher jedoch offenbar eine stärkere Differenzierung der großen Biermarken. Die Imageanalyse von Splendid Research jedenfalls offenbare, dass ein Großteil der etablierten Brauereien sich aus Konsumentensicht nur geringfügig voneinander unterscheiden. Lediglich speziellere Marken wie Guinness oder Andechser könnten in den Kategorien Einzigartigkeit und Authentizität überzeugen, heißt es.

„Die etablierten Brauereien sollten gezieltere Maßnahmen zur Markendifferenzierung ergreifen und ihre Alleinstellungsmerkmale stärker betonen. Auf diese Weise können sie ihre Position in einem von Markenvielfalt geprägten Umfeld nachhaltig stärken“, empfiehlt Alexander Claßen.

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Craftbier

Marktlage spitzt sich zu

Craftbier liegt zwar weiter im Trend, bleibt jedoch in Deutschland eine Nische. Zwar haben 43 Prozent aller Biertrinker schon einmal eine solche Spezialität probiert, die überwiegende Mehrheit greift jedoch nur wenige Male im Jahr oder noch seltener zum Craftbier. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Marktforschungsinstitut Splendid Research online unter 1.229 Biertrinkern zwischen 16 und 69 Jahren durchgeführt hat. Der Studie zufolge ist zudem die Zielgruppe recht schmal: Die handwerklich hergestellten Biere werden weiterhin hauptsächlich von Männern zwischen 20 und 40 Jahren getrunken. 

Laut Prognosen von Splendid Research wird es für die Anbieter von Craftbier hierzulande auch in Zukunft nicht leichter. Die Marktlage werde sich bald zuspitzen, „da große Brauereien zunehmend ähnlich anmutende Bierprodukte am Markt positionieren werden“, glaubt Studienleiter Alexander Claßen.

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Ergebnisse im Überblick (Grafik: Splendid Research)

Insgesamt scheinen die Biertrinker in Deutschland nach wie vor eher traditionell eingestellt zu sein. Laut den Marktforschern stimmt die Mehrheit überein, Bier sei ein Kulturgut, das nach dem Reinheitsgebot zu brauen sei. Für über drei Viertel seien Geschmack, Aroma und Natürlichkeit entscheidende Merkmale. Kreativität, Exklusivität oder exotische Geschmacksnoten spielen demzufolge für die breite Masse dagegen nur „eine untergeordnete Rolle“.

Andererseits wünschen sich die Verbraucher jedoch offenbar eine stärkere Differenzierung der großen Biermarken. Die Imageanalyse von Splendid Research jedenfalls offenbare, dass ein Großteil der etablierten Brauereien sich aus Konsumentensicht nur geringfügig voneinander unterscheiden. Lediglich speziellere Marken wie Guinness oder Andechser könnten in den Kategorien Einzigartigkeit und Authentizität überzeugen, heißt es.

„Die etablierten Brauereien sollten gezieltere Maßnahmen zur Markendifferenzierung ergreifen und ihre Alleinstellungsmerkmale stärker betonen. Auf diese Weise können sie ihre Position in einem von Markenvielfalt geprägten Umfeld nachhaltig stärken“, empfiehlt Alexander Claßen.

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