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Logistik-Probleme trübten 2018 die Stimmung
Winkels-Gruppe

Logistik-Probleme trübten die Stimmung

Trotz des Super-Sommers blickt die Winkels-Gruppe, Sachsenheim, mit gemischten Gefühlen auf das Geschäftsjahr 2018 zurück: Erfreulich sei die Umsatzsteigerung, die mit einem Plus von vier Prozent auf insgesamt 385,6 Millionen Euro (ohne Beteiligungen) recht deutlich ausfällt. Dennoch stellten logistische Probleme Winkels vor große Herausforderungen, die es zukünftig zu lösen gelte.

Als richtige und erfolgreiche Entscheidung betrachtet Gerhard Kaufmann, geschäftsführender Gesellschafter der Winkels-Gruppe, die Übernahme von Benz-Weine. Das Stuttgarter Traditionsunternehmen trug nach seiner Aussage maßgeblich dazu bei, dass auch der Konzernumsatz (inklusive Beteiligungsgesellschaften) auf insgesamt 493 Millionen Euro deutlich gesteigert werden konnte (Vorjahr: 471 Millionen Euro). Die Gastro-Sparte profitierte ebenfalls von der Übernahme: Der Absatz erhöhte sich 2018 um insgesamt 27,5 Prozent.

Frachtraumknappheit und lange Standzeiten

Auch beim Gesamtabsatz der Winkels-Gruppe stand Ende 2018 ein Plus – auch wenn dieses mit 2,0 Prozent geringer ausfiel. „Bei einem solchen Super-Sommer wäre man eigentlich von einem höheren Wachstum ausgegangen. Wegen Veränderungen im LEH-Streckengeschäft hatten wir allerdings mit einem Absatzrückgang von 4,0 Prozent geplant“, resümiert Kaufmann das vergangene Geschäftsjahr. Die Logistik stieß 2018 jedoch an ihre Grenzen: Lange Standzeiten, Frachtraumknappheit und der Wandel des Arbeitsmarktes schmälerten das sonst positive Ergebnis des Familienunternehmens. „Die Belastung der Supply Chain durch die suboptimalen Strukturen in der Logistik muss dringend behoben werden. Hier bedarf es neuer Konzepte, die den gewandelten Anforderungen Rechnung tragen“, so Kaufmann.

Erfreuliches gibt es hingegen von den Eigenmarken zu berichten: Ein Absatz von 3,7 Millionen Hektolitern entspricht einem Anstieg von 3,8 Prozent – im Vergleich zu einer durchschnittlichen Absatzsteigerung von 3,65 Prozent im Brunnengebiet Südwest. Dies ist vor allem auf eine Steigerung im Bereich PET-Einweg sowie im Bereich Glas zurückzuführen. Das Plus beim PET-Einweg von knapp zehn Prozent wurde den Angaben zufolge maßgeblich durch das positive Abschneiden des Handelsmarkengeschäfts erreicht. Bei Glas steht ein Plus von mehr als 4,0 Prozent. Vor allem die Premium-Marken alwa und Rietenauer sowie Aqua Vitale konnten sich hier überdurchschnittlich entwickeln.

Alwa mit neuer Glasflasche erfolgreich

Die strategisch wichtigste Marke alwa war mit dem 2018 neu eingeführten 12 x 0,75-Liter-Glasgebinde der GDB sehr erfolgreich: Durch die Umstellung auf die Premium-Flasche konnte im Bereich Glas ein Anstieg von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht werden. 

Aqua Vitale schließt das Jahr 2018 mit einem Plus von 3,6 Prozent ab. Besonders erfreulich ist für das Unternehmen die Steigerung des 2017 eingeführten Glasgebindes. Der Absatz konnte hier mehr als verdoppelt werden. Auch das PET-Mehrweg-Gebinde weist einen Aufwärtstrend auf. Die Preiseinstiegsmarken in der Glasflasche, Markgrafen und Frische Brise, haben trotz des langen, heißen Sommers dagegen leicht verloren.

Auf das neue Geschäftsjahr blickt Gerhard Kaufmann optimistisch: Mit Gebinde-Innovationen und einer neuen Produktrange der Marke alwa will Winkels auch 2019 wieder Zeichen setzen: Die neue Premium-PET-Mehrwegflasche im GDB-6er-Kasten sehe nicht nur schön aus, sondern entspreche auch den Verbraucherbedürfnissen nach kleineren Gebinden. Mit der Produktrange „leichte Früchte“ will er den Trend zu gesundheitsbewusster Ernährung und Zuckerreduktion für Winkels nutzen. „Auch beim neuen Premium-Glasgebinde von alwa erwarten wir eine weitere Steigerung“, so der Geschäftsführer.

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