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LEH weiterhin Krisen-Gewinner
Corona-Krise

LEH weiter im Höhenflug

Die Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel werden auch in der nächsten Zeit über dem Vorjahresniveau liegen. Damit rechnen jedenfalls die Experten des Marktforschungsinstituts IRI. Im weiteren Verlauf der Corona-Krise werde der wegfallende Out-of-Home-Konsum demnach weiterhin mehr als kompensiert: Die Menschen seien meist zu Hause und konsumierten mehr. Da Auslandsreisen verboten seien, würden während der Urlaubszeit auch keine FMCG-Käufe im Inland wegfallen.

Im E-Commerce zieht die Wachstumsrate laut IRI wieder leicht an und liegt mit +60 Prozent deutlich über Vor-Krisenniveau. Da im IRI-Bericht zum Online-Handel vornehmlich Non-Food-Händler betrachtet werden, ist davon auszugehen, dass das tatsächliche Plus bei Lebensmitteln deutlich höher ausfällt.


Umsatzwachstum im deutschen LEH (Quelle: IRI)

Den Marktforschern zufolge hat die Corona-Krise das Online-Geschäft mit Lebensmitteln stark angekurbelt. Die Dynamik werde sicherlich über die Zeit von Pandemie und Kontaktsperre hinaus anhalten, glaubt IRI-Experte Sebastian Hendricks.

Aktuell verzeichnen die Forscher im deutschen LEH ein starkes Wachstum. Die Umsätze sind laut IRI in der ersten Aprilwoche wieder deutlich angestiegen. Mit einem Plus von 14 Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorjahreswoche liegen die Umsätze laut „IRI Corona Tracker“ nun zwar deutlich unter denen der eigentlichen „Hamster-Wochen“ Mitte März, aber auch zehn Prozent über denen der letzten Märzwoche, der ersten Woche des Lockdowns. Als Gründe für den Anstieg in der zweiten Woche des Lockdowns nennt IRI vor allem einen Gewöhnungseffekt an Maßnahmen wie Kontaktsperre und Einlasskontrollen. 


Umsatzentwicklung nach Vertriebsschienen (Quelle: IRI)

Die Zunahme der Dynamik im Lebensmitteleinzelhandel zeigt sich laut IRI in fast allen Vertriebsschienen. Nur die Drogeriemärkte sind mit 7 Prozent weiterhin im Minus. Vor allem die großflächigen Verbrauchermärkte mit umfangreicheren Sortimenten profitieren von der Krise. IRI-Expertin Sandra Lungu sieht diese Entwicklung vor allem begründet im Trend zum One-Stop-Shopping: Der Verbraucher möchte mit nur einem Einkauf seinen Bedarf decken und seine Shoppingtrips reduzieren, um so Kontakte und Risiko zu minimieren.

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Die Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel werden auch in der nächsten Zeit über dem Vorjahresniveau liegen. Damit rechnen jedenfalls die Experten des Marktforschungsinstituts IRI. Im weiteren Verlauf der Corona-Krise werde der wegfallende Out-of-Home-Konsum demnach weiterhin mehr als kompensiert: Die Menschen seien meist zu Hause und konsumierten mehr. Da Auslandsreisen verboten seien, würden während der Urlaubszeit auch keine FMCG-Käufe im Inland wegfallen.

Im E-Commerce zieht die Wachstumsrate laut IRI wieder leicht an und liegt mit +60 Prozent deutlich über Vor-Krisenniveau. Da im IRI-Bericht zum Online-Handel vornehmlich Non-Food-Händler betrachtet werden, ist davon auszugehen, dass das tatsächliche Plus bei Lebensmitteln deutlich höher ausfällt.


Umsatzwachstum im deutschen LEH (Quelle: IRI)

Den Marktforschern zufolge hat die Corona-Krise das Online-Geschäft mit Lebensmitteln stark angekurbelt. Die Dynamik werde sicherlich über die Zeit von Pandemie und Kontaktsperre hinaus anhalten, glaubt IRI-Experte Sebastian Hendricks.

Aktuell verzeichnen die Forscher im deutschen LEH ein starkes Wachstum. Die Umsätze sind laut IRI in der ersten Aprilwoche wieder deutlich angestiegen. Mit einem Plus von 14 Prozent gegenüber der vergleichbaren Vorjahreswoche liegen die Umsätze laut „IRI Corona Tracker“ nun zwar deutlich unter denen der eigentlichen „Hamster-Wochen“ Mitte März, aber auch zehn Prozent über denen der letzten Märzwoche, der ersten Woche des Lockdowns. Als Gründe für den Anstieg in der zweiten Woche des Lockdowns nennt IRI vor allem einen Gewöhnungseffekt an Maßnahmen wie Kontaktsperre und Einlasskontrollen. 


Umsatzentwicklung nach Vertriebsschienen (Quelle: IRI)

Die Zunahme der Dynamik im Lebensmitteleinzelhandel zeigt sich laut IRI in fast allen Vertriebsschienen. Nur die Drogeriemärkte sind mit 7 Prozent weiterhin im Minus. Vor allem die großflächigen Verbrauchermärkte mit umfangreicheren Sortimenten profitieren von der Krise. IRI-Expertin Sandra Lungu sieht diese Entwicklung vor allem begründet im Trend zum One-Stop-Shopping: Der Verbraucher möchte mit nur einem Einkauf seinen Bedarf decken und seine Shoppingtrips reduzieren, um so Kontakte und Risiko zu minimieren.

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