Franken Brunnen
Anzeige
Alle Nachrichten auf Getränke News durchsuchen
LEH steigert Umsatz
Marktstudie

LEH verzeichnet leichtes Plus

Der deutsche Lebensmittelhandel konnte seinen Umsatz im Jahr 2019 um knapp 2,0 Prozent auf 252,7 Milliarden Euro erhöhen. Der Food-Umsatz stieg indessen um 2,1 Prozent auf 210,0 Milliarden Euro. Das geht aus der Marktstudie „Top-Firmen 2020“ von Nielsen Tradedimensions hervor.

Spitzenreiter in der Gruppe der Top-5-Unternehmen war auch 2019 wieder Edeka: Mit einem Umsatz von rund 61,9 Milliarden Euro verbuchte das Unternehmen einen Marktanteil von 24,5 Prozent für sich. Darauf folgt Rewe mit einem um 1,4 Prozent auf 44,7 Milliarden Euro gewachsenen Umsatz, was einem Anteil am Gesamtmarkt von 17,7 Prozent entspricht. 

Grafik: Nielsen

Die Schwarz-Gruppe festigte ihre Position unter den Spitzenunternehmen und erreichte mit einem Plus von fast 3,6 Prozent einen Umsatz von rund 41,7 Milliarden Euro. Die Aldi-Gruppe auf Platz 4 konnte mit einer Steigerung von 0,5 Prozent auf 29,5 Milliarden Euro aufwarten. 

Schlusslicht der Top 5 bildet die Metro mit einem Umsatzrückgang von 2,0 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro. Für den Umsatz, der mit Gütern des täglichen Bedarfs erzielt wurde, zeigt sich ein ähnliches Bild: Auch hier führt Edeka das Ranking an, gefolgt von der Schwarz-Gruppe, Rewe, Aldi und Metro.

Grafik: Nielsen

Das Discount-Segment brachte es 2019 nochmals auf ein geringes Wachstum am Gesamtmarkt von knapp 0,6 Prozent (2018: 2,3 Prozent). Die Discount-Unternehmen steigerten ihren Umsatz insgesamt um knapp 0,5 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr.

Mit einer Prognose tun sich die Marktforscher schwer: Das Jahr 2020 sei wegen der Corona-Pandemie auch für den Lebensmittelhandel kaum einschätzbar, heißt es. Zwar haben einerseits die Lebensmitteleinzelhändler während des Lockdowns enorme Umsatzsteigerungen zu verzeichnen, andererseits hat der Großverbraucherbereich starke Einbußen zu verkraften. Dies findet sich in rund 2,7 Prozent Wachstum der Prognose wieder. 

Es stelle sich allerdings die Frage, was der Herbst in Bezug auf eventuell drohende Insolvenzen, vermehrte Kurzarbeit oder gar Arbeitslosigkeit bringe, so die Marktforscher. Eine Antwort darauf werde man erst im nächsten Jahr erhalten.

Kostenloser wöchentlicher Newsletter
LEH steigert Umsatz
Marktstudie

LEH verzeichnet leichtes Plus

Der deutsche Lebensmittelhandel konnte seinen Umsatz im Jahr 2019 um knapp 2,0 Prozent auf 252,7 Milliarden Euro erhöhen. Der Food-Umsatz stieg indessen um 2,1 Prozent auf 210,0 Milliarden Euro. Das geht aus der Marktstudie „Top-Firmen 2020“ von Nielsen Tradedimensions hervor.

Spitzenreiter in der Gruppe der Top-5-Unternehmen war auch 2019 wieder Edeka: Mit einem Umsatz von rund 61,9 Milliarden Euro verbuchte das Unternehmen einen Marktanteil von 24,5 Prozent für sich. Darauf folgt Rewe mit einem um 1,4 Prozent auf 44,7 Milliarden Euro gewachsenen Umsatz, was einem Anteil am Gesamtmarkt von 17,7 Prozent entspricht. 

Grafik: Nielsen

Die Schwarz-Gruppe festigte ihre Position unter den Spitzenunternehmen und erreichte mit einem Plus von fast 3,6 Prozent einen Umsatz von rund 41,7 Milliarden Euro. Die Aldi-Gruppe auf Platz 4 konnte mit einer Steigerung von 0,5 Prozent auf 29,5 Milliarden Euro aufwarten. 

Schlusslicht der Top 5 bildet die Metro mit einem Umsatzrückgang von 2,0 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro. Für den Umsatz, der mit Gütern des täglichen Bedarfs erzielt wurde, zeigt sich ein ähnliches Bild: Auch hier führt Edeka das Ranking an, gefolgt von der Schwarz-Gruppe, Rewe, Aldi und Metro.

Grafik: Nielsen

Das Discount-Segment brachte es 2019 nochmals auf ein geringes Wachstum am Gesamtmarkt von knapp 0,6 Prozent (2018: 2,3 Prozent). Die Discount-Unternehmen steigerten ihren Umsatz insgesamt um knapp 0,5 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr.

Mit einer Prognose tun sich die Marktforscher schwer: Das Jahr 2020 sei wegen der Corona-Pandemie auch für den Lebensmittelhandel kaum einschätzbar, heißt es. Zwar haben einerseits die Lebensmitteleinzelhändler während des Lockdowns enorme Umsatzsteigerungen zu verzeichnen, andererseits hat der Großverbraucherbereich starke Einbußen zu verkraften. Dies findet sich in rund 2,7 Prozent Wachstum der Prognose wieder. 

Es stelle sich allerdings die Frage, was der Herbst in Bezug auf eventuell drohende Insolvenzen, vermehrte Kurzarbeit oder gar Arbeitslosigkeit bringe, so die Marktforscher. Eine Antwort darauf werde man erst im nächsten Jahr erhalten.

Kostenloser wöchentlicher Newsletter
Anzeige

Serie


© Getränke News 2018 - 2020