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Lebensmittelhandel legt zu
Marktforschung

Lebensmittelhandel legt zu

Der europäische Umsatz von Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs (sog. FMCG-Produkte, „Fast Moving Consumer Goods“ wie Lebensmittel, Getränke und Hygieneartikel) ist im dritten Quartal 2018 um +3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Dies zeigen die aktuellen Zahlen von Nielsen zum Lebensmitteleinzelhandel in 28 europäischen Ländern.

„Der Umsatz mit Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs wurde durch die Verlangsamung des BIP der Europäischen Union (EU28) seit Anfang 2018 beeinflusst“, sagte Fred Hogen, Director Retailer Services bei Nielsen in Deutschland. Das Umsatzwachstum entwickele sich wieder positiv und liege bei +1,0 Prozent im dritten Quartal, was dem diesjährigen Rekordwert von 1,2 Prozent im ersten Quartal 2018 in Europa sehr nahe komme. Die jährliche Inflationsrate in Europa sei mit +1,7 Prozent stabil, für 2019 werde ein ähnlicher Wert erwartet. „Die Aussichten für 2019 scheinen angesichts eines ungünstigeren externen Umfelds, der derzeit schleppenden wirtschaftlichen Erholung in einigen Ländern, neuer politischer Unsicherheiten und gestiegener Ölpreise, die sich auf die Verbraucher durch höhere Energie- und Reisekosten auswirken, schwierig zu sein“, sagt Hogen.

Die Lage in Deutschland

Im Vergleich zum europäischen Durchschnitt zeigt Deutschland im dritten Quartal eine Gesamtwachstumsrate von +2,3 Prozent, die hauptsächlich auf Preiserhöhungen (+1,8 Prozent) zurückzuführen ist. Mit +0,5 Prozent wächst auch das Volumen und trägt zur positiven Entwicklung bei.
„Die deutsche Wirtschaft kann noch wachsen, aber das Tempo ist langsamer, was zu einer Korrektur des geschätzten Gesamtwachstums des deutschen BIP führte“, erklärt Hogen. Statt eines Wachstums von +2,3 Prozent werde nun eher eines von +1,7 Prozent erwartet. „Gründe für die Neueinschätzung sind die rückläufige Nachfrage in den wichtigsten deutschen Exportländern sowie ein vorhergesagter Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt“, so Hogen.

Den kompletten Report können Sie hier kostenfrei herunterladen.

 

Über den Nielsen Growth Reporter 
Der Nielsen Growth Reporter vergleicht die Marktentwicklung (Nominalwert und Einheiten) im FMCG-Sektor in ganz Europa. Er basiert auf den Umsatzdaten, die Nielsen in 28 europäischen Märkten erhebt und deckt die Umsätze der Vertriebslinien Lebensmittel, Verbrauchermarkt, Supermarkt, Discounter und Convenience ab. Er basiert auf dem größtmöglichen Warenkorb an Produktkategorien, den Nielsen in jedem dieser Länder und Vertriebslinien kontinuierlich verfolgt.

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Der europäische Umsatz von Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs (sog. FMCG-Produkte, „Fast Moving Consumer Goods“ wie Lebensmittel, Getränke und Hygieneartikel) ist im dritten Quartal 2018 um +3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Dies zeigen die aktuellen Zahlen von Nielsen zum Lebensmitteleinzelhandel in 28 europäischen Ländern.

„Der Umsatz mit Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs wurde durch die Verlangsamung des BIP der Europäischen Union (EU28) seit Anfang 2018 beeinflusst“, sagte Fred Hogen, Director Retailer Services bei Nielsen in Deutschland. Das Umsatzwachstum entwickele sich wieder positiv und liege bei +1,0 Prozent im dritten Quartal, was dem diesjährigen Rekordwert von 1,2 Prozent im ersten Quartal 2018 in Europa sehr nahe komme. Die jährliche Inflationsrate in Europa sei mit +1,7 Prozent stabil, für 2019 werde ein ähnlicher Wert erwartet. „Die Aussichten für 2019 scheinen angesichts eines ungünstigeren externen Umfelds, der derzeit schleppenden wirtschaftlichen Erholung in einigen Ländern, neuer politischer Unsicherheiten und gestiegener Ölpreise, die sich auf die Verbraucher durch höhere Energie- und Reisekosten auswirken, schwierig zu sein“, sagt Hogen.

Die Lage in Deutschland

Im Vergleich zum europäischen Durchschnitt zeigt Deutschland im dritten Quartal eine Gesamtwachstumsrate von +2,3 Prozent, die hauptsächlich auf Preiserhöhungen (+1,8 Prozent) zurückzuführen ist. Mit +0,5 Prozent wächst auch das Volumen und trägt zur positiven Entwicklung bei.
„Die deutsche Wirtschaft kann noch wachsen, aber das Tempo ist langsamer, was zu einer Korrektur des geschätzten Gesamtwachstums des deutschen BIP führte“, erklärt Hogen. Statt eines Wachstums von +2,3 Prozent werde nun eher eines von +1,7 Prozent erwartet. „Gründe für die Neueinschätzung sind die rückläufige Nachfrage in den wichtigsten deutschen Exportländern sowie ein vorhergesagter Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt“, so Hogen.

Den kompletten Report können Sie hier kostenfrei herunterladen.

 

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Der Nielsen Growth Reporter vergleicht die Marktentwicklung (Nominalwert und Einheiten) im FMCG-Sektor in ganz Europa. Er basiert auf den Umsatzdaten, die Nielsen in 28 europäischen Märkten erhebt und deckt die Umsätze der Vertriebslinien Lebensmittel, Verbrauchermarkt, Supermarkt, Discounter und Convenience ab. Er basiert auf dem größtmöglichen Warenkorb an Produktkategorien, den Nielsen in jedem dieser Länder und Vertriebslinien kontinuierlich verfolgt.

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