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Lebensmittelhandel legt deutlich zu
Corona-Krise

Lebensmittelhandel legt deutlich zu

Dem Lebensmitteleinzelhandel hat das Coronavirus Ende Februar laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) einen Umsatzsprung von +14 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat beschert. Dieser Zuwachs sei vor allem auf Hamsterkäufe in der Kalenderwoche neun zurückzuführen, in der in einzelnen Kategorien ein Umsatzplus von bis zu 200 Prozent im Vergleich zur Vorjahreswoche verzeichnet worden sei. „Dieser Trend wird auch im März und unter Umständen in den Folgemonaten anhalten. Die ‚Stilllegung‘ des öffentlichen Lebens führt neben Hamsterkäufen auch zu einer Verlagerung des Außer-Haus-Konsums in die privaten Wohnungen und Häuser der Haushalte und lässt die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr steigen“ sagt Dr. Robert Kecskes, GfK-Handelsexperte. 

Mittel- und langfristig werde sich auch der Lebensmitteleinzelhandel auf die wirtschaftlich unsichere Lage der Konsumenten einstellen müssen. „Es ist anzunehmen, dass nach der Corona-Krise ein erstarktes lokales Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht. Auf der anderen Seite werden sehr viele Haushalte in prekäre Situationen geraten und auf öffentliche Hilfe angewiesen sein. Hierauf muss sich auch der Lebensmitteleinzelhandel vorbereiten“, so Kecskes.

Konjunktur im freien Fall

Tatsache ist: Das Coronavirus hat massive Auswirkungen auf die Verbraucherstimmung in Deutschland. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung müssen starke Einbußen hinnehmen. Folglich prognostiziert GfK für April 2020 beim Konsumklimaindex einen Wert von 2,7 Punkten und damit 5,6 Punkte weniger als im März dieses Jahres (revidiert 8,3 Punkte). Das ist der niedrigste Wert seit Mai 2009 während der Finanz- und Wirtschaftskrise. Das sind Ergebnisse der aktuellen GfK-Konsumklimastudie, deren Ergebnisse auf 2.000 Verbraucherinterviews basiert.

„Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung ziehen wir unsere Konsumprognose von einem Prozent Wachstum für das Jahr 2020 zurück. Handel, Hersteller und Dienstleister müssen sich auf eine Rezession einstellen“ erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte. „Wie schwer diese ausfällt, wird letztlich davon abhängen, wann die Wirtschaft wieder in eine Art Normalität zurückfindet. Eine seriöse Konsumprognose kann sicherlich erst dann erfolgen, wenn absehbar ist, wie lange die Corona-Schutzmaßnahmen anhalten werden.“ Auf den Handel insgesamt werden schwere Zeiten zukommen, so die GfK. 

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Dem Lebensmitteleinzelhandel hat das Coronavirus Ende Februar laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) einen Umsatzsprung von +14 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat beschert. Dieser Zuwachs sei vor allem auf Hamsterkäufe in der Kalenderwoche neun zurückzuführen, in der in einzelnen Kategorien ein Umsatzplus von bis zu 200 Prozent im Vergleich zur Vorjahreswoche verzeichnet worden sei. „Dieser Trend wird auch im März und unter Umständen in den Folgemonaten anhalten. Die ‚Stilllegung‘ des öffentlichen Lebens führt neben Hamsterkäufen auch zu einer Verlagerung des Außer-Haus-Konsums in die privaten Wohnungen und Häuser der Haushalte und lässt die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr steigen“ sagt Dr. Robert Kecskes, GfK-Handelsexperte. 

Mittel- und langfristig werde sich auch der Lebensmitteleinzelhandel auf die wirtschaftlich unsichere Lage der Konsumenten einstellen müssen. „Es ist anzunehmen, dass nach der Corona-Krise ein erstarktes lokales Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht. Auf der anderen Seite werden sehr viele Haushalte in prekäre Situationen geraten und auf öffentliche Hilfe angewiesen sein. Hierauf muss sich auch der Lebensmitteleinzelhandel vorbereiten“, so Kecskes.

Konjunktur im freien Fall

Tatsache ist: Das Coronavirus hat massive Auswirkungen auf die Verbraucherstimmung in Deutschland. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung müssen starke Einbußen hinnehmen. Folglich prognostiziert GfK für April 2020 beim Konsumklimaindex einen Wert von 2,7 Punkten und damit 5,6 Punkte weniger als im März dieses Jahres (revidiert 8,3 Punkte). Das ist der niedrigste Wert seit Mai 2009 während der Finanz- und Wirtschaftskrise. Das sind Ergebnisse der aktuellen GfK-Konsumklimastudie, deren Ergebnisse auf 2.000 Verbraucherinterviews basiert.

„Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung ziehen wir unsere Konsumprognose von einem Prozent Wachstum für das Jahr 2020 zurück. Handel, Hersteller und Dienstleister müssen sich auf eine Rezession einstellen“ erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte. „Wie schwer diese ausfällt, wird letztlich davon abhängen, wann die Wirtschaft wieder in eine Art Normalität zurückfindet. Eine seriöse Konsumprognose kann sicherlich erst dann erfolgen, wenn absehbar ist, wie lange die Corona-Schutzmaßnahmen anhalten werden.“ Auf den Handel insgesamt werden schwere Zeiten zukommen, so die GfK. 

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