Die Kulmbacher Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ihr Ergebnis trotz rückläufiger Absatzentwicklung stabil gehalten. Das geht aus dem Jahresabschluss hervor, den Vorstandssprecher Christoph Ahlborn vorgelegt hat.
Das Absatzvolumen sank um 1,3 Prozent auf 3,59 Millionen Hektoliter (Vorjahr: 3,64 Mio. hl). Im Biersegment ging der Absatz (bereinigt um Lohnfertigung) um 2,4 Prozent zurück. Positive Impulse kamen laut Unternehmen von den Marken Mönchshof und Keiler sowie der regional verankerten Marke Kulmbacher. Die Mineralwasser- und Erfrischungsgetränkemarke Bad Brambacher steigerte ihren Absatz um 4,1 Prozent.
Die Kulmbacher Gruppe hat 2025 ihr operatives Ergebnis verbessert. Das um Sondereffekte bereinigte EBIT lag mit 13,2 Millionen Euro über dem Vorjahr. Der Umsatz ging leicht um 0,1 Prozent auf 290,6 Millionen Euro zurück. Das ausgewiesene EBIT betrug 8,5 Millionen Euro und wurde durch Sondereinflüsse in Höhe von 4,7 Millionen Euro belastet. Diese hatten keinen Einfluss auf den Free Cashflow, der mit 18,8 Millionen Euro über der Prognose lag und nur leicht unter dem Vorjahreswert blieb.
Die Sondereffekte seien unter anderem auf Wertminderungen im Einzelhandelssegment zurückgegangen, heißt es. Belastend habe sich dabei der intensive Wettbewerb mit großen Lebensmittelhandelsketten sowie der rückläufige Bierkonsum ausgewirkt. Hinzu kamen Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der Schließung eines Logistikstandorts und der geplanten Stilllegung der Scherdel-Brauerei in Hof.
Für das Geschäftsjahr 2025 weist die Kulmbacher Brauerei AG einen Bilanzgewinn von 2,08 Millionen Euro aus. Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung eine Dividende von 0,60 Euro je Aktie vorschlagen (insgesamt 2,02 Millionen Euro).






















































































