Trotz konjunktureller Unsicherheiten und negativer Währungseffekte hat Krones 2025 Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Der Hersteller von Abfüll- und Verpackungstechnik profitierte von einer stabilen Investitionsbereitschaft in der Getränke- und Lebensmittelindustrie und geht mit einem hohen Auftragsbestand ins neue Jahr.
Der Umsatz erhöhte sich im Gesamtjahr um 7,0 Prozent auf 5,66 Milliarden Euro. Belastend wirkten Wechselkurseffekte: Die Abschwächung des US-Dollar und weiterer Währungen gegenüber dem Euro reduzierte den ausgewiesenen Umsatz um 99 Mio. Euro.
Für das projektgetriebene Getränkegeschäft bleibt der Auftragsbestand der zentrale Indikator. Zum 31. Dezember 2025 summierten sich die Bestellungen auf 4,19 Milliarden Euro (31. Dezember 2024: 4,29 Milliarden Euro). Damit sind die Produktionskapazitäten im Anlagen- und Projektgeschäft nach Unternehmensangaben bis weit in das dritte Quartal 2026 hinein ausgelastet.
Ertragsseitig wuchs Krones überproportional. Das EBITDA kletterte um 12,2 Prozent auf 602,3 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 10,1 auf 10,6 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg um 11,1 Prozent auf 424,1 Mio. Euro, die EBT-Marge auf 7,5 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent). Unter dem Strich erhöhte sich das Konzernergebnis um 7,9 Prozent auf 299,2 Mio. Euro, das Ergebnis je Aktie auf 9,45 Euro (Vorjahr: 8,77 Euro).
Deutlich verbessert zeigte sich der Cashflow. Der Free Cashflow stieg auf 247,7 Mio. Euro (Vorjahr: 113,2 Mio. Euro). Vor Akquisitionen lag er bei 282,9 Mio. Euro (Vorjahr: 292,5 Mio. Euro). Für Zukäufe wurden 35,2 Mio. Euro aufgewendet (Vorjahr: 179,3 Mio. Euro). Die Nettoliquidität erhöhte sich auf 548,2 Mio. Euro (Vorjahr: 439,9 Mio. Euro). Der Return on Capital Employed (ROCE) verbesserte sich auf 19,1 Prozent (Vorjahr: 18,2 Prozent), die Eigenkapitalquote lag bei 42,2 Prozent (Vorjahr: 40,5 Prozent).
Für 2026 erwartet Krones währungsbereinigt ein Umsatzwachstum zwischen 3 und 5 Prozent. Die EBITDA-Marge soll zwischen 10,7 und 11,1 Prozent liegen, der ROCE zwischen 19 und 20 Prozent. Die jetzt vorgelegten Zahlen sind vorläufig; der geprüfte Jahresabschluss soll am 20. März 2026 veröffentlicht werden.
























































































