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Krombacher nur leicht im Minus
Fassbier

Krombacher tauscht Fässer aus

Die Krombacher Brauerei tauscht ab heute sämtliche im Markt befindlichen Bierfässer gegen Fässer mit frischem Bier aus. Wie das Unternehmen seinen Kunden mitteilt, soll damit eine hohe Fassbierqualität bei Wiedereröffnung der Gastronomie sichergestellt werden. „Wir sind uns sicher, hiermit eine kulante und partnerschaftliche Vorgehensweise geschaffen zu haben und Sie und unsere gemeinsamen Kunden damit unterstützen zu können“, heißt es in dem Kundenbrief. Der Tauschprozess läuft wie folgt ab: Die Kunden bestellen die Menge an Fässern, die sie voll zurückgeben. Das Vollgut wird zurückgenommen und gutgeschrieben. Die Abholung des frischen Fassbieres wird mit der Gutschrift verrechnet. 

Inzwischen können zwar auch die Gastronomen das abgelaufene Fass- und Flaschenbier im Rahmen der Sonderregelung zu verderblicher Ware abschreiben, doch noch einfacher ist der Tausch Alt gegen Neu mit der Brauerei.

Fässer laufen ab

Tatsache ist: Aufgrund des langen Lockdowns sind immer mehr Fassbierbestände, die beim Getränkefachgroßhändler oder in der Gastronomie lagern, kurz vor Ablauf des Mindeshaltbarkeitsdatums (MHD) oder schon darüber. Einige Brauereien hatten im März das MHD ihrer Fässer kurzerhand um zwei oder drei Monate verlängert (wir berichteten). Doch bis zur Wiedereröffnung der Gastronomie sind nun auch diese Fässer nicht mehr verkehrsfähig.

Auch die Warsteiner Brauerei, die im März ihre Fässer mit einer Banderole um zwei Monate verlängert hatte, liefert nun frisches Fassbier aus und wirbt jetzt sogar mit Plakaten und Tischaufstellern damit. „Mit unserer Aktion ,Frisch vom Fass‘ machen wir Verbrauchern Lust auf ein frisch gezapftes Warsteiner Premium Pilsener“, sagt Warsteiner-Sprecherin Sinje Vogelsang.

Bestmöglichen Biergenuss gewährleisten

Die Brauerei Veltins hatte sich von Anfang an gegen eine Verlängerung des MHDs entschieden und auf frisches Fassbier gesetzt. „Wir wollen, dass unsere Gastronomen zur Wiedereröffnung bestmöglichen Biergenuss gewährleisten können – und das geht eben nur über frisch abgefüllte Fässer“, erklärt Dr. Volker Kuhl, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb der Brauerei Veltins. Es gehe gerade jetzt um die Glaubwürdigkeit des Premium-Versprechens bei den Kunden im Getränkefachgroßhandel und in der Gastronomie. Deshalb hatte Veltins schon früh alle Gastronomen aufgefordert, das frische Fassbier bei ihren Händlern erst dann zu ordern, wenn die Wiedereröffnung nach dem Lockdown kurz bevorstehe. „Im Gastronomiegeschäft schlägt das Herz unserer Marke und da gehen wir sehr sorgsam mit um“, so Kuhl.


Aktualisierung: Nach einer Stellungnahme der Warsteiner Brauerei wurde der Artikel aktualisiert.

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Krombacher tauscht Fässer aus

Die Krombacher Brauerei tauscht ab heute sämtliche im Markt befindlichen Bierfässer gegen Fässer mit frischem Bier aus. Wie das Unternehmen seinen Kunden mitteilt, soll damit eine hohe Fassbierqualität bei Wiedereröffnung der Gastronomie sichergestellt werden. „Wir sind uns sicher, hiermit eine kulante und partnerschaftliche Vorgehensweise geschaffen zu haben und Sie und unsere gemeinsamen Kunden damit unterstützen zu können“, heißt es in dem Kundenbrief. Der Tauschprozess läuft wie folgt ab: Die Kunden bestellen die Menge an Fässern, die sie voll zurückgeben. Das Vollgut wird zurückgenommen und gutgeschrieben. Die Abholung des frischen Fassbieres wird mit der Gutschrift verrechnet. 

Inzwischen können zwar auch die Gastronomen das abgelaufene Fass- und Flaschenbier im Rahmen der Sonderregelung zu verderblicher Ware abschreiben, doch noch einfacher ist der Tausch Alt gegen Neu mit der Brauerei.

Fässer laufen ab

Tatsache ist: Aufgrund des langen Lockdowns sind immer mehr Fassbierbestände, die beim Getränkefachgroßhändler oder in der Gastronomie lagern, kurz vor Ablauf des Mindeshaltbarkeitsdatums (MHD) oder schon darüber. Einige Brauereien hatten im März das MHD ihrer Fässer kurzerhand um zwei oder drei Monate verlängert (wir berichteten). Doch bis zur Wiedereröffnung der Gastronomie sind nun auch diese Fässer nicht mehr verkehrsfähig.

Auch die Warsteiner Brauerei, die im März ihre Fässer mit einer Banderole um zwei Monate verlängert hatte, liefert nun frisches Fassbier aus und wirbt jetzt sogar mit Plakaten und Tischaufstellern damit. „Mit unserer Aktion ,Frisch vom Fass‘ machen wir Verbrauchern Lust auf ein frisch gezapftes Warsteiner Premium Pilsener“, sagt Warsteiner-Sprecherin Sinje Vogelsang.

Bestmöglichen Biergenuss gewährleisten

Die Brauerei Veltins hatte sich von Anfang an gegen eine Verlängerung des MHDs entschieden und auf frisches Fassbier gesetzt. „Wir wollen, dass unsere Gastronomen zur Wiedereröffnung bestmöglichen Biergenuss gewährleisten können – und das geht eben nur über frisch abgefüllte Fässer“, erklärt Dr. Volker Kuhl, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb der Brauerei Veltins. Es gehe gerade jetzt um die Glaubwürdigkeit des Premium-Versprechens bei den Kunden im Getränkefachgroßhandel und in der Gastronomie. Deshalb hatte Veltins schon früh alle Gastronomen aufgefordert, das frische Fassbier bei ihren Händlern erst dann zu ordern, wenn die Wiedereröffnung nach dem Lockdown kurz bevorstehe. „Im Gastronomiegeschäft schlägt das Herz unserer Marke und da gehen wir sehr sorgsam mit um“, so Kuhl.


Aktualisierung: Nach einer Stellungnahme der Warsteiner Brauerei wurde der Artikel aktualisiert.

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