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Konsumausgaben sollen 2019 steigen
Marktforschung

Konsumausgaben sollen 2019 steigen

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) prognostiziert, dass die realen privaten Konsumausgaben in diesem Jahr um etwa 1,5 Prozent steigen werden. Die Aussichten für 2019 bleiben aus Sicht des Konsums günstig, heißt es. Das setzte allerdings voraus, dass sich der Arbeitsmarkt auch im kommenden Jahr stabil entwickele. Davon sei nach derzeitigem Stand auch auszugehen.

Die Einkommensaussichten der Deutschen trotzen nach wie vor den sinkenden Konjunkturerwartungen. Der große Einkommensoptimismus unter den Bundesbürgern angesichts des konjunkturellen Abwärtstrends überrasche nur auf den ersten Blick, heißt es. Die wesentlichen Ursachen für das Hoch liegen laut GfK in der anhaltend exzellenten Verfassung des Arbeitsmarktes. Die Beschäftigung nimmt weiter zu, die Arbeitslosigkeit sinkt und nähert sich inzwischen der Zwei-Millionen-Marke. Der hohe Beschäftigungsstand eröffnet zudem Spielräume für Einkommenszuwächse, die sowohl den Arbeitnehmern als auch den Rentnern – trotz zuletzt etwas höherer Inflation – reale Einkommenszuwächse beschert, so die GfK.

Die Aussichten für den Arbeitsmarkt sollen auch 2019 günstig bleiben. Deshalb seien die hohen Erwartungen an die finanzielle Entwicklung durchaus begründet, heißt es.

Zur Studie

Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden. Das Konsumklima bezieht sich explizit auf die gesamten privaten Konsumausgaben. Der Einzelhandel macht jedoch – je nach Abgrenzung – lediglich etwa 30 Prozent der privaten Konsumausgaben aus. Der Rest sind Dienstleistungen, Reisen, Miete, Gesundheitsdienstleistungen sowie der gesamte Wellness-Bereich.

GfK prognostizierte für das vergangene Jahr 2017 einen Anstieg des privaten Konsums von mindestens 1,5 Prozent. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Konsumausgaben im Jahr 2017 real um etwa 1,9 Prozent. Auch hierbei geht es nicht um die Einzelhandelsumsätze, sondern um die gesamten Konsumausgaben der Verbraucher.

Die Ergebnisse der Stimmungsbefragung stammen aus monatlich durchgeführten persönlichen Interviews bei etwa 2.000 Personen, die repräsentativ für die Bevölkerung in Deutschland sind. Dieses Befragungsinstrument unterliegt ständigen Qualitätskontrollen, vor allem auch im Hinblick auf seine Repräsentativität. Die Erhebung wird auch für Umfragen im Bereich der empirischen Rechtsforschung (z.B. Verwechslungsgefahr von Produkten) verwendet und ist anerkannt. Das heißt, die Ergebnisse haben Gutachterqualität und müssen jeweils vor Gericht standhalten.

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