Die Mast-Jägermeister SE hat das Jahr 2025 mit einem deutlichen Plus abgeschlossen: Wie das Unternehmen mitteilt, stieg der Absatz der Kernmarke Jägermeister um 7,7 Prozent auf 117,6 Millionen 0,7-Liter-Flaschen. Die Marke wird weltweit in über 150 Märkten verkauft, der Auslandsanteil liegt bei 85 Prozent. Für den deutschen Heimatmarkt gibt Jägermeister auf Nachfrage von Getränke News einen Mengenplus von 7,5 Prozent an. Der Gesamtumsatz des Unternehmens stieg im vergangenen Jahr auf 882 Millionen Euro.
Neben der wachsenden Kernmarke hat den Angaben zufolge die Innovation „Jägermeister Orange“ deutlich zum Wachstum beigetragen, die – nach dem Launch in der Tschechischen Republik und der Slowakei – vor einem Jahr auch in den deutschen Markt eingeführt wurde. Von der neuen, vor allem zum Mixen geeigneten, fruchtigen Variante seien bereits mehr als fünf Millionen Flaschen verkauft worden, so der Hersteller.
In dem weiterhin insgesamt sehr schwachen Konsumumfeld entwickelte sich die Kernmarke Jägermeister weltweit in allen Regionen und im globalen Travel-Retail-Geschäft sehr positiv, wie CEO Michael Volke betont: „In einem Jahr, in dem nahezu alle global bedeutenden Spirituosenmärkte Rückgänge verzeichnen, haben wir unsere Position spürbar ausgebaut. Die lokalen Abverkäufe in den Märkten durch unsere Vertriebstöchter und Distributionspartner erreichten weltweit gar ein Rekordniveau.“
Auch die weltweite Expansion des Premium-Tequilas Teremana wurde demnach fortgesetzt, sie trat 2025 in über 20 weitere Märkte ein. Im wichtigen US-Markt belasteten allerdings der rückläufige Markt und der fortgesetzte Abbau von Lagerbeständen die Entwicklung. Der Absatz sank daher von 14,8 auf 13,3 Millionen Flaschen. Keine konkreten Angaben macht Jägermeister über die seit 2018 zum Portfolio gehörige Hamburger Spirituosenmanufaktur Gin Sul. Man habe mit Sondereditionen „neue Akzente in einem schwachen von Konsolidierung geprägten Marktumfeld gesetzt“, heißt es dazu nur.
Hinsichtlich der Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr zeigt sich CEO Michael Volke trotz des schwachen Konsumumfelds und der anhaltenden globalen wirtschaftspolitischen Risiken vorsichtig optimistisch: Man erwarte auch 2026 „keinen Rückenwind aus den internationalen Märkten“, ein moderates Wachstum sei aber möglich.


























































































