Das Ringen um den Erhalt der Mannheimer Eichbaum Brauerei geht in die nächste Runde: Wie der „Mannheimer Morgen“ unter Berufung auf Frank Reifel, einen der Geschäftsführer, meldet, liegen für das insolvente Unternehmen mehrere Angebote von Finanzinvestoren vor. Die Hoffnung auf Übernahme-Angebote anderer Brauereien oder Getränkehersteller habe sich hingegen bislang nicht erfüllt. Mit der Suche wurde Ende 2025 die Unternehmensberatung Roland Berger beauftragt (wir berichteten).
Die nun vorliegenden Konzepte sollen in den nächsten Wochen geprüft werden; bis 24. März soll der Vorschlag für eine Lösung ausgearbeitet werden, über den die Gläubigerversammlung abstimmen kann. Auch der Sachwalter des Verfahrens müsse zustimmen und – je nach Ausgestaltung – die Inhaberfamilie Hiby-Durst. Ob am Ende eines der Angebote umgesetzt werden kann, ist laut „Mannheimer Morgen“ aktuell völlig offen.
Wie die Geschäftsführung bereits letzte Woche mitteilte, werden bei allen aktuellen Optionen Entlassungen unvermeidbar sein, die Zahl der Beschäftigten solle in den nächsten Monaten von rund 290 auf unter 200 sinken. Wie berichtet, hat die Eichbaum-Brauerei Ende Oktober letzten Jahres Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt, nachdem es aufgrund von Umsatzrückgängen im Exportgeschäft sowie einer sinkenden Nachfrage nach Bier im Inland zu einem erheblichen Liquiditätsengpass gekommen war.
Einen umfangreichen Beitrag über die Historie und den Niedergang der Eichbaum Brauerei haben wir im Rahmen unserer Serie „Bier-Marken-Analyse“ hier veröffentlicht.


























































































