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Marktforschung

Immer mehr Lebensmittel aus dem Internet

Der Onlinekauf von verpackten und frischen Lebensmitteln ist in den letzten zwei Jahren weltweit um 15 Prozent gestiegen. Damit kaufen aktuell 26 Prozent der Konsumenten mit Internetzugang frische Lebensmittel online. Das geht aus dem aktuellen „Connected Commerce Report 2018“ des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor. Zu verdanken sei die steigende Bereitschaft zum Internetkauf dem wachsenden Vertrauen der Konsumenten in die Welt des Onlinekaufs.

Den größten Anteil an Online-Transaktionen haben in Deutschland die Kategorien Mode, Bücher und Reisen; zu den Kategorien mit dem stärksten Wachstum im E-Commerce zählen Videospiele, Veranstaltungstickets und Restaurantlieferungen.

 

Nielsen-Grafik der Kategorien im Onlinekauf

 

Aus der Entwicklung in Pionierländern wie Südkorea, wo der Online-Verkauf mittlerweile 20 Prozent des gesamten FMCG-Sektors ausmache, wisse man, „dass die Verbraucher einem bestimmten Muster des Online-Shopping-Verhaltens folgen“, erläutert Fred Hogen, Director Retailer Services bei Nielsen. So seien Mode, Bücher und Reisen typische Kategorien für Erstkäufer im Internet. Da ihr Vertrauen aber steige, würden sie dann auch Produkte aus den Segmenten Medikamente, Kosmetik und Körperpflege online erwerben und sich dann weiter in Richtung Videospiele und verpackte Lebensmittel bewegen, so Hogen.

Und noch eines zeigt der Nielsen-Bericht: Global sind Verbraucher offener für den Onlinekauf von Lebensmitteln, wenn ihnen bestimmte Kaufoptionen und Maßnahmen zur Qualitätssicherung geboten würden. So gaben 49 Prozent an, dass eine Geld-zurück-Garantie für Produkte, die nicht der Bestellung entsprechen, sie zum Kauf anregen würden. Weitere 45 Prozent lassen sich durch den „Produktersatzservice“ am selben Tag für nicht verfügbare Produkte überzeugen, und 44 Prozent suchen nach kostenlosen Lieferservices für Einkäufe ab einem bestimmten Betrag.

Für die nahe Zukunft werde die Entwicklung voraussichtlich durch Innovationen im digitalen Bereich vorangetrieben, glaubt Fred Hogen, der als Beispiel personalisierte Empfehlungen auf Basis des bisherigen Onlineverhaltens anführt.

Wie groß insgesamt inzwischen die Affinität der Deutschen zum Internet ist, zeigt eine aktuelle Zahl, die das Statische Bundesamt (Destatis) heute veröffentlicht hat: Der Behörde zufolge schauen 30 Millionen Menschen hierzulande Fernsehsendungen live oder zeitversetzt online. Das entspricht sechs Prozent der Personen ab zehn Jahren, die im ersten Quartal 2018 das Internet nutzten.

 

 

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Immer mehr Lebensmittel aus dem Internet

Der Onlinekauf von verpackten und frischen Lebensmitteln ist in den letzten zwei Jahren weltweit um 15 Prozent gestiegen. Damit kaufen aktuell 26 Prozent der Konsumenten mit Internetzugang frische Lebensmittel online. Das geht aus dem aktuellen „Connected Commerce Report 2018“ des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor. Zu verdanken sei die steigende Bereitschaft zum Internetkauf dem wachsenden Vertrauen der Konsumenten in die Welt des Onlinekaufs.

Den größten Anteil an Online-Transaktionen haben in Deutschland die Kategorien Mode, Bücher und Reisen; zu den Kategorien mit dem stärksten Wachstum im E-Commerce zählen Videospiele, Veranstaltungstickets und Restaurantlieferungen.

 

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Aus der Entwicklung in Pionierländern wie Südkorea, wo der Online-Verkauf mittlerweile 20 Prozent des gesamten FMCG-Sektors ausmache, wisse man, „dass die Verbraucher einem bestimmten Muster des Online-Shopping-Verhaltens folgen“, erläutert Fred Hogen, Director Retailer Services bei Nielsen. So seien Mode, Bücher und Reisen typische Kategorien für Erstkäufer im Internet. Da ihr Vertrauen aber steige, würden sie dann auch Produkte aus den Segmenten Medikamente, Kosmetik und Körperpflege online erwerben und sich dann weiter in Richtung Videospiele und verpackte Lebensmittel bewegen, so Hogen.

Und noch eines zeigt der Nielsen-Bericht: Global sind Verbraucher offener für den Onlinekauf von Lebensmitteln, wenn ihnen bestimmte Kaufoptionen und Maßnahmen zur Qualitätssicherung geboten würden. So gaben 49 Prozent an, dass eine Geld-zurück-Garantie für Produkte, die nicht der Bestellung entsprechen, sie zum Kauf anregen würden. Weitere 45 Prozent lassen sich durch den „Produktersatzservice“ am selben Tag für nicht verfügbare Produkte überzeugen, und 44 Prozent suchen nach kostenlosen Lieferservices für Einkäufe ab einem bestimmten Betrag.

Für die nahe Zukunft werde die Entwicklung voraussichtlich durch Innovationen im digitalen Bereich vorangetrieben, glaubt Fred Hogen, der als Beispiel personalisierte Empfehlungen auf Basis des bisherigen Onlineverhaltens anführt.

Wie groß insgesamt inzwischen die Affinität der Deutschen zum Internet ist, zeigt eine aktuelle Zahl, die das Statische Bundesamt (Destatis) heute veröffentlicht hat: Der Behörde zufolge schauen 30 Millionen Menschen hierzulande Fernsehsendungen live oder zeitversetzt online. Das entspricht sechs Prozent der Personen ab zehn Jahren, die im ersten Quartal 2018 das Internet nutzten.

 

 

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