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„Im Gastgewerbe wächst die Zuversicht“
Dehoga-Umfrage

„Im Gastgewerbe wächst die Zuversicht“

Dank der Lockerungen der Corona-Regeln und der gestiegenen touristischen Nachfrage geht es im Gastgewerbe offenbar wieder aufwärts. Im August 2021 lagen die Umsätze nur noch 5,7 Prozent unter den Augustwerten des Vorkrisenjahres 2019. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) hervor. Vom besten Wert, der seit Pandemiebeginn in einer monatlichen Dehoga-Umfrage ermittelt wurde, spricht Verbandspräsident Guido Zöllick. „Die Einbußen haben sich in den letzten Wochen deutlich abgeschwächt. Im Gastgewerbe wächst die Zuversicht.“

Vor allem die Rückmeldungen der Betriebe, die vorwiegend touristische Umsätze generieren, machten Mut, so Zöllick weiter. Zum ersten Mal melden diese Unternehmer für den Monat August wieder ein Umsatzplus, und zwar in Höhe von 3,0 Prozent. „Corona hat den Trend zum Heimaturlaub und zum regionalen Tourismus noch einmal verstärkt“, erklärt Zöllick. Die Sehnsucht nach Reisen und Ausgehen sei groß. Angelaufen sei inzwischen auch der Inlandstourismus in den Städten, wenngleich internationale Touristen noch fehlten.

Business-Hotels weiter mit hohen Einbußen

Weiterhin angespannt stellt sich dem Dehoga zufolge dagegen die Lage der nicht-touristisch geprägten Betriebe dar. Hier beläuft sich das Umsatzminus noch auf 10,0 Prozent. „Große Veranstaltungen, Messen und Kongresse finden erst seit kurzem wieder statt“, sagt Zöllick. „Business- und Tagungshotels, Eventcaterer sowie Clubs und Diskotheken beklagen weiterhin erhebliche Umsatzeinbußen.“ Insgesamt zeigt sich die Branche inzwischen allerdings deutlich optimistischer; die Zahl der Betriebe, die um ihre Existenz bangen, sank von 61,1 Prozent vor einem Jahr auf heute lediglich 32,9 Prozent.

Mehrheitlich Zustimmung findet die seit August bundesweit geltende 3G-Regelung, die besagt, dass nur geimpfte, genesene und auf Corona getestete Personen Zutritt haben. 58,5 Prozent bewerten sie positiv beziehungsweise eher positiv. Demgegenüber stehen 41,5 Prozent der Betriebe, die die strengeren Regeln negativ beziehungsweise eher negativ beurteilen.

3G-Regelung funktioniert bei Mehrheit gut

In 60,4 Prozent der Betriebe verläuft die Umsetzung der 3G-Regelung in der Praxis problemlos. 39,4 Prozent berichten dagegen von Problemen. Die Unternehmer kritisieren insbesondere den bürokratischen und zeitlichen Aufwand für die Kontrollen bei gleichzeitigem Personalmangel, Diskussionen mit den Gästen sowie fehlende Testkapazitäten. Geteilt ist das Echo zur Einführung der Kostenpflicht von Tests. 48,2 Prozent finden gut, dass ab 11. Oktober Corona-Tests kostenpflichtig werden sollen, 42,4 Prozent schlecht.

Ein Ausschluss nicht geimpfter Gäste wird aktuell von den meisten Wirten abgelehnt: Von einer freiwilligen Einführung der 2G-Regel im Rahmen des Hausrechts planen nur 21,4 Prozent der Betriebe Gebrauch zu machen. Sollten mit Einführung der 2G-Regel wie in Hamburg allerdings Auflagen, wie zum Beispiel das Abstandsgebot, wegfallen, wäre jeder dritte Betrieb (32,8 Prozent) bereit, die 2G-Regelung einzuführen.

An der Dehoga-Umfrage zur wirtschaftlichen Lage haben sich in der Zeit vom 31. August bis 5. September 5.600 gastgewerbliche Betriebe aus ganz Deutschland beteiligt.

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„Im Gastgewerbe wächst die Zuversicht“
Dehoga-Umfrage

„Im Gastgewerbe wächst die Zuversicht“

Dank der Lockerungen der Corona-Regeln und der gestiegenen touristischen Nachfrage geht es im Gastgewerbe offenbar wieder aufwärts. Im August 2021 lagen die Umsätze nur noch 5,7 Prozent unter den Augustwerten des Vorkrisenjahres 2019. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) hervor. Vom besten Wert, der seit Pandemiebeginn in einer monatlichen Dehoga-Umfrage ermittelt wurde, spricht Verbandspräsident Guido Zöllick. „Die Einbußen haben sich in den letzten Wochen deutlich abgeschwächt. Im Gastgewerbe wächst die Zuversicht.“

Vor allem die Rückmeldungen der Betriebe, die vorwiegend touristische Umsätze generieren, machten Mut, so Zöllick weiter. Zum ersten Mal melden diese Unternehmer für den Monat August wieder ein Umsatzplus, und zwar in Höhe von 3,0 Prozent. „Corona hat den Trend zum Heimaturlaub und zum regionalen Tourismus noch einmal verstärkt“, erklärt Zöllick. Die Sehnsucht nach Reisen und Ausgehen sei groß. Angelaufen sei inzwischen auch der Inlandstourismus in den Städten, wenngleich internationale Touristen noch fehlten.

Business-Hotels weiter mit hohen Einbußen

Weiterhin angespannt stellt sich dem Dehoga zufolge dagegen die Lage der nicht-touristisch geprägten Betriebe dar. Hier beläuft sich das Umsatzminus noch auf 10,0 Prozent. „Große Veranstaltungen, Messen und Kongresse finden erst seit kurzem wieder statt“, sagt Zöllick. „Business- und Tagungshotels, Eventcaterer sowie Clubs und Diskotheken beklagen weiterhin erhebliche Umsatzeinbußen.“ Insgesamt zeigt sich die Branche inzwischen allerdings deutlich optimistischer; die Zahl der Betriebe, die um ihre Existenz bangen, sank von 61,1 Prozent vor einem Jahr auf heute lediglich 32,9 Prozent.

Mehrheitlich Zustimmung findet die seit August bundesweit geltende 3G-Regelung, die besagt, dass nur geimpfte, genesene und auf Corona getestete Personen Zutritt haben. 58,5 Prozent bewerten sie positiv beziehungsweise eher positiv. Demgegenüber stehen 41,5 Prozent der Betriebe, die die strengeren Regeln negativ beziehungsweise eher negativ beurteilen.

3G-Regelung funktioniert bei Mehrheit gut

In 60,4 Prozent der Betriebe verläuft die Umsetzung der 3G-Regelung in der Praxis problemlos. 39,4 Prozent berichten dagegen von Problemen. Die Unternehmer kritisieren insbesondere den bürokratischen und zeitlichen Aufwand für die Kontrollen bei gleichzeitigem Personalmangel, Diskussionen mit den Gästen sowie fehlende Testkapazitäten. Geteilt ist das Echo zur Einführung der Kostenpflicht von Tests. 48,2 Prozent finden gut, dass ab 11. Oktober Corona-Tests kostenpflichtig werden sollen, 42,4 Prozent schlecht.

Ein Ausschluss nicht geimpfter Gäste wird aktuell von den meisten Wirten abgelehnt: Von einer freiwilligen Einführung der 2G-Regel im Rahmen des Hausrechts planen nur 21,4 Prozent der Betriebe Gebrauch zu machen. Sollten mit Einführung der 2G-Regel wie in Hamburg allerdings Auflagen, wie zum Beispiel das Abstandsgebot, wegfallen, wäre jeder dritte Betrieb (32,8 Prozent) bereit, die 2G-Regelung einzuführen.

An der Dehoga-Umfrage zur wirtschaftlichen Lage haben sich in der Zeit vom 31. August bis 5. September 5.600 gastgewerbliche Betriebe aus ganz Deutschland beteiligt.

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