Die Hawesko-Gruppe hat sich im Geschäftsjahr 2025 besser entwickelt als die Weinbranche. Wie das Unternehmen zur Veröffentlichung seiner Bilanz mitteilt, ging der Konzernumsatz um drei Prozent zurück, während der Markt ein Minus von sechs Prozent verzeichnete. Auf Basis vorläufiger Zahlen lag der Umsatz von Hawesko bei 622 Millionen Euro – nach 639 Millionen im Vorjahr. Das operative Ergebnis (Ebit) sank von 32 auf 26 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) belief sich auf 51 Millionen Euro; 2024 waren es noch 57 Millionen Euro gewesen.
Dabei fiel die Bilanz in den verschiedenen Vertriebsschienen sehr unterschiedlich aus: Im B2B-Segment erreichte die Hawesko-Gruppe einen Umsatz von rund 203 Millionen Euro, was einem Wachstum von zwei Prozent entspricht. Hingegen war in den Endverbrauchersegmenten die gedämpfte Konsumlaune deutlich spürbar: Der Umsatz im stationären Geschäft ging von 234 auf 226 Millionen Euro zurück, im Segment E-Commerce gab der Umsatz um etwa sieben Prozent auf 193 Millionen Euro nach.
Wie die Hawesko-Holding weiter mitteilt, erreichte die operative Profitabilität trotz des Umsatzrückgangs mit einer Ebit-Marge von 4,1 Prozent nahezu das Niveau des Vorjahres (5,0 Prozent). Damit zeige das 2025 verabschiedete Wachstums- und Kostensenkungsprogramm erste Wirkung, betont das Management und führt als wichtige Elemente innovative Marktplatzmodelle, die Einführung neuer Sortimentskategorien und den Einsatz KI-gestützter personalisierter Werbung an.
Nach intensiver Arbeit an Kosten und Strukturen sieht sich der Konzern gut aufgestellt, „aktiv die Konsolidierung des Marktes vorantreiben zu können“, betont Thorsten Hermelink, Vorstandsvorsitzender der Hawesko-Gruppe. Mit einem hohen Cashflow und einer optimierten Kostenstruktur sei die Gruppe in der Lage, „Opportunitäten in Deutschland und Europa wahrzunehmen“.



























































































