Die Hassia-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück: Wie das Unternehmen meldet, stieg der Absatz über alle Standorte und Marken hinweg um ca. 2,8 Prozent auf 950 Millionen Liter, der Umsatz legte um etwa 1,7 Prozent auf 363 Millionen Euro zu. Belastet wurde das Ergebnis weiterhin durch die hohen Energie- und Personalkosten. „Auch in diesem wirtschaftlich herausfordernden Jahr haben wir weiterhin konsequent in unsere Marken investiert, um die Zukunft unseres Familienunternehmens langfristig zu sichern“, unterstreicht der geschäftsführende Gesellschafter Dirk Hinkel.
Mineralwasser und Softdrinks wachsen
Im Segment Mineralwasser erzielten insbesondere die Premium-Marken deutliche Zuwächse und entwickelten sich stärker als der Gesamtmarkt. Wachstumstreiber waren laut Unternehmensangaben vor allem Glas-Mehrweggebinde sowie das weiter wachsende Segment stilles Mineralwasser. Auch im Bereich Mineralwasser mit Geschmack konnte die Hassia-Gruppe zulegen – besonders durch zuckerfreie Neuprodukte unter den Marken Rosbacher, Thüringer Waldquell und Lichtenauer.
Das Geschäftsfeld der Erfrischungsgetränke entwickelte sich 2025 erneut positiv. Zu dem Wachstum trugen maßgeblich die Marken Bionade und Vita Cola bei. Bei Bionade brachten dabei vor allem die Naturtrüb-Range und die im Vorjahr eingeführte Eistee-Range Impulse. Indessen profitierte Vita Cola vor allem von der Ausweitung des Distributionsgebiets.
Fruchtsaftgeschäft mit Verlusten
Eine analog zum Markttrend negative Entwicklung musste die Gruppe hingegen bei ihren Fruchtsaftmarken Rapp’s und Kumpf hinnehmen. Aufgrund der nach wie vor hohen Rohwarenkosten sind auch die Marktpreise im Jahresdurchschnitt auf einem unverändert hohen Niveau geblieben, was den Absatz im abgelaufenen Jahr deutlich belastete.
Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen investierte die Hassia-Gruppe 2025 nach eigenen Angaben eine Rekordsumme in Anlagen, Infrastruktur und Prozessoptimierungen entlang der Wertschöpfungskette. Die Schwerpunkte lagen auf einer neuen, hochmodernen Glasabfüllanlage sowie einem Tanklager am Standort Bad Vilbel.
Durch diese Maßnahmen konnten die Saftherstellung, Abfüllung und Logistik der Tochter Rapp’s Kelterei von Karben nach Bad Vilbel verlagert und eng mit den Aktivitäten der Hassia Mineralquellen verzahnt werden. Dies schaffe Synergien, stärke die Effizienz und bündele Kompetenzen an einem zentralen Standort der Unternehmensgruppe, heißt es. Auch für 2026 kündigt die Hassia-Gruppe Investitionen in den Markt an – mit Innovationen, neuen Verpackungslösungen und einem umfassenden Kommunikationspaket für ihre Marken.
























































































