Die Hachenburger Westerwald-Brauerei hat 2025 nach eigenen Angaben ein Absatzplus von rund vier Prozent erzielt. Damit entwickelte sich das Unternehmen entgegen dem rückläufigen Markttrend in der deutschen Brauwirtschaft positiv. Nach Schätzung von Getränke News liegt der Jahresausstoß bei 100.000 Hektolitern.
Zuwächse verzeichnete die Brauerei im Fass- und Flaschengeschäft, getragen vor allem von den Sorten Pils und Hell. Rückläufig entwickelte sich das Zwickelbier. Besonders stark wuchs das Segment der alkoholfreien Biere mit einem zweistelligen Plus. Positiv bewertet das Unternehmen zudem die Markteinführung der „Hachenburger Limmos“ sowie weitere Mengensteigerungen beim Limo-Mix „Kalter Kaffee“. Das alkoholfreie Getränkesortiment soll im Frühjahr 2026 um Cola und Cola Zero ergänzt werden.
Für das laufende Jahr kündigt die Brauerei umfangreiche Investitionen an. Zentrales Projekt ist der Bau einer neuen Flaschenfüllerei, die als größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte bezeichnet wird (wir berichteten). Die Einweihung ist für den 14. März geplant. Zusätzlich sind Investitionen in Ausschankwagen, Gläserspülmaschinen und Bierzeltgarnituren vorgesehen.
Inhaber Jens Geimer erklärte zur Marktlage: „Insgesamt bleibt der Biermarkt sicher herausfordernd – besonders aber für Brauereien, die sich hauptsächlich damit beschäftigen, Bier noch preiswerter herzustellen und im Sonderangebot zu verkaufen.“ Wie viele andere erfolgreiche Mittelständler setze seine Brauerei auf Qualität und investiere weiterhin in persönlichen Service.


























































































