Apfel- und Fruchtglühweine haben sich vom Winterwetter offenbar weitgehend unabhängig gemacht und nehmen inzwischen einen festen Platz im saisonalen Getränkesegment ein. Wie der Verband der deutschen Fruchtwein- und Fruchtschaumwein-Industrie (VdFw) meldet, ging der Absatz 2024 gegenüber dem Vorjahr zwar leicht – um 2,7 Prozent – zurück, lag aber mit 10,6 Millionen Litern weiterhin deutlich über dem Niveau der späten 2010er-Jahre.
Von 2017 bis 2022 verzeichneten die Winterspezialitäten, mit Ausnahme des Coronajahres 2020, kontinuierliches Wachstum, und die verkauften Mengen lagen jeweils zwischen 9,2 und 9,5 Millionen Litern. Ein Höchststand war 2022 mit 11,7 Millionen Litern erreicht. Daher könnten die Hersteller auch mit Blick auf die kommende Saison „guter Dinge“ sein, erläutert Klaus Heitlinger, Geschäftsführer des Verbands.
Während der klassische Glühwein mit Traubenwein hergestellt wird, sind bei den fruchtigen Heißgetränken Apfel- bzw. Fruchtwein die Basis. Ganz vorne liegen Kirsch-, Heidelbeer- und Apfelglühwein, gefolgt von verschiedenen Beerenglühweinen. Neben typisch weihnachtlich mit Zimt und Nelken gewürzten Apfel- und Fruchtglühweinen finden sich inzwischen auch schärfere Noten wie z.B. Ingwer oder Chili.

























































































