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Gin führt die Hitliste an
Spirituosenmarkt

Gin führt die Hitliste an

Der Absatz an Spirituosen im deutschen Handel ist im vergangenen Jahr um 0,4 Prozent auf 451,8 Millionen 0,7-Liter-Flaschen zurückgegangen. Dennoch stieg im selben Zeitraum der Umsatz mit den hochprozentigen Getränken laut dem Marktforschungsunternehmen Information Resources um 1,7 Prozent auf 3,85 Milliarden Euro. Das geht aus einer Statistik hervor, die der Spirituosenverband BSI in seiner neuen Broschüre „Daten aus der Alkoholwirtschaft 2020“ veröffentlicht hat. Die Daten erfassen die Verkäufe im Lebensmittelhandel ohne Kaufhäuser, Fachhandel und Aldi. Rechnet man Discounter und Drogeriemärkte hinzu, lag der Absatz laut Information Resources nahezu unverändert bei 540 Millionen Flaschen (2018: 538 Mio.), der Umsatz erreichte 4,29 Milliarden Euro (2018: 4,34 Mrd.).

Das stärkste absolute Wachstum legte dabei weiterhin der Gin vor. Sein Absatz stieg um 11,5 Prozent auf 17,56 Millionen Flaschen, der Umsatz wuchs um 12,5 Prozent auf 203,37 Millionen Euro. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen im Mengenplus Pfefferminzlikör und „restliche Liköre“, in der Wertentwicklung American Whiskey und Halbbitterliköre.


Kategorien nach Absatz- und Umsatzentwicklung (Quelle: BSI)

Die Liste der größten Kategorien führt indessen weiterhin – mit großem Abstand – der Wodka an, wenn auch mit leicht sinkender Tendenz: Bei der Menge musste das Riesensegment ein Minus von 2,4 Prozent auf 72,1 Millionen Flaschen hinnehmen. Der Wert ging um 1,0 Prozent auf 542,3 Millionen Euro zurück. An zweiter Stelle positionieren sich die Halbbitterliköre, die um 1,2 Prozent auf 48,58 Millionen Flaschen zulegen konnten, auf Platz drei folgt der Rum, der bei einem leichten Plus 38,36 Millionen Flaschen erreichte. 

Ihren Höhenflug fortsetzen konnten die Spirituosenmixgetränke (Ready-to-drinks/RTDs). Absatz und Umsatz stiegen um 24,0 bzw. 24,5 Prozent. Damit steht das Segment aktuell für eine verkaufte Menge von 34,2 Millionen Flaschen im Wert von 168,75 Millionen Euro. Information Resources führt sie in der Statistik gesondert auf. Zusammen mit den Spirituosen stehen sie damit für ein Marktvolumen von gut 486 Millionen Flaschen und einen Gesamtumsatz von rund 4 Milliarden Euro.

Daten aus der Alkoholwirtschaft

Weitere Branchendaten sind in der jährlich aktualisierten BSI-Broschüre „Daten aus der Alkoholwirtschaft“ publiziert, die gerade erschienen ist und hier heruntergeladen werden kann. Sie enthält aktuelle Übersichten über die Struktur der Alkoholwirtschaft, den Absatz von Spirituosen, die Distributionswege sowie den Verbrauch und die Besteuerung alkoholhaltiger Getränke. Der Sonderteil Europa umfasst Angaben unter anderem über den Außenhandel mit Spirituosen sowie den Spirituosenkonsum in Europa und weltweit.

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Gin führt die Hitliste an
Spirituosenmarkt

Gin führt die Hitliste an

Der Absatz an Spirituosen im deutschen Handel ist im vergangenen Jahr um 0,4 Prozent auf 451,8 Millionen 0,7-Liter-Flaschen zurückgegangen. Dennoch stieg im selben Zeitraum der Umsatz mit den hochprozentigen Getränken laut dem Marktforschungsunternehmen Information Resources um 1,7 Prozent auf 3,85 Milliarden Euro. Das geht aus einer Statistik hervor, die der Spirituosenverband BSI in seiner neuen Broschüre „Daten aus der Alkoholwirtschaft 2020“ veröffentlicht hat. Die Daten erfassen die Verkäufe im Lebensmittelhandel ohne Kaufhäuser, Fachhandel und Aldi. Rechnet man Discounter und Drogeriemärkte hinzu, lag der Absatz laut Information Resources nahezu unverändert bei 540 Millionen Flaschen (2018: 538 Mio.), der Umsatz erreichte 4,29 Milliarden Euro (2018: 4,34 Mrd.).

Das stärkste absolute Wachstum legte dabei weiterhin der Gin vor. Sein Absatz stieg um 11,5 Prozent auf 17,56 Millionen Flaschen, der Umsatz wuchs um 12,5 Prozent auf 203,37 Millionen Euro. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen im Mengenplus Pfefferminzlikör und „restliche Liköre“, in der Wertentwicklung American Whiskey und Halbbitterliköre.


Kategorien nach Absatz- und Umsatzentwicklung (Quelle: BSI)

Die Liste der größten Kategorien führt indessen weiterhin – mit großem Abstand – der Wodka an, wenn auch mit leicht sinkender Tendenz: Bei der Menge musste das Riesensegment ein Minus von 2,4 Prozent auf 72,1 Millionen Flaschen hinnehmen. Der Wert ging um 1,0 Prozent auf 542,3 Millionen Euro zurück. An zweiter Stelle positionieren sich die Halbbitterliköre, die um 1,2 Prozent auf 48,58 Millionen Flaschen zulegen konnten, auf Platz drei folgt der Rum, der bei einem leichten Plus 38,36 Millionen Flaschen erreichte. 

Ihren Höhenflug fortsetzen konnten die Spirituosenmixgetränke (Ready-to-drinks/RTDs). Absatz und Umsatz stiegen um 24,0 bzw. 24,5 Prozent. Damit steht das Segment aktuell für eine verkaufte Menge von 34,2 Millionen Flaschen im Wert von 168,75 Millionen Euro. Information Resources führt sie in der Statistik gesondert auf. Zusammen mit den Spirituosen stehen sie damit für ein Marktvolumen von gut 486 Millionen Flaschen und einen Gesamtumsatz von rund 4 Milliarden Euro.

Daten aus der Alkoholwirtschaft

Weitere Branchendaten sind in der jährlich aktualisierten BSI-Broschüre „Daten aus der Alkoholwirtschaft“ publiziert, die gerade erschienen ist und hier heruntergeladen werden kann. Sie enthält aktuelle Übersichten über die Struktur der Alkoholwirtschaft, den Absatz von Spirituosen, die Distributionswege sowie den Verbrauch und die Besteuerung alkoholhaltiger Getränke. Der Sonderteil Europa umfasst Angaben unter anderem über den Außenhandel mit Spirituosen sowie den Spirituosenkonsum in Europa und weltweit.

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