Die GFGH-Verbundgruppe GEVA hat den Tod ihrer langjährigen Geschäftsführerin Irmgard Küster bekannt gegeben. Sie verstarb in der Nacht vom 23. auf den 24. März 2025 nach kurzer, schwerer Krankheit.
Küster trat im Mai 2007 als kaufmännische Leiterin in das Unternehmen ein und wurde noch im selben Jahr Prokuristin. 2012 folgte die Ernennung zur zweiten Geschäftsführerin, eine Position, die sie bis Sommer 2022 innehatte. In dieser Zeit verantwortete sie die Bereiche Finanzen, IT sowie das Risikomanagement.
In der Branche erlangte sie insbesondere durch die Entwicklung des GEVA Treuhandkontenmodells Bekanntheit. Das System wurde als Reaktion auf die Getränke-Ring-Insolvenz 2012 geschaffen und gilt bis heute als einzige testierte Softwarelösung für eine insolvenzgeschützte Zentralregulierung in der Getränkebranche. Es ermöglicht eine Absicherung gegen das Risiko von Doppelzahlungen.
Für ihre IT-Expertise wurde Küster mehrfach von IT-Fachmagazinen ausgezeichnet. 2013 wurde sie im Rahmen des renommierten CIO-Awards unter die Top 50 gewählt. 2019 erreichte sie mit einem selbst entwickelten „Self-Billing“-Konzept eine Platzierung unter den Top 20. Obwohl sie Erfolge feierte, mied Küster bewusst die öffentliche Aufmerksamkeit. 2022 entschied sie sich gegen eine Verlängerung ihres Geschäftsführervertrags, um mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen.
























































































