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Gerolsteiner reagiert auf veränderten Markt
Mineralbrunnen

Gerolsteiner reagiert auf veränderten Markt

Gerolsteiner baut sein Angebot an Erfrischungsgetränken weiter aus und arbeitet gleichzeitig daran, sein Kernsegment Mineralwasser noch deutlicher vom Wettbewerb zu differenzieren. Hintergrund ist eine veränderte Marktsituation: Der Leitungswasserkonsum nimmt weiter zu, die Nachfrage nach Sprudlergeräten und Sirupen zum Selbermixen steigt.

„Unser Ziel ist es, unsere Position als Nummer 1 im deutschen Mineralwassermarkt weiter auszubauen und dazu beizutragen, das Naturprodukt Mineralwasser zu stärken und es zukunftsfähig zu positionieren“, erklärte Roel Annega, Vorsitzender der Geschäftsführung, im Rahmen eines Online-Pressegesprächs gestern. Dabei sollen auch neue und jüngere Zielgruppen ins Visier genommen werden.

Tee soll 2022 das Erfrischungsgetränke-Angebot ergänzen

Um das Geschäftsfeld Erfrischungsgetränke weiterzuentwickeln, soll das Sortiment 2022 eine neue Struktur erhalten, die sich auf die vier Kategorien Aromatisiertes Wasser, Schorle, Limonade und Tee fokussiert. Die Kategorie Tee ist für Gerolsteiner ganz neu und soll im April nächsten Jahres eröffnet werden. Den Anfang macht „Gerolsteiner Tee“ mit den beiden Sorten Schwarztee Zitrone und Schwarztee Pfirsich. Um einen milden, nicht zu bitteren Geschmack zu erzielen, werden die Tees im Cold-Brew-Verfahren hergestellt, d.h. die Teeblätter werden mit kaltem Wasser aufgesetzt.

Im Frühjahr 2022 will Gerolsteiner sein Sortiment mit Tees ergänzen (Foto: Gerolsteiner).
Im Frühjahr 2022 will Gerolsteiner sein Sortiment mit Tees ergänzen (Foto: Gerolsteiner).

Angeboten werden die Tees im 0,75-Liter-PET-Einweggebinde. Für die Flasche kündigte Marketingleiter Marcus Macioszek eine Modernisierung an; sie wird mit dem Gerolsteiner-Stern gebrandet und soll eine griffigere Struktur bekommen. Insgesamt wolle man den Produktauftritt der Erfrischungsgetränke so überarbeiten, dass sich die Segmente optisch stärker unterscheiden.

Weitere Neuheiten sind für Frühjahr und Sommer geplant, dann wird das Sortiment um eine Infused-Water-Range mit fünf Produkten in dem neuen 0,75-Liter-PET-Einweggebinde ergänzt; den Anfang machen im April drei sprudelnde Sorten, im Juli sollen zwei stille Varianten folgen. Auch die Linie „Leichte Schorle“ soll erweitert werden: Im April kommt die Sorte Schwarze Johannisbeere in der 0,75-Liter-Glas-Mehrwegflasche auf den Markt.

Mineralwasser-Range wächst gegen den Markt

Was das Kerngeschäft mit Mineralwasser angeht, sieht Gerolsteiner seine Strategie bestätigt: Laut dem Nielsen Handelspanel, das Marktdaten für den Lebensmittelhandel inklusive Discount, Drogeriemärkte und Getränkemärkte erhebt, wuchs der Mineralwasser-Umsatz inklusive Heilwasser im Zeitraum Januar bis September 2021 um 1,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020. Der Mineralwassermarkt insgesamt war indessen um 4,3 Prozent rückläufig. Der Umsatzmarktanteil von Gerolsteiner stieg dadurch weiter von 9,5 auf 10,1 Prozent.

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Gerolsteiner reagiert auf veränderten Markt
Mineralbrunnen

Gerolsteiner reagiert auf veränderten Markt

Gerolsteiner baut sein Angebot an Erfrischungsgetränken weiter aus und arbeitet gleichzeitig daran, sein Kernsegment Mineralwasser noch deutlicher vom Wettbewerb zu differenzieren. Hintergrund ist eine veränderte Marktsituation: Der Leitungswasserkonsum nimmt weiter zu, die Nachfrage nach Sprudlergeräten und Sirupen zum Selbermixen steigt.

„Unser Ziel ist es, unsere Position als Nummer 1 im deutschen Mineralwassermarkt weiter auszubauen und dazu beizutragen, das Naturprodukt Mineralwasser zu stärken und es zukunftsfähig zu positionieren“, erklärte Roel Annega, Vorsitzender der Geschäftsführung, im Rahmen eines Online-Pressegesprächs gestern. Dabei sollen auch neue und jüngere Zielgruppen ins Visier genommen werden.

Tee soll 2022 das Erfrischungsgetränke-Angebot ergänzen

Um das Geschäftsfeld Erfrischungsgetränke weiterzuentwickeln, soll das Sortiment 2022 eine neue Struktur erhalten, die sich auf die vier Kategorien Aromatisiertes Wasser, Schorle, Limonade und Tee fokussiert. Die Kategorie Tee ist für Gerolsteiner ganz neu und soll im April nächsten Jahres eröffnet werden. Den Anfang macht „Gerolsteiner Tee“ mit den beiden Sorten Schwarztee Zitrone und Schwarztee Pfirsich. Um einen milden, nicht zu bitteren Geschmack zu erzielen, werden die Tees im Cold-Brew-Verfahren hergestellt, d.h. die Teeblätter werden mit kaltem Wasser aufgesetzt.

Im Frühjahr 2022 will Gerolsteiner sein Sortiment mit Tees ergänzen (Foto: Gerolsteiner).
Im Frühjahr 2022 will Gerolsteiner sein Sortiment mit Tees ergänzen (Foto: Gerolsteiner).

Angeboten werden die Tees im 0,75-Liter-PET-Einweggebinde. Für die Flasche kündigte Marketingleiter Marcus Macioszek eine Modernisierung an; sie wird mit dem Gerolsteiner-Stern gebrandet und soll eine griffigere Struktur bekommen. Insgesamt wolle man den Produktauftritt der Erfrischungsgetränke so überarbeiten, dass sich die Segmente optisch stärker unterscheiden.

Weitere Neuheiten sind für Frühjahr und Sommer geplant, dann wird das Sortiment um eine Infused-Water-Range mit fünf Produkten in dem neuen 0,75-Liter-PET-Einweggebinde ergänzt; den Anfang machen im April drei sprudelnde Sorten, im Juli sollen zwei stille Varianten folgen. Auch die Linie „Leichte Schorle“ soll erweitert werden: Im April kommt die Sorte Schwarze Johannisbeere in der 0,75-Liter-Glas-Mehrwegflasche auf den Markt.

Mineralwasser-Range wächst gegen den Markt

Was das Kerngeschäft mit Mineralwasser angeht, sieht Gerolsteiner seine Strategie bestätigt: Laut dem Nielsen Handelspanel, das Marktdaten für den Lebensmittelhandel inklusive Discount, Drogeriemärkte und Getränkemärkte erhebt, wuchs der Mineralwasser-Umsatz inklusive Heilwasser im Zeitraum Januar bis September 2021 um 1,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020. Der Mineralwassermarkt insgesamt war indessen um 4,3 Prozent rückläufig. Der Umsatzmarktanteil von Gerolsteiner stieg dadurch weiter von 9,5 auf 10,1 Prozent.

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