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"Gastronomie ist kein Infektionstreiber"
Brief an die Kanzlerin

„Gastronomie ist kein Infektionstreiber“

Gastronomen und ihre Partner sind alarmiert: In der heute stattfindenden Bund-Länder-Konferenz über die sich zuspitzende Corona-Lage könnte ein „Lockdown Light“ beschlossen werden. Das geht aus einem Entwurf hervor, auf den die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten sich gestern verständigt haben. Die im Raum stehenden Maßnahmen betreffen fast ausschließlich die Gastronomie- und Veranstaltungsbranche.

Eine breite Branchen-Allianz wendet sich deshalb heute mit einem Brandbrief an die Bundeskanzlerin. Ein umfassender Lockdown oder ähnliche Eingriffe könnten nicht die Lösung sein, heißt es darin. Durch härtere Regulierungen würde nicht nur eine Branche abermals und unverhältnismäßig geschwächt – sie könnten sogar die Infektionslage weiter verschärfen, da soziale Kontakte in Privaträume verlagert würden, wo sie nicht kontrolliert werden können.

Gastronomie will Partner der Behörden sein

Laut Zahlen des Robert-Kochs-Instituts gehe „nur eine kleine Minderheit der nachvollziehbaren Infektionen“ auf die Gastronomie zurück, so die Unterzeichner. Die Gastronomie sei also „kein Infektionstreiber“. Vielmehr setzten Gastronomen die aktuellen Sicherheitsmaßnahmen durch und hätten in den letzten Wochen zudem in ihre Lokale investiert, um den Ansteckungsschutz weiter zu erhöhen. „Machen Sie die Gastronomen zu Ihren Partnern, um die so wichtigen Regeln im Kampf gegen Covid-19 gemeinsam mit den Behörden durchzusetzen“, so die Bitte der Branche.

Anstelle eines umfassenden Lockdowns wünschen sich die Unterzeichner: ein hartes behördliches Vorgehen gegen „schwarze Schafe“ mit bestehenden Instrumenten wie Bußgeldern und Zwangsschließungen, die Unterstützung durch die Behörden bei der Durchsetzung der Regeln und eine konsequente Förderung beim Ausbau des Infektionsschutzes, wie sie bereits mit der Überbrückungshilfe II eingeleitet wurde.

Lange Liste von Unterzeichnern

Neben prominenten Gastronomen wie Tim Mälzer, Cornelia Poletto und Frank Rosin haben den Brief Partner der gesamten Wertschöpfungskette unterzeichnet, darunter Vertreter der Verbände, aus LEH und C&C sowie der Lebensmittelindustrie. Für den Getränkefachgroßhandel hat Dirk Reinsberg (GFGH-Bundesverband) unterschrieben, als Betroffene aus der Getränkeindustrie stehen unter anderem Axel Dahm (Bitburger Braugruppe), Christian Gieselmann (Warsteiner Gruppe), Thomas Deloy (Privatbrauerei Gaffel) und Frank Molthan (Coca-Cola) auf der langen Liste.

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Gastronomen und ihre Partner sind alarmiert: In der heute stattfindenden Bund-Länder-Konferenz über die sich zuspitzende Corona-Lage könnte ein „Lockdown Light“ beschlossen werden. Das geht aus einem Entwurf hervor, auf den die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten sich gestern verständigt haben. Die im Raum stehenden Maßnahmen betreffen fast ausschließlich die Gastronomie- und Veranstaltungsbranche.

Eine breite Branchen-Allianz wendet sich deshalb heute mit einem Brandbrief an die Bundeskanzlerin. Ein umfassender Lockdown oder ähnliche Eingriffe könnten nicht die Lösung sein, heißt es darin. Durch härtere Regulierungen würde nicht nur eine Branche abermals und unverhältnismäßig geschwächt – sie könnten sogar die Infektionslage weiter verschärfen, da soziale Kontakte in Privaträume verlagert würden, wo sie nicht kontrolliert werden können.

Gastronomie will Partner der Behörden sein

Laut Zahlen des Robert-Kochs-Instituts gehe „nur eine kleine Minderheit der nachvollziehbaren Infektionen“ auf die Gastronomie zurück, so die Unterzeichner. Die Gastronomie sei also „kein Infektionstreiber“. Vielmehr setzten Gastronomen die aktuellen Sicherheitsmaßnahmen durch und hätten in den letzten Wochen zudem in ihre Lokale investiert, um den Ansteckungsschutz weiter zu erhöhen. „Machen Sie die Gastronomen zu Ihren Partnern, um die so wichtigen Regeln im Kampf gegen Covid-19 gemeinsam mit den Behörden durchzusetzen“, so die Bitte der Branche.

Anstelle eines umfassenden Lockdowns wünschen sich die Unterzeichner: ein hartes behördliches Vorgehen gegen „schwarze Schafe“ mit bestehenden Instrumenten wie Bußgeldern und Zwangsschließungen, die Unterstützung durch die Behörden bei der Durchsetzung der Regeln und eine konsequente Förderung beim Ausbau des Infektionsschutzes, wie sie bereits mit der Überbrückungshilfe II eingeleitet wurde.

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Neben prominenten Gastronomen wie Tim Mälzer, Cornelia Poletto und Frank Rosin haben den Brief Partner der gesamten Wertschöpfungskette unterzeichnet, darunter Vertreter der Verbände, aus LEH und C&C sowie der Lebensmittelindustrie. Für den Getränkefachgroßhandel hat Dirk Reinsberg (GFGH-Bundesverband) unterschrieben, als Betroffene aus der Getränkeindustrie stehen unter anderem Axel Dahm (Bitburger Braugruppe), Christian Gieselmann (Warsteiner Gruppe), Thomas Deloy (Privatbrauerei Gaffel) und Frank Molthan (Coca-Cola) auf der langen Liste.

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