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Valensina-Geschäftsführer Tino Mocken
Valensina-Gruppe

Fruchtsaft bald ein Luxusgetränk?

Die Valensina-Gruppe blickt auf ein schwieriges Jahr 2022 zurück und erwartet ein sehr herausforderndes 2023. Sorgen macht dem Management vor allem der Geschäftsbereich Marke: Der deutliche Trend zu Aktionskäufen und zum Preiseinstieg gehe zu Lasten von Premiumprodukten, die deutlich zurückhaltender konsumiert würden. Relativ stabil verlief im vergangenen Jahr hingegen der Bereich der Handelsmarken und der Lohnabfüllung, hier zeigt sich die Gruppe „mit dem Ergebnis in der Summe zufrieden“.

Angesichts eines weiter rückläufigen Pro-Kopf-Verbrauchs und notwendiger Preiserhöhungen befürchtet Geschäftsführer Tino Mocken, Fruchtsaft könnte immer mehr „zu einem exklusiven Genussmittel werden, das man sich nur zu besonderen Anlässen oder am Wochenende gönnt“. Konkrete Zahlen teilt das Unternehmen allerdings nicht mit.

Langfristige Planung derzeit unmöglich

Eine hohe Hürde seien 2022 die erschwerte Beschaffung und die damit verbundenen Kostensteigerungen gewesen, heißt es aus Mönchengladbach. Die eingeschränkte Verfügbarkeit von Rohstoffen, Verpackungsmaterialien und Energie führe nicht nur zu hohen Preisen, sondern erfordere auch eine ständige Anpassung der Prozessplanung. Wie in anderen Bereichen der Lebensmittelindustrie sei auch in der Fruchtsaftbranche eine langfristige und stabile Planung kaum möglich. Zusätzlich hätten die „anspruchsvollen“ Gespräche mit dem Handel über Verfügbarkeiten und Preise die Organisation extrem gefordert, die in viel kürzeren Zyklen als in den vergangenen Jahren stattfanden.

Trotz der schwierigen Zeiten habe man für die drei Marken Valensina, Wolfra und Hitchcock erfolgreich Wachstumsfelder definiert. So sei man im zweiten Quartal mit Hitchcock erstmals ins Segment der Shots eingestiegen und mit den ersten Entwicklungen „sehr zufrieden“. Außerdem wurden die nationale Verfügbarkeit und Markenpräsenz ausgebaut und im Spätsommer ein neuer Online-Shop an den Start gebracht.

Investieren gegen den Fachkräftemangel

Wie die gesamte Branche zeigt sich auch die Valensina-Gruppe vom Fachkräftemangel verstärkt betroffen, insbesondere an den Standorten Erding und Vechta. Als Reaktion will das Management die Gruppe als Arbeitgeber vor Ort noch präsenter machen. Investitionen in die Standorte und spezielle Angebote für Mitarbeiter seien „wichtige Bausteine auf unserem Weg zu einer attraktiven, nationalen Arbeitgebermarke“, so Tino Mocken.

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Valensina-Geschäftsführer Tino Mocken
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Fruchtsaft bald ein Luxusgetränk?

Die Valensina-Gruppe blickt auf ein schwieriges Jahr 2022 zurück und erwartet ein sehr herausforderndes 2023. Sorgen macht dem Management vor allem der Geschäftsbereich Marke: Der deutliche Trend zu Aktionskäufen und zum Preiseinstieg gehe zu Lasten von Premiumprodukten, die deutlich zurückhaltender konsumiert würden. Relativ stabil verlief im vergangenen Jahr hingegen der Bereich der Handelsmarken und der Lohnabfüllung, hier zeigt sich die Gruppe „mit dem Ergebnis in der Summe zufrieden“.

Angesichts eines weiter rückläufigen Pro-Kopf-Verbrauchs und notwendiger Preiserhöhungen befürchtet Geschäftsführer Tino Mocken, Fruchtsaft könnte immer mehr „zu einem exklusiven Genussmittel werden, das man sich nur zu besonderen Anlässen oder am Wochenende gönnt“. Konkrete Zahlen teilt das Unternehmen allerdings nicht mit.

Langfristige Planung derzeit unmöglich

Eine hohe Hürde seien 2022 die erschwerte Beschaffung und die damit verbundenen Kostensteigerungen gewesen, heißt es aus Mönchengladbach. Die eingeschränkte Verfügbarkeit von Rohstoffen, Verpackungsmaterialien und Energie führe nicht nur zu hohen Preisen, sondern erfordere auch eine ständige Anpassung der Prozessplanung. Wie in anderen Bereichen der Lebensmittelindustrie sei auch in der Fruchtsaftbranche eine langfristige und stabile Planung kaum möglich. Zusätzlich hätten die „anspruchsvollen“ Gespräche mit dem Handel über Verfügbarkeiten und Preise die Organisation extrem gefordert, die in viel kürzeren Zyklen als in den vergangenen Jahren stattfanden.

Trotz der schwierigen Zeiten habe man für die drei Marken Valensina, Wolfra und Hitchcock erfolgreich Wachstumsfelder definiert. So sei man im zweiten Quartal mit Hitchcock erstmals ins Segment der Shots eingestiegen und mit den ersten Entwicklungen „sehr zufrieden“. Außerdem wurden die nationale Verfügbarkeit und Markenpräsenz ausgebaut und im Spätsommer ein neuer Online-Shop an den Start gebracht.

Investieren gegen den Fachkräftemangel

Wie die gesamte Branche zeigt sich auch die Valensina-Gruppe vom Fachkräftemangel verstärkt betroffen, insbesondere an den Standorten Erding und Vechta. Als Reaktion will das Management die Gruppe als Arbeitgeber vor Ort noch präsenter machen. Investitionen in die Standorte und spezielle Angebote für Mitarbeiter seien „wichtige Bausteine auf unserem Weg zu einer attraktiven, nationalen Arbeitgebermarke“, so Tino Mocken.

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