Nach Abschluss einer vierwöchigen Pilotphase in Hamburg bringt Fritz-Kola seine Produkte erstmals bundesweit in der Dose auf den Markt. Der Start des nationalen Roll-outs ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen. Geplant sind bis zu fünf Sorten in 0,33-Liter-Aluminiumdosen.
Bislang hatte das Unternehmen seit dem Markenstart 2003 ausschließlich Glas-Mehrwegflaschen eingesetzt. Im Dezember 2025 testete Fritz-Kola in ausgewählten Läden auf St. Pauli und in der Sternschanze erstmals Dosen. Angeboten wurden die Sorten Fritz-Kola Original, Super-Zero, Classic-Light, die Orangenlimo sowie der Kolamix „Mischmasch“.
Nach Unternehmensangaben fiel die Resonanz eindeutig aus: Die Nachfrage sei hoch gewesen, Rückmeldungen von Konsumenten und Handel mehrheitlich positiv. Zudem habe eine Umfrage unter mehr als 1.000 Fans und Konsumenten gezeigt, dass insbesondere junge Zielgruppen und „fritz“-Fans die Dose begrüßen.
Geschäftsführer Florian Weins begründet den Schritt so: „Die sehr guten Verkaufszahlen und Rückmeldungen haben uns bestätigt, dass die Dose als zusätzliches Gebinde funktioniert – gerade dort, wo Glasmehrweg an seine Grenzen stößt. Deshalb gehen wir jetzt den nächsten Schritt und bringen die Dose in Q2 flächendeckend in den deutschen Markt. Parallel prüfen wir eine internationale Ausweitung.“
Das Unternehmen betont zugleich, dass Glasmehrweg weiterhin Priorität habe. Fritz-Kola wolle in Mehrweganlagen und funktionierende Kreislaufsysteme investieren und bleibe bei der Forderung nach höheren Pfandsätzen auf Glasflaschen, um die Rückführung und den Erhalt des Systems zu sichern. Bereits im November 2025 hatte Fritz-Kola erklärt, mit der Dose dort präsent sein zu wollen, „wo Glasmehrweg (noch) nicht trägt“, ohne die eigene Mission aufzugeben.



























































































