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Fremdkapital soll Zukunft sichern 1
Pfungstädter

Fremdkapital soll Zukunft sichern

Die Pfungstädter Brauerei will sich für Investoren öffnen, um ihre Auslastung zu erhöhen und nachhaltig zu wachsen. Auf Auslandsmärkten konnte die Privatbrauerei nach eigenem Bekunden zwar ihre neuen Premium-Biere erfolgreich einführen; ohne fremdes Kapital sei aber die weitere Expansion nicht zu finanzieren. Vor allem der sinkende Bierabsatz in der regionalen Gastronomie fordere einen rechtzeitigen Kurswechsel.

„In der gegenwärtigen Größe können wir als Privatbrauerei in Familienbesitz nicht überleben“, erklärt Geschäftsführer Stefan Seibold. Mit den seit 2017 umgesetzten Sanierungsmaßnahmen konnten dem Manager zufolge die Kosten um 2,5 Millionen Euro gesenkt, das Sortiment optimiert und das Exportgeschäft ausgebaut werden. „Die Erfolge reichen aber nicht aus, um die Verluste auf die Dauer aus eigener Kraft auszugleichen“, so Seibold.

Geschäftsbetrieb als Ganzen erhalten

Die Gesellschafter hätten daher beschlossen, die notwendigen Mittel über einen Investor hereinzubringen. Ziel sei es, den Geschäftsbetrieb als Ganzen zu erhalten, um die rund 100 Arbeitsplätze auch in Zukunft zu sichern. Bis 2018 führten die starken Verluste in der Gastronomie insgesamt zu einem Rückgang der am Standort Pfungstadt produzierten Menge auf rund 200.000 Hektoliter. Der Umsatz liegt aktuell bei rund 20 Millionen Euro im Jahr.

Um den Bierabsatz in Richtung 250.000 Hektoliter zu erhöhen und neue Märkte zu erschließen, seien Investitionen im hohen einstelligen Millionenbereich nötig, teilt das Unternehmen mit. Unter anderem müssten Anlagen zur Abfüllung kleiner Dosen gebaut werden, die in manchen Exportmärkten nachgefragt würden.

Seibold zufolge hat die Brauerei noch „Luft bis Ende nächsten Jahres“. Aktuell spreche man Interessenten aus dem In- und Ausland an und habe bereits „erste vielversprechende Gespräche“ geführt, so der Geschäftsführer.

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Pfungstädter

Fremdkapital soll Zukunft sichern

Die Pfungstädter Brauerei will sich für Investoren öffnen, um ihre Auslastung zu erhöhen und nachhaltig zu wachsen. Auf Auslandsmärkten konnte die Privatbrauerei nach eigenem Bekunden zwar ihre neuen Premium-Biere erfolgreich einführen; ohne fremdes Kapital sei aber die weitere Expansion nicht zu finanzieren. Vor allem der sinkende Bierabsatz in der regionalen Gastronomie fordere einen rechtzeitigen Kurswechsel.

„In der gegenwärtigen Größe können wir als Privatbrauerei in Familienbesitz nicht überleben“, erklärt Geschäftsführer Stefan Seibold. Mit den seit 2017 umgesetzten Sanierungsmaßnahmen konnten dem Manager zufolge die Kosten um 2,5 Millionen Euro gesenkt, das Sortiment optimiert und das Exportgeschäft ausgebaut werden. „Die Erfolge reichen aber nicht aus, um die Verluste auf die Dauer aus eigener Kraft auszugleichen“, so Seibold.

Geschäftsbetrieb als Ganzen erhalten

Die Gesellschafter hätten daher beschlossen, die notwendigen Mittel über einen Investor hereinzubringen. Ziel sei es, den Geschäftsbetrieb als Ganzen zu erhalten, um die rund 100 Arbeitsplätze auch in Zukunft zu sichern. Bis 2018 führten die starken Verluste in der Gastronomie insgesamt zu einem Rückgang der am Standort Pfungstadt produzierten Menge auf rund 200.000 Hektoliter. Der Umsatz liegt aktuell bei rund 20 Millionen Euro im Jahr.

Um den Bierabsatz in Richtung 250.000 Hektoliter zu erhöhen und neue Märkte zu erschließen, seien Investitionen im hohen einstelligen Millionenbereich nötig, teilt das Unternehmen mit. Unter anderem müssten Anlagen zur Abfüllung kleiner Dosen gebaut werden, die in manchen Exportmärkten nachgefragt würden.

Seibold zufolge hat die Brauerei noch „Luft bis Ende nächsten Jahres“. Aktuell spreche man Interessenten aus dem In- und Ausland an und habe bereits „erste vielversprechende Gespräche“ geführt, so der Geschäftsführer.

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